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US-Aktienmarkt im Blickpunkt
30.06.09 09:44
Volksbank Karlsruhe
Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Nach dem großen Verfallstag starteten die US-Indices mit deutlichen Kursabschlägen in die vergangene Handelswoche, so die Analysten der Volksbank Karlsruhe.
Die Gründe hierfür hätten in den gesenkten Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum durch die Weltbank gelegen, was die Konjunktursorgen erneut unterfüttert habe. Erst am Mittwoch hätten die Märkte etwas Auftrieb durch die US-Notenbank bekommen. Wie erwartet habe die FED die Leitzinsen nicht verändert. Doch habe sie die aufkeimenden Inflationssorgen eingedämmt.
Stärkeren Rückenwind und damit zusätzliche Kursgewinne hätten weitere Äußerungen der FED zur Lage an den Finanzmärkten gegeben. Ihrer Einschätzung nach habe sich die Lage zwar verbessert, man gehe allerdings davon aus, dass sie noch eine ganze Weile angespannt bleibe. Aufgrund dessen habe die FED einen Großteil der Konjunkturprogramme zur Versorgung der Wirtschaft mit Liquidität verlängert. Jedoch passe sie einige Programme der verbesserten Marktlage in punkto Volumina und Bedingungen an.
Für einen uneinheitlichen Wochenschluss hätten dann zuletzt die höheren Sparquoten der privaten Haushalte gesorgt, die im Mai auf 6,9% von April 5,6% und März 4,3% gestiegen seien. Der höchste Wert seit Dezember 1993. Die steigende Sparquote sei überwiegend negativ interpretiert worden, denn sie deute auf die anhaltende Zurückhaltung der US-Verbraucher beim Konsum hin. Damit sei es dem Index nicht gelungen, zum Wochenende doch noch über der 200-Tage-Linie bei 8.494 Punkten zu notieren. Eine leicht fallende Notierung in den Bereich von 8.220 Punkten bleibe damit kurzfristig immer noch zu erwarten.
Die NASDAQ sei durch die Korrektur wieder zurück an die 40-Tage-Linie gebracht worden. Könne diese gehalten werden, sei bereits eine schnelle Fortsetzung der positiven Entwicklung möglich. Erst unterhalb von 1.775 Punkten trübe sich die Technik ein. Alarmierend bleibe das Unterschreiten der fallenden 200-Tage-Linie bei 1.645 Punkten.
Die vor uns liegende Börsenwoche dürfe mit Spannung und entsprechenden Ausschlägen erwartet werden. Am Mittwoch erwarte uns der ISM-Index und am Donnerstag der Arbeitsmarktbericht. (Ausgabe vom 29.06.2009) (30.06.2009/ac/a/m)
Die Gründe hierfür hätten in den gesenkten Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum durch die Weltbank gelegen, was die Konjunktursorgen erneut unterfüttert habe. Erst am Mittwoch hätten die Märkte etwas Auftrieb durch die US-Notenbank bekommen. Wie erwartet habe die FED die Leitzinsen nicht verändert. Doch habe sie die aufkeimenden Inflationssorgen eingedämmt.
Für einen uneinheitlichen Wochenschluss hätten dann zuletzt die höheren Sparquoten der privaten Haushalte gesorgt, die im Mai auf 6,9% von April 5,6% und März 4,3% gestiegen seien. Der höchste Wert seit Dezember 1993. Die steigende Sparquote sei überwiegend negativ interpretiert worden, denn sie deute auf die anhaltende Zurückhaltung der US-Verbraucher beim Konsum hin. Damit sei es dem Index nicht gelungen, zum Wochenende doch noch über der 200-Tage-Linie bei 8.494 Punkten zu notieren. Eine leicht fallende Notierung in den Bereich von 8.220 Punkten bleibe damit kurzfristig immer noch zu erwarten.
Die NASDAQ sei durch die Korrektur wieder zurück an die 40-Tage-Linie gebracht worden. Könne diese gehalten werden, sei bereits eine schnelle Fortsetzung der positiven Entwicklung möglich. Erst unterhalb von 1.775 Punkten trübe sich die Technik ein. Alarmierend bleibe das Unterschreiten der fallenden 200-Tage-Linie bei 1.645 Punkten.
Die vor uns liegende Börsenwoche dürfe mit Spannung und entsprechenden Ausschlägen erwartet werden. Am Mittwoch erwarte uns der ISM-Index und am Donnerstag der Arbeitsmarktbericht. (Ausgabe vom 29.06.2009) (30.06.2009/ac/a/m)


