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UniGlobal Titans 50 schwach
08.08.03 08:59
Morningstar
Wer der weiteren Entwicklung der amerikanischen Börsen und des Dollars skeptisch gegenüber steht, dürfte an dem UniGlobal Titans 50 (ISIN LU0103244595 / WKN 926155) keinen Gefallen finden, meint Kai Wiecking, Fondsanalyst bei Morningstar Deutschland.
Titanen nenne man sie also, die 50 größten Unternehmen der Welt nach Börsenkapitalisierung. Dieser Fonds lehne sich an den Dow Jones-Index an.
Fondsmanager Carsten Hilck bleibe immer relativ eng am Vorbild, der Tracking Error solle drei Prozent nicht übersteigen. Um doch eine Outperformance heraus zu kitzeln, achte Hilck auf niedrige Transaktionskosten. Er setze ausschließlich auf Handelsprogramme, die günstigere Spreads versprechen würden. Für den Kauf neu in den Index aufgenommener Titel, wie zuletzt etwa Ely Lilly, Wyatt, Abbott, Dell, ENI und HBOS verwende er zunächst Mittelzuflüsse, um nicht andere Positionen auflösen zu müssen.
Da aber Allianz, Axa, Sony, Tyco, Credit Suisse und AT&T unlängst aus dem Index verschwunden seien, habe sie Hilck konsequenterweise verkauft. Seine Ideen für die moderaten Wetten beziehe er primär aus dem hauseigenen Research. Momentan sei er im Pharmasektor etwas untergewichtet, bevorzuge hingegen Telekomwerte sowie Finanzaktien.
Das Jahr 2001 sei vielversprechend gewesen, als der Fonds die Durchschnittrendite der Kategorie Aktien weltweit um 5,9 Prozent übertroffen habe. Im darauf folgenden Jahr sei dies jedoch nicht mehr gelungen, und auch heuer sei die Wertentwicklung unterdurchschnittlich. Ein Grund dürfe sein, dass der Fonds keine Möglichkeit habe, auf Nebenwerte auszuweichen. Auch sei die Verwaltungsgebühr von 0,8 Prozent für einen derart indexnahen Fonds ein gewaltiger Klotz am Bein. Bei der Trading-Variante des Fonds (net) liege sie gar bei 1,25 Prozent.
Wer der weiteren Entwicklung der amerikanischen Börsen und des Dollars skeptisch gegenüber steht, dürfte an dem UniGlobal Titans 50 keinen Gefallen finden, so Morningstar-Experte Wiecking. Denn US-Titel würden 68,5 Prozent des Fondsvermögens ausmachen, und das Währungsrisiko werde nicht abgesichert. Im Umkehrschluss natürlich könne das Produkt attraktiv sein für jene, die an einen kräftigen Aufschwung jenseits des großen Teichs setzen würden.
Titanen nenne man sie also, die 50 größten Unternehmen der Welt nach Börsenkapitalisierung. Dieser Fonds lehne sich an den Dow Jones-Index an.
Da aber Allianz, Axa, Sony, Tyco, Credit Suisse und AT&T unlängst aus dem Index verschwunden seien, habe sie Hilck konsequenterweise verkauft. Seine Ideen für die moderaten Wetten beziehe er primär aus dem hauseigenen Research. Momentan sei er im Pharmasektor etwas untergewichtet, bevorzuge hingegen Telekomwerte sowie Finanzaktien.
Das Jahr 2001 sei vielversprechend gewesen, als der Fonds die Durchschnittrendite der Kategorie Aktien weltweit um 5,9 Prozent übertroffen habe. Im darauf folgenden Jahr sei dies jedoch nicht mehr gelungen, und auch heuer sei die Wertentwicklung unterdurchschnittlich. Ein Grund dürfe sein, dass der Fonds keine Möglichkeit habe, auf Nebenwerte auszuweichen. Auch sei die Verwaltungsgebühr von 0,8 Prozent für einen derart indexnahen Fonds ein gewaltiger Klotz am Bein. Bei der Trading-Variante des Fonds (net) liege sie gar bei 1,25 Prozent.
Wer der weiteren Entwicklung der amerikanischen Börsen und des Dollars skeptisch gegenüber steht, dürfte an dem UniGlobal Titans 50 keinen Gefallen finden, so Morningstar-Experte Wiecking. Denn US-Titel würden 68,5 Prozent des Fondsvermögens ausmachen, und das Währungsrisiko werde nicht abgesichert. Im Umkehrschluss natürlich könne das Produkt attraktiv sein für jene, die an einen kräftigen Aufschwung jenseits des großen Teichs setzen würden.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 101,988 € | 101,389 € | 0,599 € | +0,59% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0103244595 | 926155 | 104,28 € | 79,74 € | |


