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comdirect Spar- und Konsumindex: Deutsche sparen weniger
26.07.13 11:02
comdirect bank
Quickborn (www.fondscheck.de) - Die Deutschen haben in den vergangenen zwei Monaten 5,4 Prozent ihres monatlichen Nettoeinkommens gespart. Dies ist weniger Geld als in den Monaten davor. Das zeigt der aktuelle comdirect Spar- und Konsumindex, so die Analysten der comdirect bank.
Die repräsentative Umfrage werde alle zwei Monate erhoben und gebe Auskunft über die Sparneigung sowie das Konsumverhalten der Deutschen. Bei der letzten Erhebung habe der Sparanteil bei 6,1 Prozent gelegen.
Die Erhebung zeige unter anderem, in welchen Anlageformen die Befragten ihr Geld sparen würden: Wertpapieranlagen, Kontoanlagen, Vorsorgeprodukte und liquide Mittel. Die meisten Sparer (81 Prozent) hätten ihre Ersparnisse auf verzinsten Konten wie dem Sparbuch und Tages- oder Festgeld angelegt. Bei den Wertpapieren sei in den vergangenen zwei Monaten die Nachfrage leicht gesunken. Während im März und April noch 33 Prozent der deutschen Sparer ihr Geld in dieser Form angelegt hätten, seien es im Mai und Juni 30 Prozent gewesen. Besonders die 40- bis 49-Jährigen hätten weniger in Wertpapiere investiert. Der Anteil sei im Mai und Juni auf 33 Prozent (März und April: 39 Prozent) gefallen. Bei den anderen Anlageformen sei die prozentuale Verteilung im Vergleich zur letzten Erhebung konstant geblieben.
"Die niedrigen Zinsen halten die Deutschen vom Sparen ab. Viele sind verunsichert und wissen nicht, wie sie jetzt am besten anlegen sollen", sage Sabine Münster, Leiterin Banking bei comdirect. "Sie lassen ihr Geld deshalb auf Sparkonten liegen und nehmen damit Mini-Renditen in Kauf."
Der Spar- und Konsumindex ermögliche detaillierte Aussagen zum Ausgabeverhalten der Deutschen: Im Mai und Juni seien im Schnitt 63 Prozent der Ausgaben in grundlegende Aufwendungen wie Miete, Lebensmittel und Mobilität geflossen. Rund 28 Prozent seien für Freizeit sowie Hobbys ausgegeben worden und neun Prozent für Luxus wie Kunstgegenstände und Luxusautos.
Mit steigendem Alter nehme dabei der Anteil der Ausgaben für die Grundversorgung zu: Bei den über 60-Jährigen würden rund zwei Drittel (67 Prozent) der monatlichen Ausgaben auf die Lebenshaltungskosten entfallen, bei den 18-bis 29-Jährigen seien es 58 Prozent. Anders bei Freizeit und Hobby: Bei den jungen Erwachsenen würden die monatlichen Aufwendungen dafür mit 31 Prozent der Ausgaben zu Buche schlagen, in der Altersgruppe der über 60-Jährigen seien es 26 Prozent.
Für den comdirect Spar- und Konsumindex werde der aktuelle Sparanteil am Haushaltsnettoeinkommen mit dem Wert vom Jahresbeginn 2013 (=100) in Beziehung gesetzt. Der aktuelle comdirect Spar- und Konsumindex liege derzeit bei 99,8 Punkten. Ein Indexstand über 100 Punkten signalisiere eine zunehmende Sparbereitschaft. Ein Stand unter 100 hingegen zeige, dass die Konsumneigung angestiegen sei. (26.07.2013/fc/a/m)
Die repräsentative Umfrage werde alle zwei Monate erhoben und gebe Auskunft über die Sparneigung sowie das Konsumverhalten der Deutschen. Bei der letzten Erhebung habe der Sparanteil bei 6,1 Prozent gelegen.
Die Erhebung zeige unter anderem, in welchen Anlageformen die Befragten ihr Geld sparen würden: Wertpapieranlagen, Kontoanlagen, Vorsorgeprodukte und liquide Mittel. Die meisten Sparer (81 Prozent) hätten ihre Ersparnisse auf verzinsten Konten wie dem Sparbuch und Tages- oder Festgeld angelegt. Bei den Wertpapieren sei in den vergangenen zwei Monaten die Nachfrage leicht gesunken. Während im März und April noch 33 Prozent der deutschen Sparer ihr Geld in dieser Form angelegt hätten, seien es im Mai und Juni 30 Prozent gewesen. Besonders die 40- bis 49-Jährigen hätten weniger in Wertpapiere investiert. Der Anteil sei im Mai und Juni auf 33 Prozent (März und April: 39 Prozent) gefallen. Bei den anderen Anlageformen sei die prozentuale Verteilung im Vergleich zur letzten Erhebung konstant geblieben.
Der Spar- und Konsumindex ermögliche detaillierte Aussagen zum Ausgabeverhalten der Deutschen: Im Mai und Juni seien im Schnitt 63 Prozent der Ausgaben in grundlegende Aufwendungen wie Miete, Lebensmittel und Mobilität geflossen. Rund 28 Prozent seien für Freizeit sowie Hobbys ausgegeben worden und neun Prozent für Luxus wie Kunstgegenstände und Luxusautos.
Mit steigendem Alter nehme dabei der Anteil der Ausgaben für die Grundversorgung zu: Bei den über 60-Jährigen würden rund zwei Drittel (67 Prozent) der monatlichen Ausgaben auf die Lebenshaltungskosten entfallen, bei den 18-bis 29-Jährigen seien es 58 Prozent. Anders bei Freizeit und Hobby: Bei den jungen Erwachsenen würden die monatlichen Aufwendungen dafür mit 31 Prozent der Ausgaben zu Buche schlagen, in der Altersgruppe der über 60-Jährigen seien es 26 Prozent.
Für den comdirect Spar- und Konsumindex werde der aktuelle Sparanteil am Haushaltsnettoeinkommen mit dem Wert vom Jahresbeginn 2013 (=100) in Beziehung gesetzt. Der aktuelle comdirect Spar- und Konsumindex liege derzeit bei 99,8 Punkten. Ein Indexstand über 100 Punkten signalisiere eine zunehmende Sparbereitschaft. Ein Stand unter 100 hingegen zeige, dass die Konsumneigung angestiegen sei. (26.07.2013/fc/a/m)


