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Währungsmarkt im Überblick
07.11.12 09:47
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Barack Obama hat seinen Titel verteidigt, so die Analysten von UniCredit Research.
Es sei knapp nach Stimmen gewesen, aber wer frage morgen noch danach?! Die Märkte hätten Wichtigeres zu tun, als tagelang weitreichenden Analysen nachzuhängen. Man blicke heute nach Griechenland, wo über das (angeblich) letzte Sparpaket abgestimmt werde und morgen werde uns Draghi erneut erzählen, dass der Euro unumkehrbar sei, man alles versuchen werde, um Griechenland im Euro zu halten und darüber hinaus Zuversicht und Vertrauen hinsichtlich der notwendigen Anstrengungen in anderen Krisenstaaten bestünden. Der Euro werde ein wenig Balsam auf seine zuletzt wieder geschundene Seele erhalten, aber so richtig viel Aufwärtspotenzial erwarte man nicht, solange noch der Troika-Report ausstehe und vor allem Spanien weiterhin keinen Antrag auf finanzieller Fremdhilfe stelle.
Nach tagelangen zum Teil kräftigen Kursbewegungen, die zumeist aufwärts gerichtet gewesen seien, habe bei USD/JPY offenbar ein Stabilisierungsprozess knapp oberhalb 80 eingesetzt. Sofern dies in den nächsten Tagen bestätigt werde, würde sich automatisch wieder eine Trendfolge von EUR/JPY zu EUR/USD ergeben.
Gestern habe EUR/CHF ein wenig Boden gutmachen können, aber so richtig überzeugend sehe das noch nicht aus. Sollten die demnächst anstehenden Schweizer Währungsreserven für den Oktober nur auf mäßige Interventionstätigkeiten der SNB schließen lassen, könnte EUR/CHF wieder abrupt auf 1,2050 absacken.
Die britischen Produktionsdaten seien gestern eine einzige Katastrophe gewesen. Man müsse sich wundern, dass bei EUR/GBP und Cable nicht mehr passiert sei. Aber die Marktteilnehmer würden zunächst die morgige APP-Entscheidung der BoE abwarten wollen. (07.11.2012/ac/a/m)
Es sei knapp nach Stimmen gewesen, aber wer frage morgen noch danach?! Die Märkte hätten Wichtigeres zu tun, als tagelang weitreichenden Analysen nachzuhängen. Man blicke heute nach Griechenland, wo über das (angeblich) letzte Sparpaket abgestimmt werde und morgen werde uns Draghi erneut erzählen, dass der Euro unumkehrbar sei, man alles versuchen werde, um Griechenland im Euro zu halten und darüber hinaus Zuversicht und Vertrauen hinsichtlich der notwendigen Anstrengungen in anderen Krisenstaaten bestünden. Der Euro werde ein wenig Balsam auf seine zuletzt wieder geschundene Seele erhalten, aber so richtig viel Aufwärtspotenzial erwarte man nicht, solange noch der Troika-Report ausstehe und vor allem Spanien weiterhin keinen Antrag auf finanzieller Fremdhilfe stelle.
Gestern habe EUR/CHF ein wenig Boden gutmachen können, aber so richtig überzeugend sehe das noch nicht aus. Sollten die demnächst anstehenden Schweizer Währungsreserven für den Oktober nur auf mäßige Interventionstätigkeiten der SNB schließen lassen, könnte EUR/CHF wieder abrupt auf 1,2050 absacken.
Die britischen Produktionsdaten seien gestern eine einzige Katastrophe gewesen. Man müsse sich wundern, dass bei EUR/GBP und Cable nicht mehr passiert sei. Aber die Marktteilnehmer würden zunächst die morgige APP-Entscheidung der BoE abwarten wollen. (07.11.2012/ac/a/m)


