Erweiterte Funktionen
USDA-Report mit großer Wirkung
04.04.11 14:03
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Am Donnerstag dieser Woche hat das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten den so genannten "USDA Grain Stocks Review" veröffentlicht, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Der USDA-Bericht gebe Auskunft über die Lagerbestände des Getreidesektors, die Größe der Anbauflächen und ob neue Anbauflächen in Planung seien. Dieser Bericht werde von den meisten Marktteilnehmern egal ob Unternehmen oder Investoren mit Spannung erwartet, da er gewöhnlich die Richtung angebe in die sich die Preise in den kommenden Wochen bewegen würden.
Der aktuelle Report über die Mais- und Sojabohnen-Lagerbestände sei bullisch. Die Lagerbestände seien verglichen zum Vorjahr deutlicher gefallen als erwartet. Die Mais-Vorräte würden sich aktuell auf 6.52 Milliarden bushel belaufen und seien somit innerhalb eines Jahres um 15 Prozent gefallen. Dies habe zur Folge gehabt, dass der Mais-Futures am Donnerstag dieser Woche bis zum Limit Up angestiegen sei. Auch am Freitag habe der Mais-Futures einen enormen Anstieg verbucht.
Obwohl die Anbauflächen für Mais dieses Jahr um 4 Millionen acres (ca. 1,6 Millionen Hektar) ansteigen sollten, habe das Landwirtschaftsministerium mitteilen lassen, dass diese Erhöhung nicht ausreichen werde um die globalen Lagerbestände aufbauen zu können. Diese Nachricht sorge für enormen Kaufdruck. Deshalb würden die Marktteilnehmer erneute Preishochs und vor allem weltweit steigende Lebensmittelpreise erwarten. Die kontinuierlich steigende Nachfrage sei der Hauptgrund, weshalb die Lagerbestände nicht wieder aufgebaut werden könnten. Amerikanische Farmer würden aktuell keinen Raum mehr für Fehler sehen. Zusätzliches schlechtes Wetter würde die Preise noch weiter nach oben treiben.
Auch die Lagerbestände der Sojabohnen seien verglichen zum Vorjahr gefallen. Aktuell würden sie sich auf 1.249 Milliarden bushel belaufen und damit zwei Prozent weniger als letztes Jahr. Die Anbaufläche für Sojabohnen werde sich dieses Jahr um 800.000 acres (ca. 320.000 Hektar) verringern, während die Anbaufelder für Weizen um 1,6 Millionen acres und Baumwolle um 1,6 Millionen acres steigen würden. Auch die Weizen-Lagerbestände seien um 0,5 Prozent zurückgegangen.
Zusammengefasst könne man also sagen, dass Konsumenten, Investoren und Unternehmen mit steigenden Preisen rechnen müssten. Der Markt befinde sich dieses Jahr in einer ganz besonderen Situation. Während 2008 nur wenige dieser Getreidesorten knapp gewesen seien, seien es dieses Jahr fast alle. Die Lagerbestände von Sojabohnen, Weizen und vor allem Mais würden sich immer mehr vermindern und die globale Nachfrage scheine auch nicht weniger zu werden. Deshalb sollten steigende Getreide- und Lebensmittelpreise für das Jahr 2011 bei Investoren und Unternehmen fest einprogrammiert werden. (04.04.2011/ac/a/m)
Der USDA-Bericht gebe Auskunft über die Lagerbestände des Getreidesektors, die Größe der Anbauflächen und ob neue Anbauflächen in Planung seien. Dieser Bericht werde von den meisten Marktteilnehmern egal ob Unternehmen oder Investoren mit Spannung erwartet, da er gewöhnlich die Richtung angebe in die sich die Preise in den kommenden Wochen bewegen würden.
Obwohl die Anbauflächen für Mais dieses Jahr um 4 Millionen acres (ca. 1,6 Millionen Hektar) ansteigen sollten, habe das Landwirtschaftsministerium mitteilen lassen, dass diese Erhöhung nicht ausreichen werde um die globalen Lagerbestände aufbauen zu können. Diese Nachricht sorge für enormen Kaufdruck. Deshalb würden die Marktteilnehmer erneute Preishochs und vor allem weltweit steigende Lebensmittelpreise erwarten. Die kontinuierlich steigende Nachfrage sei der Hauptgrund, weshalb die Lagerbestände nicht wieder aufgebaut werden könnten. Amerikanische Farmer würden aktuell keinen Raum mehr für Fehler sehen. Zusätzliches schlechtes Wetter würde die Preise noch weiter nach oben treiben.
Auch die Lagerbestände der Sojabohnen seien verglichen zum Vorjahr gefallen. Aktuell würden sie sich auf 1.249 Milliarden bushel belaufen und damit zwei Prozent weniger als letztes Jahr. Die Anbaufläche für Sojabohnen werde sich dieses Jahr um 800.000 acres (ca. 320.000 Hektar) verringern, während die Anbaufelder für Weizen um 1,6 Millionen acres und Baumwolle um 1,6 Millionen acres steigen würden. Auch die Weizen-Lagerbestände seien um 0,5 Prozent zurückgegangen.
Zusammengefasst könne man also sagen, dass Konsumenten, Investoren und Unternehmen mit steigenden Preisen rechnen müssten. Der Markt befinde sich dieses Jahr in einer ganz besonderen Situation. Während 2008 nur wenige dieser Getreidesorten knapp gewesen seien, seien es dieses Jahr fast alle. Die Lagerbestände von Sojabohnen, Weizen und vor allem Mais würden sich immer mehr vermindern und die globale Nachfrage scheine auch nicht weniger zu werden. Deshalb sollten steigende Getreide- und Lebensmittelpreise für das Jahr 2011 bei Investoren und Unternehmen fest einprogrammiert werden. (04.04.2011/ac/a/m)


