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Warburg Small & Mid Caps Europa Fonds: Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auf den europäischen Mittelstand
25.02.22 13:30
Warburg Invest
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Zoltan Koch, Leiter Aktienmanagement und Fondsmanager des Warburg Small & Mid Caps Europa Fonds (ISIN DE000A0LGSA4 / WKN A0LGSA) bei Warburg Invest, teilt seine Einschätzung zu den möglichen Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auf europäische mittelständische Unternehmen.
Der Einmarsch Russlands in die Ukraine habe die Börsen weltweit erschüttert. Das wirtschaftliche Ausmaß der Tragödie sei noch relativ schwierig zu bewerten. Sowohl Russland als auch die Ukraine seien bedeutende Rohstofflieferanten für die Weltwirtschaft. Es sei bereits heute absehbar, dass die europäische Wirtschaft und auch die Verbraucher den Konflikt am meisten durch steigende Energie- und Rohstoffkosten (Stahl, Nickel, usw. aber auch Weizen) zu spüren bekommen würden. Die Region sei darüber hinaus ein wichtiger Absatzmarkt für viele Unternehmen in Europa und für einige auch Produktionsstandort oder Servicezentrum.
Obwohl einige Gesellschaften nicht unmittelbar von diesen Themen betroffen scheinen, werden die indirekten Auswirkungen sicher negativ ausfallen, so die Experten von Warburg Invest. Mittelfristig werde sich zeigen, wie schwer die Kostensteigerungen für die Unternehmen in Europa ausfallen würden.
Auch mittelständische Unternehmen aus Europa würden die Turbulenzen nicht vollständig ausblenden können. Gerade im Small & Mid Cap-Bereich gelte es nun beispielsweise zu analysieren, welche Unternehmen sehr sensitiv auf Rohstoffpreise reagieren würden oder ob es andere spezifische Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle der jeweiligen Unternehmen gebe. Ziel in der aktuellen Situation sei es, diejenigen Unternehmen zu identifizieren, die von den wirtschaftlichen Effekten weniger betroffen seien, oder sogar von steigenden Rohstoffpreisen profitieren könnten. Dabei stünden nicht nur die direkten Effekte der Krise im Fokus, sondern auch die entsprechenden Auswirkungen auf Kunden, Lieferanten oder Kreditgeber.
Grundsätzlich könne man sagen, dass die meisten europäischen mittelständischen Unternehmen überschaubare direkte Auswirkungen von dem Krieg spüren würden. (Die Experten hätten auch keine russischen Unternehmen oder Tochterunternehmen im Portfolio.) Die indirekten Effekte seien aber nicht zu vernachlässigen.
Gleichzeitig würden sich durch einen unspezifischen und sektorunabhängigen Abverkauf auch Möglichkeiten für einen günstigen Einstieg oder der Aufstockung der einen oder anderen Position ergeben. In dieser Marktphase sei ein klarer Blick und eine tiefgreifende Analyse von großem Vorteil, um mögliche Unterbewertungen zu erkennen und die wirtschaftlichen Auswirkungen einer solchen geopolitischen Krise auf die jeweiligen Unternehmen zu verstehen. Für auf Small & Mid Caps spezialisierte Asset Manager, die im engen Austausch mit den Unternehmen seien und das jeweilige Geschäftsmodell hinreichend analysiert hätten und einen tiefen Einblick in die jeweiligen (Nischen-)Märkte hätten, eröffne sich auch in turbulenten Zeiten ein ausreichend großer Pool an Anlagechancen. (25.02.2022/fc/a/f)
Der Einmarsch Russlands in die Ukraine habe die Börsen weltweit erschüttert. Das wirtschaftliche Ausmaß der Tragödie sei noch relativ schwierig zu bewerten. Sowohl Russland als auch die Ukraine seien bedeutende Rohstofflieferanten für die Weltwirtschaft. Es sei bereits heute absehbar, dass die europäische Wirtschaft und auch die Verbraucher den Konflikt am meisten durch steigende Energie- und Rohstoffkosten (Stahl, Nickel, usw. aber auch Weizen) zu spüren bekommen würden. Die Region sei darüber hinaus ein wichtiger Absatzmarkt für viele Unternehmen in Europa und für einige auch Produktionsstandort oder Servicezentrum.
Auch mittelständische Unternehmen aus Europa würden die Turbulenzen nicht vollständig ausblenden können. Gerade im Small & Mid Cap-Bereich gelte es nun beispielsweise zu analysieren, welche Unternehmen sehr sensitiv auf Rohstoffpreise reagieren würden oder ob es andere spezifische Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle der jeweiligen Unternehmen gebe. Ziel in der aktuellen Situation sei es, diejenigen Unternehmen zu identifizieren, die von den wirtschaftlichen Effekten weniger betroffen seien, oder sogar von steigenden Rohstoffpreisen profitieren könnten. Dabei stünden nicht nur die direkten Effekte der Krise im Fokus, sondern auch die entsprechenden Auswirkungen auf Kunden, Lieferanten oder Kreditgeber.
Grundsätzlich könne man sagen, dass die meisten europäischen mittelständischen Unternehmen überschaubare direkte Auswirkungen von dem Krieg spüren würden. (Die Experten hätten auch keine russischen Unternehmen oder Tochterunternehmen im Portfolio.) Die indirekten Effekte seien aber nicht zu vernachlässigen.
Gleichzeitig würden sich durch einen unspezifischen und sektorunabhängigen Abverkauf auch Möglichkeiten für einen günstigen Einstieg oder der Aufstockung der einen oder anderen Position ergeben. In dieser Marktphase sei ein klarer Blick und eine tiefgreifende Analyse von großem Vorteil, um mögliche Unterbewertungen zu erkennen und die wirtschaftlichen Auswirkungen einer solchen geopolitischen Krise auf die jeweiligen Unternehmen zu verstehen. Für auf Small & Mid Caps spezialisierte Asset Manager, die im engen Austausch mit den Unternehmen seien und das jeweilige Geschäftsmodell hinreichend analysiert hätten und einen tiefen Einblick in die jeweiligen (Nischen-)Märkte hätten, eröffne sich auch in turbulenten Zeiten ein ausreichend großer Pool an Anlagechancen. (25.02.2022/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 100,31 € | 100,31 € | - € | 0,00% | 17.04./15:16 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0LGSA4 | A0LGSA | 100,92 € | 81,70 € | |


