Erweiterte Funktionen
Veri ETF-Dachfonds: Schwellenländer weiterhin unter enormem Verkaufsdruck - ETF-Analyse
04.02.14 12:19
Veritas Investment
Frankfurt (www.fondscheck.de) - In der vergangenen Woche standen die Schwellenländer, aber auch die etablierten Märkte weiterhin unter enormem Verkaufsdruck, so Marcus Russ, Fondsmanager des Veri ETF-Dachfonds.
Insgesamt hätten die Experten in Europa in den Aktien-ETFs auf Schwellenländern Rückflüsse von rund 560 Millionen EUR beobachtet. Ein Grund dafür sei sicherlich gewesen, dass die US-amerikanische Zentralbank FED ihre ultralockere Geldpolitik weiter zurückgefahren und die Anleihekäufe auf 65 Milliarden US-Dollar pro Monat gedrosselt habe.
Die überraschenden Leitzinserhöhungen der jeweiligen Zentralbanken in den Ländern Türkei, Südafrika und Indien hätten die entsprechenden Währungen nur sehr kurz unterstützt, denn schon nach einigen Stunden sei der positive Effekt vollständig verpufft. Der Südafrikanische Rand sei daraufhin sogar auf ein Fünfjahrestief gefallen.
Auch andere Schwellenländer mit hohen Leistungsbilanzdefiziten wie Ungarn hätten nun unter Abwertungsdruck gestanden. Allerdings würden viele Schwellenländer im Unterschied zu der Asienkrise von 1997/1998 über hohe Devisenreserven verfügen. Diese Reserven würden den Schwellenländern ermöglichen, auch bei einer Kapitalflucht die Auslandsschulden bedienen zu können.
Auf der Rentenseite hätten die europäischen Anleger für rund 360 Millionen EUR Renten-ETFs, insbesondere ETFs auf europäische und US-amerikanische Staatsanleihen. Diese seien in der vergangenen Woche kräftig angestiegen. (04.02.2014/fc/a/e)
Insgesamt hätten die Experten in Europa in den Aktien-ETFs auf Schwellenländern Rückflüsse von rund 560 Millionen EUR beobachtet. Ein Grund dafür sei sicherlich gewesen, dass die US-amerikanische Zentralbank FED ihre ultralockere Geldpolitik weiter zurückgefahren und die Anleihekäufe auf 65 Milliarden US-Dollar pro Monat gedrosselt habe.
Auch andere Schwellenländer mit hohen Leistungsbilanzdefiziten wie Ungarn hätten nun unter Abwertungsdruck gestanden. Allerdings würden viele Schwellenländer im Unterschied zu der Asienkrise von 1997/1998 über hohe Devisenreserven verfügen. Diese Reserven würden den Schwellenländern ermöglichen, auch bei einer Kapitalflucht die Auslandsschulden bedienen zu können.
Auf der Rentenseite hätten die europäischen Anleger für rund 360 Millionen EUR Renten-ETFs, insbesondere ETFs auf europäische und US-amerikanische Staatsanleihen. Diese seien in der vergangenen Woche kräftig angestiegen. (04.02.2014/fc/a/e)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 17,875 € | 17,943 € | -0,068 € | -0,38% | 17.04./07:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005561674 | 556167 | 18,32 € | 15,74 € | |


