Ve-RI-Fonds: Prognosefreiheit vermeidet Fehleinschätzungen - Fondsanalyse


02.12.16 09:54
Veritas Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Jahr 2016 hat es eindrucksvoll gezeigt: Auf Prognosen jeglicher Art ist wenig Verlass, so die Experten von Veritas Investment im Kommentar zum Ve-RI Listed Infrastructure (R) (ISIN DE0009763342 / WKN 976334) sowie Ve-RI ETF-Allocation Defensive (R) (ISIN DE0005561666 / WKN 556166).

Weder der Ausgang von Wahlen, noch deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte würden sich verlässlich vorhersagen lassen. Die Brexit-Entscheidung der Briten und der Ausgang der US-Wahlen seien laut der gängigen Prognosen unwahrscheinlich gewesen. Auch die unmittelbaren Auswirkungen der US-Wahl auf die weltweiten Finanzmärkte seien grundsätzlich falsch eingeschätzt worden. Es sei nicht zu den erwarteten Turbulenzen gekommen.

"Wer sich heutzutage noch auf Prognosen verlässt, geht ein hohes Risiko ein, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Doch selbst wenn die Prognose zutreffen sollte, ist die Auswirkung noch lange nicht so, wie vielfach erwartet", kommentiere Dr. Dirk Rogowski, Geschäftsführer bei Veritas Investment diese prominenten Fehlprognosen für die Finanzmärkte.

Um diesem Dilemma zu entgehen, verzichte die Frankfurter Fondsboutique Veritas Investment vollständig auf die üblichen Marktprognosen. Stattdessen kämen zur Aktienselektion und Risikoabschätzung eigens entwickelte Ansätze zum Tragen, die systematisch Ertragschancen ermitteln und Risiken in volatilen Marktphasen eingrenzen würden.

Die Basis des Selektionsprozesses für Aktienfonds sei neben Quality- und Value-Kriterien auch die Extremwertverteilung. "Großen Wert legen wir auf ein verträgliches Risikoprofil, das wir durch die Nutzung der Extremwertverteilung herausfiltern. Dieser Risikoindikator sortiert im Vorhinein Aktien aus, die in Extremsituationen ein besonders hohes Verlustpotenzial haben. Damit wird das Portfolio stabilisiert", erkläre Rogowski die Selektionsstrategie, die beispielsweise beim Ve-RI Listed Infrastructure (R) zum Einsatz komme. Dieser Fonds habe seit Strategieanpassung im Mai 2014 eine positive Performance von rund 30 Prozent erzielt (Stand 30.11.2016).

Um das Risikopotenzial in volatilen Märkten bei den Mischfonds zu reduzieren, setze Veritas Investment auf das in der Veritas-Gruppe entwickelte Risk@Work, das seit 2008 im institutionellen Bereich zum Einsatz komme und seit 2014 auch in Publikumsfonds genutzt werde. Mit Risk@Work werde eine bestimmte Wertuntergrenze definiert, die der jeweilige Mischfonds mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1 Million nicht unterschreite. Somit seien unerwartete Ereignisse, die sich nur schwer prognostizieren lassen würden, weit über das branchenübliche Risikomaß von 1:1.000 abgesichert. Diese Wertuntergrenze liege beispielsweise beim stark defensiv ausgerichteten Ve-RI ETF-Allocation Defensive (R) bei 6 Prozent zum Jahresanfangskurs. Derzeit liege die Rendite für das laufende Jahr (YTD) bei plus 3,1 Prozent.

"Seit 2013 haben wir konsequent in alle unsere Fondsprodukte unsere prognosefreien und systematischen Investmentprozesse implementiert. Im Ergebnis sank die Volatilität, die Dauer von Verlustperioden wurde kürzer und die erzielte Rendite stabilisierte sich. Und das alles, ohne auf mögliche zukünftige Ereignisse zu schauen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit sowieso nicht prognostizierbar ist", so Dr. Dirk Rogowski weiter. (02.12.2016/fc/a/f)





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