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Uran steigende Nachfrage
25.10.10 12:38
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - In den letzten Monaten gab es in Deutschland viele Diskussionen über die Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Es gebe Befürworter und Gegner und beide Seiten würden ihre jeweiligen Argumente in die Diskussion einbringen. Und so erlebe sogar das Symbol der Antiatombewegung der 80er Jahre zuletzt eine Renaissance und sei wieder vereinzelt an Brücken und Wänden zu finden. Die Experten wollten sich an dieser Diskussion nicht beteiligen, sondern das Thema Uran und Investments in Uran aus Sicht des Investors untersuchen.
Laut einem Bericht der Zeitschrift "Die Welt" seien weltweit aktuell 436 Atomkraftwerke am Netz, 52 im Bau und 76 in Planung. Es gebe zwar auch Studien, wonach die Zahl der Kernkraftwerke zukünftig abnehmen solle, betrachte man aber die Realität, sehe momentan alles danach aus, als ob es eher zu einer Zunahme der Atomreaktoren als zu einer Abnahme kommen sollte.
Alle bestehenden Reaktoren und natürlich auch alle zukünftigen seien auf das chemische Element Uran angewiesen. Uran, benannt nach dem griechischen Himmelsgott Uranos, gelte seit 2006 als heißes Thema in der Investmentbranche. In den Jahren zuvor sei ein Interesse der Anleger kaum oder überhaupt nicht vorhanden gewesen. Doch dann habe es eine wahre Euphoriewelle gegeben.
Hunderte Uranfirmen hätten quasi über Nacht ihr Debüt an den Börsen gegeben, bevorzugt an Börsenplätzen wie Toronto aber auch Berlin, wo man auch eher zweifelhafte Aktien mit relativ geringem Aufwand einführen könne. Einige der üblichen Börsenbriefe und Gurus hätten sich dann auch noch auf diesen neuen Trend gestürzt und so hätten einige dieser Aktien innerhalb kürzester Zeit sagenhafte Gewinne erzielen können. Die Begeisterung der Anleger weltweit habe schließlich sogar dazu geführt, dass die New Yorker Energiebörse NYMEX im Mai 2007 einen Uran Future aufgelegt habe.
Wie aber immer bei solchen Hypes habe das ganze Spektakel nicht lange gedauert und das böse Erwachen sei über Nacht gekommen. Die Preise vieler dieser aufgebauschten Aktien seien innerhalb kürzester Zeit um über 90% gefallen und auch der Handel des Uran Futures habe sich als vollkommener Flop erwiesen. Bis heute würden so gut wie keine Umsätze im Future erzielt und er gelte unter Händler als illiquid. (25.10.2010/ac/a/m)
Es gebe Befürworter und Gegner und beide Seiten würden ihre jeweiligen Argumente in die Diskussion einbringen. Und so erlebe sogar das Symbol der Antiatombewegung der 80er Jahre zuletzt eine Renaissance und sei wieder vereinzelt an Brücken und Wänden zu finden. Die Experten wollten sich an dieser Diskussion nicht beteiligen, sondern das Thema Uran und Investments in Uran aus Sicht des Investors untersuchen.
Alle bestehenden Reaktoren und natürlich auch alle zukünftigen seien auf das chemische Element Uran angewiesen. Uran, benannt nach dem griechischen Himmelsgott Uranos, gelte seit 2006 als heißes Thema in der Investmentbranche. In den Jahren zuvor sei ein Interesse der Anleger kaum oder überhaupt nicht vorhanden gewesen. Doch dann habe es eine wahre Euphoriewelle gegeben.
Hunderte Uranfirmen hätten quasi über Nacht ihr Debüt an den Börsen gegeben, bevorzugt an Börsenplätzen wie Toronto aber auch Berlin, wo man auch eher zweifelhafte Aktien mit relativ geringem Aufwand einführen könne. Einige der üblichen Börsenbriefe und Gurus hätten sich dann auch noch auf diesen neuen Trend gestürzt und so hätten einige dieser Aktien innerhalb kürzester Zeit sagenhafte Gewinne erzielen können. Die Begeisterung der Anleger weltweit habe schließlich sogar dazu geführt, dass die New Yorker Energiebörse NYMEX im Mai 2007 einen Uran Future aufgelegt habe.
Wie aber immer bei solchen Hypes habe das ganze Spektakel nicht lange gedauert und das böse Erwachen sei über Nacht gekommen. Die Preise vieler dieser aufgebauschten Aktien seien innerhalb kürzester Zeit um über 90% gefallen und auch der Handel des Uran Futures habe sich als vollkommener Flop erwiesen. Bis heute würden so gut wie keine Umsätze im Future erzielt und er gelte unter Händler als illiquid. (25.10.2010/ac/a/m)


