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US-Indices technisch weiter verschlechtert
03.03.09 09:12
Volksbank Karlsruhe
Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Die technische Verfassung der wesentlichen US-amerikanischen Indices hat sich in der Berichtswoche weiter verschlechtert, so die Analysten der Volksbank Karlsruhe.
Diese Signale zu ignorieren, weil eine latente Erwartung der so genannten "technischen Gegenreaktion" den konsequenten Signalhandel hemme, wäre fast fahrlässig. Trotz der deutlichen Rückgänge im Jahr 2009 und der Tatsache, dass viele Werte "optisch billig" wirken würden, würden die Analysten ihr Anlageurteil, obgleich sie nur sehr geringe Bestände halten würden, in "reduzieren" drehen. Sollte sich zwischenzeitlich eine Erholung einstellen, würden sie das billigend in Kauf nehmen.
Die Einschätzungsgrundlagen hätten sich weiter deutlich verschlechtert. Auch auf einem Zwölf-Jahrestief seien die Blue-Chips der USA mit einem KGV von 17 nicht billig. Die sich weiter verschlechternde Gewinnsituation berücksichtigend sei der Markt sicher kein Schnäppchen. Die Finanzbranche sei weiter schwer unter Beschuss. Die angeschlagene Citigroup gerate jetzt schon mit 36% unter staatliche Kontrolle. Das US-Bruttoinlandsprodukt sei auf annualisierter Basis um 6,2% geschrumpft. Die wesentlichen technischen Marken, die Unterstützung geben sollten, seien verletzt. Die NASDAQ verbleibe noch knapp oberhalb und habe das Doppeltiefthema somit noch vor Augen. Die 1.300er Marke müsse halten. Die wesentlichen Indices betrachtet stünden die Chancen hierfür eher schlecht. (Ausgabe vom 02.03.2009) (03.03.2009/ac/a/m)
Diese Signale zu ignorieren, weil eine latente Erwartung der so genannten "technischen Gegenreaktion" den konsequenten Signalhandel hemme, wäre fast fahrlässig. Trotz der deutlichen Rückgänge im Jahr 2009 und der Tatsache, dass viele Werte "optisch billig" wirken würden, würden die Analysten ihr Anlageurteil, obgleich sie nur sehr geringe Bestände halten würden, in "reduzieren" drehen. Sollte sich zwischenzeitlich eine Erholung einstellen, würden sie das billigend in Kauf nehmen.
Die Einschätzungsgrundlagen hätten sich weiter deutlich verschlechtert. Auch auf einem Zwölf-Jahrestief seien die Blue-Chips der USA mit einem KGV von 17 nicht billig. Die sich weiter verschlechternde Gewinnsituation berücksichtigend sei der Markt sicher kein Schnäppchen. Die Finanzbranche sei weiter schwer unter Beschuss. Die angeschlagene Citigroup gerate jetzt schon mit 36% unter staatliche Kontrolle. Das US-Bruttoinlandsprodukt sei auf annualisierter Basis um 6,2% geschrumpft. Die wesentlichen technischen Marken, die Unterstützung geben sollten, seien verletzt. Die NASDAQ verbleibe noch knapp oberhalb und habe das Doppeltiefthema somit noch vor Augen. Die 1.300er Marke müsse halten. Die wesentlichen Indices betrachtet stünden die Chancen hierfür eher schlecht. (Ausgabe vom 02.03.2009) (03.03.2009/ac/a/m)


