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comdirect Brokerage Index: Privatanleger kaufen wieder zu
17.08.17 16:44
comdirect bank
Quickborn (www.fondscheck.de) - Die deutschen Privatanleger haben im Juli wieder stärker zugekauft und nutzten Kursrückschläge für günstige Einstiegsmöglichkeiten, so die Analysten der comdirect bank.
"Insgesamt erkennen wir eine wachsende Zuversicht auf Anlegerseite durch alle Anlageklassen hinweg. Jedoch überwiegt bei den Aktionären weiterhin noch die Verkaufsstimmung - wenn auch nur leicht", sage Stefan Wolf, Produktmanager Trading bei comdirect. Insgesamt sei der comdirect Brokerage Index mit 104,7 Punkten im Juli um 7,6 Punkte angestiegen und habe damit für dieses Jahr einen neuen Höchststand erreicht. "Vor allem der starke Anstieg bei den Fonds führte zu diesem Ergebnis", erläutere Wolf.
So sei der Brokerage Index für Fonds im Juli von 99,2 Punkten auf 118,9 Punkte geklettert. In der Anlageklasse der Aktien notiere der Index hingegen mit 99,3 Punkten noch im Verkaufsbereich. Der Anstieg von 8,3 Punkten im Vergleich zum Vormonat zeige jedoch, dass die Zuversicht auch bei den Aktionären steige. Unter den Top-Käufen hätten sich die Titel von Daimler, der Commerzbank, der Deutschen Bank, Tesla und Baumot befunden.
"Im Juli gab Tesla den Startschuss für die Produktion des Tesla Model 3. Obwohl das Projekt damit konkret wurde, fiel der Aktienkurs. Viele Privatanleger hielten dies nur für eine vorläufige Entwicklung und stiegen günstig ein", erkläre Wolf. "Bei Baumot gab es hingegen starke Kursbewegungen, welche die Anleger für sich nutzten." Auf der Liste der Top-Verkäufe hätten Daimler, die Commerzbank, die Deutsche Bank, VW und Lufthansa gestanden. "Im Hinblick auf den Dieselskandal ist die VW-Aktie bei den Privatanlegern aktuell weniger gefragt", so Wolf.
Der comdirect Brokerage Index erscheine monatlich. Die Daten zur Berechnung des Index seien repräsentativ für das Verhalten der Privatanleger in Deutschland. Der Index zeige, ob die handelsaktiven Privatanleger tendenziell eher Wertpapiere kaufen oder ob sie eher verkaufen würden. Für die Berechnung des Indexwertes würden die Wertpapierkäufe den -verkäufen der rund 1 Million Depotkunden der comdirect bank AG gegenübergestellt und mit dem Durchschnitt des vorangegangenen Jahres verglichen.
Beim Gesamtindex würden die Wertpapierklassen Aktien, Fonds, Zertifikate, Renten und Optionsscheine entsprechend ihres Anteils an den Gesamtorderzahlen berücksichtigt. Ein Indexwert für jede einzelne Anlageform werde jeweils gesondert berechnet. Orders institutioneller Kunden und Sparpläne würden nicht in die Auswertung einfließen. Für die Berechnung des Index sei es unerheblich, ob die Gesamtzahl der Wertpapierorders im Berichtsmonat gestiegen oder gesunken sei. Ein Indexstand über 100 Punkten zeige an, dass im betrachteten Monat im Vergleich zum Referenzzeitraum Wertpapiere eher gekauft worden seien. Ein Stand unter 100 Punkten zeige im Vergleich zum Referenzzeitraum an, dass Wertpapiere eher verkauft worden seien. (17.08.2017/fc/a/m)
"Insgesamt erkennen wir eine wachsende Zuversicht auf Anlegerseite durch alle Anlageklassen hinweg. Jedoch überwiegt bei den Aktionären weiterhin noch die Verkaufsstimmung - wenn auch nur leicht", sage Stefan Wolf, Produktmanager Trading bei comdirect. Insgesamt sei der comdirect Brokerage Index mit 104,7 Punkten im Juli um 7,6 Punkte angestiegen und habe damit für dieses Jahr einen neuen Höchststand erreicht. "Vor allem der starke Anstieg bei den Fonds führte zu diesem Ergebnis", erläutere Wolf.
"Im Juli gab Tesla den Startschuss für die Produktion des Tesla Model 3. Obwohl das Projekt damit konkret wurde, fiel der Aktienkurs. Viele Privatanleger hielten dies nur für eine vorläufige Entwicklung und stiegen günstig ein", erkläre Wolf. "Bei Baumot gab es hingegen starke Kursbewegungen, welche die Anleger für sich nutzten." Auf der Liste der Top-Verkäufe hätten Daimler, die Commerzbank, die Deutsche Bank, VW und Lufthansa gestanden. "Im Hinblick auf den Dieselskandal ist die VW-Aktie bei den Privatanlegern aktuell weniger gefragt", so Wolf.
Der comdirect Brokerage Index erscheine monatlich. Die Daten zur Berechnung des Index seien repräsentativ für das Verhalten der Privatanleger in Deutschland. Der Index zeige, ob die handelsaktiven Privatanleger tendenziell eher Wertpapiere kaufen oder ob sie eher verkaufen würden. Für die Berechnung des Indexwertes würden die Wertpapierkäufe den -verkäufen der rund 1 Million Depotkunden der comdirect bank AG gegenübergestellt und mit dem Durchschnitt des vorangegangenen Jahres verglichen.
Beim Gesamtindex würden die Wertpapierklassen Aktien, Fonds, Zertifikate, Renten und Optionsscheine entsprechend ihres Anteils an den Gesamtorderzahlen berücksichtigt. Ein Indexwert für jede einzelne Anlageform werde jeweils gesondert berechnet. Orders institutioneller Kunden und Sparpläne würden nicht in die Auswertung einfließen. Für die Berechnung des Index sei es unerheblich, ob die Gesamtzahl der Wertpapierorders im Berichtsmonat gestiegen oder gesunken sei. Ein Indexstand über 100 Punkten zeige an, dass im betrachteten Monat im Vergleich zum Referenzzeitraum Wertpapiere eher gekauft worden seien. Ein Stand unter 100 Punkten zeige im Vergleich zum Referenzzeitraum an, dass Wertpapiere eher verkauft worden seien. (17.08.2017/fc/a/m)


