Nominee shareholder (= Depotbanken) dürften sich bei nahezu jeder Kapitalerhöhung dieser Welt beteiligen: kurz bevor die jungen Aktien "auf den Markt" kommen, verkaufen sie einfach Aktien der Depotinhaber, die davon überhaupt nichts merken, weil sie "ihre" Aktien einfach nur halten.
Sobald die jungen Aktien gehandelt werden, gibt es ein paar große Trades und Gegenbuchungen: danach ist alles so wie vorher und der Diskountbroker/Depotbank hat ein paar Hunderttausend oder ein paar Millionen Euro verdient.
Das ist völlig legal und korrekt. Es gibt wenig Berichte in der deutschen Fachpresse dazu. In der englischen Presse gibt es sehr viel (Indiskretionen), weil an der Londoner Börse die Brokerkonkurrenz viel höher ist. Eine Aktie hat dort manchmal mehrere dutzend Broker, die den Preis machen. In Deutschland gibts zwar viele Börsen, aber eine einzelne Aktie hat meist nur einen Preismacher ...) Es könnte sein, daß es die Haupteinnahmequelle von so mancher Depotbank ist...
Ich denke, die Alpha Bank, wird nach der Kapitalerhöhung am besten von allen fantastischen vier griechischen Banken dastehen. In "altem Geld" rechne ich in überschaubaren Zeiträumen mit Kursen zwischen 2,8cents (Anleihefonds müssen noch raus und können noch nicht, weil: sind keine Nominees) und 28,0cents (Mega-Giga-Zockerrally).
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