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USA zur Vorsicht mahnende Fakten
26.05.09 08:53
Volksbank Karlsruhe
Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Die Dynamik der seit März laufenden Rally in den USA hat sehr stark nachgelassen, berichten die Analysten der Volksbank Karlsruhe.
Zunehmend würden sich die negativen Faktoren mehren, die zur Vorsicht mahnen würden. Gesunkene Baubeginne und Baugenehmigungen im April hätten die besseren Quartalszahlen der US-Baumarktkette Lowe's überschattet. Schon am Mittwoch habe sich die Liste der schlechten Nachrichten fortgesetzt. Die US-Notenbank habe ihre BIP-Prognose für 2009 gesenkt. Außerdem warne sie vor einer Steigerung der Arbeitslosenquote auf bis zu 10 Prozent. Diese Annahme sei bereits am Donnerstag mit den höher als erwarteten Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe bekräftigt worden.
Zusätzlich habe die Ratingagentur Standard & Poor's die Märkte mit ihrer Warnung an Großbritannien verunsichert, das Land müsse seine Staatsfinanzen in Ordnung bringen, sonst drohe der Verlust der Top-Bonität "AAA". Da die USA, wie Großbritannien, ihre Staatsverschuldung für verschiedene Maßnahmen zur Bekämpfung der Rezession ähnlich ausgeweitet habe, seien auch hier Befürchtungen aufgekommen, dass die USA ihren Status als erstklassigen Schuldner verlieren könnte.
Doch die Liste sei noch nicht zu Ende. Drei weitere US-Banken hätten in der letzten Woche ihre Tore schließen müssen. Dies führe vor Augen, dass die Finanzmarktkrise noch lange nicht überstanden sei. Letztendlich signalisiere dies auch der technische Wochenschluss des Dow Jones und der NASDAQ. Sie würden die Woche mit einer Doji-Kerze verlassen (gleicher Eröffnungs- und Schlusskurs bzw. lägen sehr nahe beieinander). Sie signalisiere die derzeitige Unsicherheit. An den technischen Linien aus letzter Woche halten die Analysten der Volksbank Karlsruhe fest. (Ausgabe vom 25.05.2009) (26.05.2009/ac/a/m)
Zunehmend würden sich die negativen Faktoren mehren, die zur Vorsicht mahnen würden. Gesunkene Baubeginne und Baugenehmigungen im April hätten die besseren Quartalszahlen der US-Baumarktkette Lowe's überschattet. Schon am Mittwoch habe sich die Liste der schlechten Nachrichten fortgesetzt. Die US-Notenbank habe ihre BIP-Prognose für 2009 gesenkt. Außerdem warne sie vor einer Steigerung der Arbeitslosenquote auf bis zu 10 Prozent. Diese Annahme sei bereits am Donnerstag mit den höher als erwarteten Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe bekräftigt worden.
Zusätzlich habe die Ratingagentur Standard & Poor's die Märkte mit ihrer Warnung an Großbritannien verunsichert, das Land müsse seine Staatsfinanzen in Ordnung bringen, sonst drohe der Verlust der Top-Bonität "AAA". Da die USA, wie Großbritannien, ihre Staatsverschuldung für verschiedene Maßnahmen zur Bekämpfung der Rezession ähnlich ausgeweitet habe, seien auch hier Befürchtungen aufgekommen, dass die USA ihren Status als erstklassigen Schuldner verlieren könnte.
Doch die Liste sei noch nicht zu Ende. Drei weitere US-Banken hätten in der letzten Woche ihre Tore schließen müssen. Dies führe vor Augen, dass die Finanzmarktkrise noch lange nicht überstanden sei. Letztendlich signalisiere dies auch der technische Wochenschluss des Dow Jones und der NASDAQ. Sie würden die Woche mit einer Doji-Kerze verlassen (gleicher Eröffnungs- und Schlusskurs bzw. lägen sehr nahe beieinander). Sie signalisiere die derzeitige Unsicherheit. An den technischen Linien aus letzter Woche halten die Analysten der Volksbank Karlsruhe fest. (Ausgabe vom 25.05.2009) (26.05.2009/ac/a/m)


