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Uranmarkt chancenreich
18.08.09 09:53
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Kaum ein Rohstoff ist so umstritten wie Uran, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Obwohl Uran ein exzellenter Energieträger sei und dazu verwendet werden könne, sehr saubere Energie herzustellen, sei der Rohstoff doch umstritten. Vor allem die Endlagerung von radioaktivem Uranabfall sowie die Gefahren, welche durch Reaktorunfälle entstehen könnten, würden von den Gegnern gerne erwähnt. Dennoch könne man mit diesem Rohstoff gutes Geld verdienen, wenn man die Mittel und Wege kenne, wie man am Besten in Uran investieren könne. Obwohl ein Investment in andere Energierohstoffe wie beispielsweise Rohöl oder Erdgas sehr einfach sei, da man diese mittels Futures, Optionen, Exchange-Traded Funds, CFDs oder auch Zertifikaten handeln könne, bestünden diese Möglichkeiten für Uran nicht.
Da Uran ein sehr gefährlicher Rohstoff sei, der von den Regierungen genauestens überwacht werde, damit er nicht in die falschen Hände gelange, sei ein direktes Investment in Uran für den Anleger nicht möglich. Daher bleibe nur der Umweg über Aktien, die am Abbau und Weiterverkauf des Rohstoffs verdienen würden. Diese Firmen würden ihr Geld auf dem so genannten Primärmarkt verdienen. Dieser Markt bezeichne den klassischen Abbau von Uran aus Minen sowie die anschließende Weiterverarbeitung des Rohstoffs und späteren Weiterverkauf. Hier gebe es einige Big-Player, die sich den Kuchen teilen würden.
Der Sekundärmarkt auf dem Uran ebenfalls gehandelt werde, laufe meist zwischen den Regierungen ab. Vorwiegend zwischen den USA und Russland gebe es hier Abkommen, die noch aus dem Kalten Krieg herrühren würden. Damals hätten sich beide Länder dazu verpflichtet, ihre Bestände an Atomwaffen zu verringern und das dort enthaltene Uran zu recyceln und anschließend für die Gewinnung von sauberer Energie zu verwenden. Die Verträge unter diesem Abkommen würden noch bis 2013 laufen. Allerdings werde damit gerechnet, dass Russland anschließend diese Verträge in dieser Form nicht mehr weiterführen werde. Der Grund hierfür sei, dass Russland selbst zu viel Energie verbrauche und daher zwar das Recycling und den Abbau der Atomwaffen beibehalten werde, jedoch kein Uran mehr exportieren könne, da der Rohstoff selber verbraucht werde.
Die Nachfrage nach Uran wachse zusehends und solle bis 2030 um 1,6 Prozent jährlich ansteigen. Dies entspreche einer Steigerung um etwa 40 Prozent gegenüber heute. Da der Sekundärmarkt zusehends austrockne, da Russland den Export einstellen oder zumindest deutlich verringern werde, hätten hier die Big-Player im Uransektor sehr gute Chancen, eine Menge Geld zu verdienen. Auch wenn der Uranpreis seit seinen Hochs bei über 120 US-Dollar pro Pfund auf mittlerweile 50 US-Dollar zurückgekommen sei, könnten die Uranverkäufer dennoch gutes Geld verdienen. (18.08.2009/ac/a/m)
Obwohl Uran ein exzellenter Energieträger sei und dazu verwendet werden könne, sehr saubere Energie herzustellen, sei der Rohstoff doch umstritten. Vor allem die Endlagerung von radioaktivem Uranabfall sowie die Gefahren, welche durch Reaktorunfälle entstehen könnten, würden von den Gegnern gerne erwähnt. Dennoch könne man mit diesem Rohstoff gutes Geld verdienen, wenn man die Mittel und Wege kenne, wie man am Besten in Uran investieren könne. Obwohl ein Investment in andere Energierohstoffe wie beispielsweise Rohöl oder Erdgas sehr einfach sei, da man diese mittels Futures, Optionen, Exchange-Traded Funds, CFDs oder auch Zertifikaten handeln könne, bestünden diese Möglichkeiten für Uran nicht.
Der Sekundärmarkt auf dem Uran ebenfalls gehandelt werde, laufe meist zwischen den Regierungen ab. Vorwiegend zwischen den USA und Russland gebe es hier Abkommen, die noch aus dem Kalten Krieg herrühren würden. Damals hätten sich beide Länder dazu verpflichtet, ihre Bestände an Atomwaffen zu verringern und das dort enthaltene Uran zu recyceln und anschließend für die Gewinnung von sauberer Energie zu verwenden. Die Verträge unter diesem Abkommen würden noch bis 2013 laufen. Allerdings werde damit gerechnet, dass Russland anschließend diese Verträge in dieser Form nicht mehr weiterführen werde. Der Grund hierfür sei, dass Russland selbst zu viel Energie verbrauche und daher zwar das Recycling und den Abbau der Atomwaffen beibehalten werde, jedoch kein Uran mehr exportieren könne, da der Rohstoff selber verbraucht werde.
Die Nachfrage nach Uran wachse zusehends und solle bis 2030 um 1,6 Prozent jährlich ansteigen. Dies entspreche einer Steigerung um etwa 40 Prozent gegenüber heute. Da der Sekundärmarkt zusehends austrockne, da Russland den Export einstellen oder zumindest deutlich verringern werde, hätten hier die Big-Player im Uransektor sehr gute Chancen, eine Menge Geld zu verdienen. Auch wenn der Uranpreis seit seinen Hochs bei über 120 US-Dollar pro Pfund auf mittlerweile 50 US-Dollar zurückgekommen sei, könnten die Uranverkäufer dennoch gutes Geld verdienen. (18.08.2009/ac/a/m)


