UniStrategie: Ausgewogen-Fonds: Multi-Asset-Fonds mit ausgewogenem Anlagestil - Fondsanalyse


19.01.18 14:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Multi-Asset-Fonds wie UniStrategie: Ausgewogen vereinen die Chancen einer Aktienanlage mit den geringeren Schwankungen eines Renteninvestments und ermöglichen es auch weniger risikobereiten Anlegern an der Kapitalmarktentwicklung teilzuhaben, so die Experten von Union Investment.

Das Fondsmanagement bevorzuge derzeit vor allem Aktien. Der Fokus liege hier auf europäischen Werten. Zwar verbessere sich die konjunkturelle Entwicklung aktuell weltweit, im Euroraum sei die Dynamik aber besonders hoch. Wichtige Frühindikatoren würden seit Monaten neue Höchststände markieren. Deutschland sei nicht ganz überraschend Zugpferd der Entwicklung, der Aufschwung habe aber längst auch andere Länder erfasst. So lege etwa die spanische Wirtschaft momentan stark zu. Selbst in Italien würden die Statistiker wieder Wachstum verzeichnen.

Auch die Arbeitslosigkeit nehme europaweit ab, mehr Bürger stünden also in Lohn und Brot. Die Logik dahinter sei einfach: Wer in einem guten Umfeld keine Arbeitslosigkeit fürchten müsse, sei eher bereit höhere Konsumausgaben zu tätigen. Das Ergebnis schlage sich in steigenden Umsätzen und Unternehmensgewinnen nieder und sei am höheren Verbrauchervertrauen abzulesen.

Thematisch setzen die Experten von Union Investment derzeit auf werthaltige Unternehmen (Value-Titel) mit einem stabilen Geschäftsmodell. Zu ihren Favoriten würden hier insbesondere europäische Bankaktien gehören. Das gute wirtschaftliche Umfeld dürfte zu leicht steigenden Renditen führen. Üblicherweise werde die Zinsstrukturkurve in einem positiven Konjunkturszenario auch steiler. Konkret heiße das: Der Unterschied zwischen kurzfristigen und langfristigen Zinsen vergrößere sich. Für Banken würden sich dann die Gewinnchancen erhöhen, insbesondere bei der so genannten Fristentransformation von Geldern. Das gute Umfeld beute aber auch geringere Kreditausfälle und eine bessere Kapitalausstattung.

Darüber hinaus würden den Experten auch kleinere und mittlere Unternehmen (small und mid caps) gefallen. In Deutschland würden solche Unternehmen zum Mittelstand gehören und seien die Stützen der Wirtschaft. Das Geschäftsmodell dieser Firmen sei oft wesentlich fokussierter. Auch die Verschuldungsstruktur von kleinen Unternehmen sei im Durchschnitt besser. Dies alles seien Gründe, warum solche Werte derzeit sehr gefragt seien - nicht nur bei Anlegern, sondern auch bei anderen Unternehmen. Ein wichtiger Treiber sei in diesem Zusammenhang die Übernahmefantasie durch andere Firmen, die sich ebenfalls kurssteigernd auswirke.

Ferner haben die Experten von Union Investment Fonds beigemischt, deren Anlagestrategie sich auf die gezielte Einzeltitelauswahl (Stockpicking) fokussiert. Ziel dieser Mandate sei es, einen gleichmäßigen Ertrag gegenüber einem Vergleichsindex zu erzielen. Einer der Zielfonds aus den eigenen Reihen sei zum Beispiel UniFavorit: Aktien.

Auf der Rentenseite sei der Fonds in europäischen Staats- und Unternehmensanleihen investiert. Über Zielfonds kaufen sich die Experten von Union Investment hier in erster Linie Expertise bei Anleihen mit einem Zinsaufschlag ein. Hierzu würden etwa der UniEuroRenta HighYield oder die Fonds für institutionelle Anleger gehören, die sich auf strukturierte Produkte konzentrieren würden.

Im Bestand sei auch ein Mandat, das seine Mittel in Lokalanleihen aus den Frontier Markets investiere. Solche Länder seien die aufstrebenden Volkswirtschaften (Emerging Markets) von morgen und würden aufgrund der höheren Risiken auch deutlich höhere Zinskupons zahlen. Der Anteil am Gesamtportfolio sei überschaubar, mache aber deutlich, welche zukunftsweisenden Themen im Fonds umgesetzt würden. Weitere Bausteine, die für höhere Zinserträge sorgen sollten, seien Nachranganleihen und Papiere aus den Schwellenländern.

Für die kommenden Monate gehen die Experten von Union Investment von leicht steigenden Zinsen aus. Sie hätten daher schon frühzeitig deutsche Bundesanleihen veräußert und die Zinssensivität des Fonds verringert.

UniStrategie: Ausgewogen sei ein global anlegender Mischfonds, der seine Mittel annähernd paritätisch in Aktien und Renten anlege. Je nach Marktumfeld könne die Aktienquote im Fonds zwischen 30 und 70 Prozent schwanken. UniStrategie: Ausgewogen sei ein Multi Asset Fonds, der seine Mittel in Drittfonds anlege und deshalb besonders breit diversifiziert am Kapitalmarkt engagiert sei. Über andere Sondervermögen würden interessante und vielversprechende Investmentthemen hinzugekauft.

Der Schwerpunkt auf der Aktienseite liege derzeit auf europäischen Werten, da die konjunkturelle Erholung in Europa eine hohe Dynamik aufweise. Das Konzept habe sich seit vielen Jahren bewährt, was auch in der Wertentwicklung abzulesen sei. In den vergangenen fünf Jahren habe der Fonds einen durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von 7,4 Prozent erzielt.

UniStrategie: Ausgewogen eigne sich für Anleger, die sich davor scheuen würden, einen reinen Aktienfonds zu erwerben. Das Portfolio vereine die Chancen einer Aktienanlage mit den geringeren Schwankungen eines Renteninvestments. (Analyse vom 18.01.2018) (19.01.2018/fc/a/f)





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