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US-Aktienmarkt wird unter Druck gebracht
18.08.09 09:35
Volksbank Karlsruhe
Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Unter keinem guten Stern steht die beginnende Handelswoche in den USA, so die Analysten der Volksbank Karlsruhe.
Die größte Bankenpleite des Jahres 2009 (Colonial Bank Alabama) in den USA werde die US-Märkte unter Druck bringen. Nicht auszuschließen, dass dies der Auslöser für eine etwas umfangreichere Korrektur sein könnte. Die Analysten würden jedenfalls vorläufig alle Käufe zurückstellen und das Marktverhalten im Dow Jones Index beobachten, wenn er die Marke von 9.000 Punkten erreiche. Die Notenbank habe in der Berichtswoche unveränderte Leitzinsen und die Sicherstellung ausreichender Liquidität verkündet.
Darüber hinaus habe sie Hinweise auf ein nahendes Rezessionsende finden können. Es scheine jedenfalls, dass die in der Wirtschaftsgeschichte einmaligen massiven Stützungsmaßnahmen der Regierungen und Zentralbanken tatsächlich den weltweiten Konjunktureinbruch vorläufig gebremst hätten. Ob dies auf Dauer damit gelungen sei, müsse sich erst zeigen. Aus Sicht der Analysten sollte die konsolidierende Bewegung zum Aufbau oder weiteren Ausbau von Aktienpositionen genutzt werden. Zumindest solange es keine deutlichen Hinweise auf eine Rezessionsfortsetzung gebe, sollten ausgesuchte Dividendentitel nicht zuletzt wegen mangelnder Alternativanlagen gut performen können. In technisch kritischeren Situationen sollte dann eine Absicherung über den Terminmarkt erwogen werden. (Ausgabe vom 17.08.2009) (18.08.2009/ac/a/m)
Die größte Bankenpleite des Jahres 2009 (Colonial Bank Alabama) in den USA werde die US-Märkte unter Druck bringen. Nicht auszuschließen, dass dies der Auslöser für eine etwas umfangreichere Korrektur sein könnte. Die Analysten würden jedenfalls vorläufig alle Käufe zurückstellen und das Marktverhalten im Dow Jones Index beobachten, wenn er die Marke von 9.000 Punkten erreiche. Die Notenbank habe in der Berichtswoche unveränderte Leitzinsen und die Sicherstellung ausreichender Liquidität verkündet.
Darüber hinaus habe sie Hinweise auf ein nahendes Rezessionsende finden können. Es scheine jedenfalls, dass die in der Wirtschaftsgeschichte einmaligen massiven Stützungsmaßnahmen der Regierungen und Zentralbanken tatsächlich den weltweiten Konjunktureinbruch vorläufig gebremst hätten. Ob dies auf Dauer damit gelungen sei, müsse sich erst zeigen. Aus Sicht der Analysten sollte die konsolidierende Bewegung zum Aufbau oder weiteren Ausbau von Aktienpositionen genutzt werden. Zumindest solange es keine deutlichen Hinweise auf eine Rezessionsfortsetzung gebe, sollten ausgesuchte Dividendentitel nicht zuletzt wegen mangelnder Alternativanlagen gut performen können. In technisch kritischeren Situationen sollte dann eine Absicherung über den Terminmarkt erwogen werden. (Ausgabe vom 17.08.2009) (18.08.2009/ac/a/m)


