Veri-Safe-Fonds: Nullzinsen schrecken Sparer nicht ab - Fondsanalyse


24.02.16 10:07
Veritas Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Eine aktuelle Umfrage des Hanseatischen Börsenkreis der Universität zu Hamburg e.V. (HBK) zum Jahresende 2015 hat ergeben, dass 48 Prozent der Befragten Tagesgelder mindestens drei Jahre halten, bevor diese aufgelöst werden, so die Experten von Veritas Investment.

Noch höher sei die Quote der Langfristsparer bei Sparbüchern. Hier würden 75 Prozent der Anleger ihre Ersparnisse drei Jahre oder länger halten. Dabei spiele das Alter offensichtlich keine Rolle. Das Sparverhalten der Sparbuchsparer sei über alle Altersgruppen gleich.

Immer mehr Banken würden auf Sparbücher sowie Tagesgeldkonten nur noch Mini-Zinsen im Promillebereich oder gar eine Nullverzinsung gewähren. Gleichzeitig würden die zinslosen Einlagen durch die aktuelle Inflationsrate von einem halben Prozent real immer weniger wert. Trotzdem würden deutsche Sparer weiterhin klassische Bankprodukte nutzen, die ihr Vermögen faktisch reduzieren würden.

Die Daten würden zeigen, dass deutsche Sparer Tagesgeldkonten und Sparbücher nicht alleine zum kurzfristigen Parken von Spareinlagen nutzen würden. Grund hierfür könne das hohe Bedürfnis nach Sicherheit sein: "Safety first scheint weiterhin das Gebot der Stunde zu sein", meine Robert Barnjak, Vorstandsmitglied des HBK. "Doch diese Sicherheit trügt. Tatsächlich schrumpfen durch die permanente Geldentwertung die Ersparnisse von Millionen Bürgern", so Barnjak weiter. "Ein realer Verlust ist vorprogrammiert, ohne überhaupt eine Chance auf eine positive Rendite zu haben."

Abhilfe für risikoaverse Anleger könne hier der neuartige Mischfonds Veri-Safe der Frankfurter Fondsgesellschaft Veritas Investment schaffen: Das besondere Merkmal des Veri-Safe sei sein vorab definiertes Verlustlimit von maximal 2,5 Prozent innerhalb eines Kalenderjahres. Damit richte sich der Fonds an Anleger, denen das Verlustrisiko eines reinen Aktieninvestments viel zu hoch sei - die aber auch nicht bereit seien, eine extrem geringe oder gar negative Realverzinsung wie auf Tages-, Termingeld- oder Sparkonten zu akzeptieren. "Mit dem Veri-Safe haben wir eine sicherheitsorientierte Alternative zur klassischen Tages- oder Festgeldanlage geschaffen. Der Fonds bietet ein hohes Maß an Sicherheit, eröffnet dem Anleger aber trotzdem eine faire Renditechance", so Dr. Dirk Rogowski, Geschäftsführer der Veritas Investment.

Der neue Fonds investiere weltweit, und zwar vor allem in Anleihen und Anleihe-ETF. Dabei komme eine wissenschaftlich fundierte Portfoliosteuerung zum Einsatz, die in der Lage sei, die Risiken in schwächeren Marktphasen zu begrenzen. Wenn sich die Marktbedingungen bessern würden, weite der Fonds das Risiko behutsam aus. Dabei könnten mit einer Aktienquote von bis zu 22 Prozent begrenzt Risiken eingegangen werden. Und das unter ständiger Berücksichtigung des vorab definierten Verlustlimits, welches maximal 2,5 Prozent innerhalb eines Kalenderjahres betragen sollte und mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1 Million nicht überschritten werde. "Das Verlustlimit wird nach festen Regeln immer wieder nachgezogen, sobald der Fonds ein Plus von 0,5 Prozent erwirtschaftet hat", so Dr. Rogowski. "So werden einmal erzielte Gewinne nachhaltig abgesichert."

Der Veri-Safe sei für Privatinvestoren entwickelt worden. Da es keine Mindestanlagesumme gebe, könnten Privatanleger auch mit relativ kleinen Beträgen von den Vorteilen des Fonds profitieren. Zudem erhebe Veritas Investment weder einen Ausgabeaufschlag noch einen Rücknahmeabschlag. Privatanleger könnten den Veri-Safe über alle gängigen Onlineplattformen sowie über Direktbanken und Filialbanken ordern. (24.02.2016/fc/a/f)