Erweiterte Funktionen
US-Börsen technische Reaktion auf Einbrüche
31.03.09 10:06
Volksbank Karlsruhe
Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen verabschiedeten sich mit Gewinnmitnahmen ins Wochenende, so die Analysten der Volksbank Karlsruhe.
Allzu oft sei dies in den letzten Monaten kaum möglich gewesen. Der Dow Jones habe den kurzfristigen Aufwärtstrend halten können und sorge damit aller Voraussicht nach für eine gute März-Performance.
Der rührige Finanzminister Geithner habe neue Pläne zur Unterstützung des Bankensystems präsentiert. Toxische Papiere sollten in großem Stil aufgekauft werden und die Bilanzen damit verbessert werden. Skeptiker würden nach den langfristigen Kosten all dieser Maßnahmen fragen, könnten aber auch keine Rezepte zum Nulltarif liefern. Die riesigen Fehler der Vergangenheit, vornehmlich das Finanzsystem unkontrolliert ausufern zu lassen, könnten zum Billigtarif nicht behoben werden, wenn dies überhaupt gelinge. Die Krise scheine derzeit eine kleine Verschnaufpause einzulegen.
Die Auftragseingänge langlebiger Güter und auch die Neubauverkäufe hätten sich im Februar verbessern. Zumindest also eine Unterbrechung im scharfen Abwärtstrend. Gar eine Trendwende zu postulieren wäre wohl vermessen oder zumindest deutlich verfrüht. Dennoch scheine es den Analysten angebracht, eine weitere Fortsetzung der Erholungsbewegung vorauszusagen. Der Bereich um 8.500 Punkte und vielleicht auch noch ein Stückchen darüber, scheine ihnen gut vorstellbar.
Immerhin gehe es um eine angemessene technische Reaktion auf die schärfsten und schnellsten Einbrüche der Börsengeschichte. Der Trader gehe den Markt kurzfristig eher von der Long-Seite an und nutze schwache Tage zum Einstieg in Tradingpositionen. Der Investor halte sich weiter eher bedeckt beziehungsweise betreibe wohlüberlegtes Stockpicking. (31.03.2009/ac/a/m)
Allzu oft sei dies in den letzten Monaten kaum möglich gewesen. Der Dow Jones habe den kurzfristigen Aufwärtstrend halten können und sorge damit aller Voraussicht nach für eine gute März-Performance.
Die Auftragseingänge langlebiger Güter und auch die Neubauverkäufe hätten sich im Februar verbessern. Zumindest also eine Unterbrechung im scharfen Abwärtstrend. Gar eine Trendwende zu postulieren wäre wohl vermessen oder zumindest deutlich verfrüht. Dennoch scheine es den Analysten angebracht, eine weitere Fortsetzung der Erholungsbewegung vorauszusagen. Der Bereich um 8.500 Punkte und vielleicht auch noch ein Stückchen darüber, scheine ihnen gut vorstellbar.
Immerhin gehe es um eine angemessene technische Reaktion auf die schärfsten und schnellsten Einbrüche der Börsengeschichte. Der Trader gehe den Markt kurzfristig eher von der Long-Seite an und nutze schwache Tage zum Einstieg in Tradingpositionen. Der Investor halte sich weiter eher bedeckt beziehungsweise betreibe wohlüberlegtes Stockpicking. (31.03.2009/ac/a/m)


