US-Notenbank belastet Gold


21.03.14 12:19
Saxo Bank

Kopenhagen (www.fondscheck.de) - Gold ist zuletzt wieder in die Defensive geraten, so die Analysten der Saxo Bank.

Hierfür seien laut Saxo Bank Rohstoffexperten Ole Hansen zwei Entwicklungen verantwortlich: Zum einen sei der Run auf das gelbe Metall infolge der Ukraine-Krise abgeebbt, nachdem mit dem Krim-Referendum am vergangenen Wochenende Fakten geschaffen worden seien. "Zweitens könnte die US-Notenbank die Zinsen schneller steigen lassen als von den Märkten erwartet", sage Ole Hansen. "Damit ist der positive Gold-Trend wieder gestoppt, und es könnte eine Phase der Konsolidierung anbrechen."

Nachdem Gold Anfang der Woche noch die Marke von 1.400 US-Dollar pro Feinunze getestet habe, sei das Edelmetall zuletzt bis auf einen Kurs von 1.322 USD gesunken. Da die befürchtete große Eskalation auf der Krim-Halbinsel bislang ausgeblieben sei, habe sich für Gold der Status des "sicheren Hafens" etwas verflüchtigt.

Das kämpferische Statement der US-Notenbankchefin Janet Yellen habe ihr übriges getan. "Allerdings sollten die aktuellen Spannungen zwischen Russland und dem Westen verhindern, dass Gold unter die 1.300 USD pro Feinunze fallen sollte", sage Hansen. (21.03.2014/fc/a/m)




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