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Mit diesen Goldminenfonds starten Anleger durch
12.02.16 14:07
FundResearch
München (www.fondscheck.de) - Spätestens beim Blick auf den 12-Monats-Chart klärt sich die Frage, ob Gold den Turnaround geschafft hat, so die Experten von "FundResearch".
Das Edelmetall habe am Donnerstag, den 11. Februar, in der Spitze 1.254 US-Dollar je Unze gekostet und damit ein neues 12-Monats-Hoch markiert. Auch charttechnisch könnte der Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend, der bereits viereinhalb Jahre andauere, gelingen. Der mittelfristig jüngste Abwärtstrendkanal, der im April 2013 seinen Anfang genommen habe, sei bereits nach oben durchbrochen. Die nächste charttechnische Hürde liege nun erst bei rund 1.500 US-Dollar. Würde dieser Widerstand gebrochen, wäre tatsächlich der Weg nach oben frei.
Dass der Goldpreis derzeit tendenziell eher steige, habe mehrere Gründe. Ein Grund sei, dass Gold in unsicheren Zeiten immer noch als Fluchtwährung gelte. Die Turbulenzen an den Aktienmärkte dürften deshalb dazu beigetragen haben, das Gold wieder vermehrt gefragt sei. Ein weiterer Grund sei die Entwicklung des US-Dollar und Euro: Goldpreis und Dollar hätten sich in der Vergangenheit oft entgegengesetzt zueinander entwickelt: Sei der Dollar im Verhältnis zum Euro gesunken, sei der Goldpreis gestiegen. Denn Gold werde als Alternativwährung zur Weltleitwährung US-Dollar angesehen. Zuletzt habe der US-Dollar gegenüber dem Euro etwas nachgegeben. Zeitgleich habe Gold an Wert gewonnen.
Anleger, die von einem möglichen langfristigen Comeback des Edelmetalls überproportional profitieren wollten, hätten zwei Möglichkeiten: Sie würden in Hebelprodukte investieren - müssten aber damit leben, dass der Zeitwert gegen sie spiele. Denn Zeit koste im wahrsten Sinne des Wortes Geld. Steige der Goldpreis nicht so schnell wie gewünscht, oder gebe es sogar heftige zwischenzeitliche Rückschläge, dann laufe die Investition schnell in den Minusbereich oder ende sogar im Totalverlust.
Eine zweite Möglichkeit bestehe darin, in Goldminen-Aktienfonds zu investieren. Denn Goldminenaktien seien quasi eine Anlage mit Hebelwirkung auf den Goldpreis. Hintergrund: Die Gewinne der Gesellschaften würden sich aus der Differenz zwischen Förderkosten und Goldpreis berechnen. Während die Förderkosten nahezu fix seien, wirke sich jede Preisbewegung oberhalb der Förderkosten für die Unternehmen wie ein Gewinnhebel aus. "Diese Hebelwirkung gilt jetzt wieder", habe heute Phil Russo, Analyst beim US-Finanzhaus Raymond James, erklärt. "Wir raten unseren Kunden ihre Bestände an Goldminenaktien zu erhöhen", so James. Seiner Rechnung nach müssten sich die Minenkurse fast verdreifachen, damit das historische Verhältnis der Notierungen zum Goldpreis widerhergestellt wäre.
Ablesen lasse sich die Entwicklung der Goldminenaktien am NYSE ARCA Gold Bugs Index, kurz HUI. Der Index enthalte Minen-Unternehmen, die keine umfassende Absicherungsgeschäfte an den Terminmärkten tätigen würden: Während der Goldpreis in den zurückliegenden vier Wochen unter dem Strich um rund 13,5 Prozent gestiegen sei, habe der HUI im selben Zeitraum rund 34 Prozent an Wert gewonnen. In ähnlichem Umfang seien auch die Kurse der beiden Goldminen-ETFs von der RBS (ISIN LU0259322260 / WKN A0MMBG) und von ComStage (ISIN LU0488317701 / WKN ETF091) gestiegen, die die Entwicklung des HUI eins zu eins nachvollziehen würden.
Gehe es nach John Hathaway, der für den US-Vermögensverwalter Toqueville Asset Management Goldminenfonds betreue und für europäische Anleger den 'Falcon Gold Equity' dirigiere, sei der jüngste Preisaufschwung nur der Anfang der nächsten Goldhausse gewesen. "Das langfristige Ziel sind die alten Hochs", sage John Hathaway. Behielte er Recht, würde sich der Goldminenindex vom heutigen Stand aus vervierfachen.
Anleger, die eher auf die Analysefähigkeiten und die Erfahrung von Fondsmanagern vertrauen würden, die sich auf das Thema Goldminen spezialisiert hätten, würden eine Reihe von passenden Alternativen finden. Der weltweit größte Goldminenfonds BGF World Gold Fund von BlackRock, bewertet mit der Euro FondsNote 2, sei fast im Gleichklang mit dem HUI zuletzt um fast 34 Prozent im Wert gestiegen. Die drei größten Positionen im Fonds seien Randgold Resources (9,9%), Franco Nevada Mining (7,7%) und Newcrest Mining (7,2%), die alle zuletzt deutlich im Kurs gestiegen seien.
Unter den klassischen Aktienfonds gelte auch der Falcon Gold Equity Fund als einer der besser gemanagten. Verantwortlich für die Aktienauswahl sei John Hathaway, der seiner Anlagestrategie bereits seit 16 Jahren treu sei und der den Falcon Gold seit 2012 betreue. Allein in der zurückliegenden Woche sei der Wert des Fonds um rund zwölf Prozent gestiegen.
Markus Bachmann, der bereits seit 2003 den Craton Capital Precious Metal Fonds (ISIN LI0016742681 / WKN 964907) manage, lege sein Hauptaugenmerk auf die Struktur und die Profitabilität der jeweiligen Goldminen-Gesellschaften. Die Jahresperformance sehe mit einem Minus von fast 30 Prozent nur leicht besser als beim Falcon Gold Equity Fund, der im vergangenen Jahr sogar mehr als 33 Prozent an Wert verloren habe. Doch der Turnaround beim Goldpreis habe auch dem Craton-Fonds nun einen Aufwärtsschub verliehen: Elf Prozent Plus in einer Woche könnten sich sehen lassen. (12.02.2016/fc/a/f)
Das Edelmetall habe am Donnerstag, den 11. Februar, in der Spitze 1.254 US-Dollar je Unze gekostet und damit ein neues 12-Monats-Hoch markiert. Auch charttechnisch könnte der Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend, der bereits viereinhalb Jahre andauere, gelingen. Der mittelfristig jüngste Abwärtstrendkanal, der im April 2013 seinen Anfang genommen habe, sei bereits nach oben durchbrochen. Die nächste charttechnische Hürde liege nun erst bei rund 1.500 US-Dollar. Würde dieser Widerstand gebrochen, wäre tatsächlich der Weg nach oben frei.
Dass der Goldpreis derzeit tendenziell eher steige, habe mehrere Gründe. Ein Grund sei, dass Gold in unsicheren Zeiten immer noch als Fluchtwährung gelte. Die Turbulenzen an den Aktienmärkte dürften deshalb dazu beigetragen haben, das Gold wieder vermehrt gefragt sei. Ein weiterer Grund sei die Entwicklung des US-Dollar und Euro: Goldpreis und Dollar hätten sich in der Vergangenheit oft entgegengesetzt zueinander entwickelt: Sei der Dollar im Verhältnis zum Euro gesunken, sei der Goldpreis gestiegen. Denn Gold werde als Alternativwährung zur Weltleitwährung US-Dollar angesehen. Zuletzt habe der US-Dollar gegenüber dem Euro etwas nachgegeben. Zeitgleich habe Gold an Wert gewonnen.
Anleger, die von einem möglichen langfristigen Comeback des Edelmetalls überproportional profitieren wollten, hätten zwei Möglichkeiten: Sie würden in Hebelprodukte investieren - müssten aber damit leben, dass der Zeitwert gegen sie spiele. Denn Zeit koste im wahrsten Sinne des Wortes Geld. Steige der Goldpreis nicht so schnell wie gewünscht, oder gebe es sogar heftige zwischenzeitliche Rückschläge, dann laufe die Investition schnell in den Minusbereich oder ende sogar im Totalverlust.
Ablesen lasse sich die Entwicklung der Goldminenaktien am NYSE ARCA Gold Bugs Index, kurz HUI. Der Index enthalte Minen-Unternehmen, die keine umfassende Absicherungsgeschäfte an den Terminmärkten tätigen würden: Während der Goldpreis in den zurückliegenden vier Wochen unter dem Strich um rund 13,5 Prozent gestiegen sei, habe der HUI im selben Zeitraum rund 34 Prozent an Wert gewonnen. In ähnlichem Umfang seien auch die Kurse der beiden Goldminen-ETFs von der RBS (ISIN LU0259322260 / WKN A0MMBG) und von ComStage (ISIN LU0488317701 / WKN ETF091) gestiegen, die die Entwicklung des HUI eins zu eins nachvollziehen würden.
Gehe es nach John Hathaway, der für den US-Vermögensverwalter Toqueville Asset Management Goldminenfonds betreue und für europäische Anleger den 'Falcon Gold Equity' dirigiere, sei der jüngste Preisaufschwung nur der Anfang der nächsten Goldhausse gewesen. "Das langfristige Ziel sind die alten Hochs", sage John Hathaway. Behielte er Recht, würde sich der Goldminenindex vom heutigen Stand aus vervierfachen.
Anleger, die eher auf die Analysefähigkeiten und die Erfahrung von Fondsmanagern vertrauen würden, die sich auf das Thema Goldminen spezialisiert hätten, würden eine Reihe von passenden Alternativen finden. Der weltweit größte Goldminenfonds BGF World Gold Fund von BlackRock, bewertet mit der Euro FondsNote 2, sei fast im Gleichklang mit dem HUI zuletzt um fast 34 Prozent im Wert gestiegen. Die drei größten Positionen im Fonds seien Randgold Resources (9,9%), Franco Nevada Mining (7,7%) und Newcrest Mining (7,2%), die alle zuletzt deutlich im Kurs gestiegen seien.
Unter den klassischen Aktienfonds gelte auch der Falcon Gold Equity Fund als einer der besser gemanagten. Verantwortlich für die Aktienauswahl sei John Hathaway, der seiner Anlagestrategie bereits seit 16 Jahren treu sei und der den Falcon Gold seit 2012 betreue. Allein in der zurückliegenden Woche sei der Wert des Fonds um rund zwölf Prozent gestiegen.
Markus Bachmann, der bereits seit 2003 den Craton Capital Precious Metal Fonds (ISIN LI0016742681 / WKN 964907) manage, lege sein Hauptaugenmerk auf die Struktur und die Profitabilität der jeweiligen Goldminen-Gesellschaften. Die Jahresperformance sehe mit einem Minus von fast 30 Prozent nur leicht besser als beim Falcon Gold Equity Fund, der im vergangenen Jahr sogar mehr als 33 Prozent an Wert verloren habe. Doch der Turnaround beim Goldpreis habe auch dem Craton-Fonds nun einen Aufwärtsschub verliehen: Elf Prozent Plus in einer Woche könnten sich sehen lassen. (12.02.2016/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 302,40 € | 290,55 € | 11,85 € | +4,08% | 17.04./22:02 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0259322260 | A0MMBG | 361,70 € | 129,34 € | |
Werte im Artikel




