Alternative Medizin als sinnvoller Begleiter .

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eröffnet am: 19.08.12 16:46 von: Rosalie Anzahl Beiträge: 2480
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19.08.12 16:46 #1 Alternative Medizin als sinnvoller Begleiter .
Alternativmedizin hat heutzutage nicht mehr den Stellenwert einer Randerscheinung, sondern ist als sinnvoller Begleiter der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Interessierte User sollen hier  Gelegenheit haben , sich ernsthaft über klassische Naturheilkunde  alternative Heilverfahren, Paramedizin (Heilsteine ,Reiki ), Kräuter und Pflanzen zu unterhalten, sich Tipps und Ratschläge untereinander zu holen, Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu stellen oder auch zu beantworten.

Alle Infos hier sollen nur einen allgemeinen Überblick der vielen nebenwirkungsfreien Möglichkeiten geben die wir haben,  und KEINESWEGS EINEN MEDIZINER ERSETZTEN .  
19.08.12 16:48 #2 Is alles Humbug. Vertraut mir!
19.08.12 16:48 #3 Heilen mit Tradition
Wer heilt, hat Recht. Mit diesem unschlagbaren Argument weisen Befürworter alternativer Heilmethoden Kritiker in die Schranken. Mittlerweile belegen auch wissenschaftliche Studien den Erfolg einiger der Verfahren.  
19.08.12 16:59 #4 Klassische Naturheilkunde
ist die Therapie mit Licht, Luft, Wasser, Heilpflanzen, Ernährung und Bewegung.

Klassische Naturheilkunde nutzt Heilmittel, die in der Natur einfach "so" vorkommen, also zum Beispiel das Wasser (Kneipptherapie, Wickel), die Sonne (Lichttherapie), die Luft (Atemtherapie) sowie die Pflanzen, die in der Natur wachsen (Pflanzenheilkunde), unsere Nahrung (Ernährungslehre) und die "Bewegung" (Sport und Bewegungsübungen). Zu diesen Bewegungsübungen können wir eigentlich auch Verfahren wie Feldenkrais, Tai Chi oder die fünf Tibeter zählen.

Zur Alternativen Medizin gehören Heilverfahren wie zum Beispiel:

Homöopathie  
Akupunktur  
Traditionelle Chinesische Medizin  
Chiropraktik
Osteopathie
Orthomolekulare Medizin  
Akupunktmassage nach Penzel oder
Yoga  
19.08.12 17:05 #5 Wer heilt, hat Recht ?
Diesen Satz würde ich nicht verwenden, auch wenn ich glaube zu wissen, wie Du ihn meinst.

Es ist doch zu unterscheiden zwischen Krankheiten, die (auch) mit Omas Hausmittelchen
gelindert oder geheilt werden können und

Krankheiten, an denen auch gestandene und erfahrene Mediziner verzweifeln.

Ich habe schon einige, mir liebe Menschen an unheilbaren Krankheiten sterben sehen und ich weiß, wie verzweifelt ein Mensch sich auch noch an die weit entfernte Heilungsmöglichkeit klammern kann....

Darum sträuben sich mir die Haare, wenn pauschal von alternativen Heilungsmöglichkeiten gesprochen wird, ohne das Gegenüber jemals gesehen zu haben und das individuelle Krankheitsbild mitsamt dem Familienhintergrund zu kennen.

Vielleicht sollten wir -jeder für sich- auch die Möglichkeit mal ins Auge fassen, daß es <Krankheiten geben kann, die nicht oder noch nicht zu heilen sein könnten.

Die Auseinandersetzung mit dem Sterben beginnt bei der Geburt.

Einen schönen Sonntag wünsche ich allen.  
19.08.12 17:19 #6 Peter Silie
ich gebe dir vollkommen Recht ,mit dem was du Postest .

Daher heißt es in meinem Einleitungspost auch, als sinnvoller Begleiter der modernen Medizin .  
19.08.12 17:20 #7 "Heilung" wird sowieso überbewertet, finde ich
Ok, für leichte Wald - und Wiesenkrankheiten wie Rücken, Erkältung usw. ist Heilung natürlich ok.
Aber wenn es ernst wird - Krebs, Organversagen mit erforderlicher Transplantation usw-
dann hoffe ich, dass ich es wie ein Mann nehmen werde.
Wenn meine Stunde gekommen ist, dann gehts halt dahin. Hatte ein schönes Leben bis jetzt.
Und wenn ich so einige Bekannte anschaue, die so krampfhaft am Leben hängen, kann ich das nicht nachvollziehen.
Was soll am Tod schlimm sein ?
Hab Vater und Verwandte sterben sehen, die mit ihrem Leben zufrieden waren und friedlich eingeschlafen sind.
Nö, am mir soll die Gesundheitsmafia nicht mehr als unbedingt nötig verdienen....  
19.08.12 17:26 #8 Schulmedizin u. Alternativmedizin haben angenähe.
Dieses Verhältnis war in gewisser Weise schon immer "gespannt".

Ein Beispiel : Sebastian Kneipp der Begründer der Wasserheilkunde - wie wir diese heute kennen und anwenden. Kneipp wurde sein Leben lang von den damaligen Schulmedizinern verfolgt, angeklagt und als "Quacksalber" und "Kurpfuscher" verunglimpft. Heute ist bewiesen, dass die Wassertherapie wirkt und sie ist Bestandteil zahlreicher Kurkliniken.

Die Akupunktur wurde lange Zeit als Unfug abgetan, bis die Akupunkturpunkte mikroskopisch nachgewiesen werden konnten und zahlreiche Studien einen Nutzen belegten. Erst zur Jahrtausendwende wurden Krankenkassen von verschiedenen Studien davon überzeugt, dass Akupunktur wirkt und erstattet werden sollte.

Gleiches gilt für Verfahren, die sich seit mehreren hundert Jahren bewährt haben wie zum Beispiel Yoga, Homöopathie sowie die Chinesische Medizin oder die Osteopathie.

Diese Verfahren hätten sich nicht so lange gehalten (trotz aller Anfeindungen der "etablierten Medizin"), wenn diese nicht sehr gute Erfolge zu verzeichnen gehabt hätten.

Ich erinnere mich noch sehr gut , als die Akupunktur in Deutschland immer bekannter wurde. Was wurde seitens der Schulmedizin nicht dagegen polemisiert! Und heute? Heute wenden zahlreiche Ärzte Akupunktur an. Selbst Medizinstudenten haben an zahlreichen Universitätskliniken bereits während des Studiums die Gelegenheit, dieses Verfahren zu lernen.  
19.08.12 17:29 #9 Rüganer
jeder hat eine andere Sichtweise zum Leben und auch zum Tode und von daher finde ich es gut, das du es so entspannt sehen kannst .  
19.08.12 17:38 #10 Rückenschmerzen z.B.
Bandscheibenvorfall,Gicht u.u. also eine Waldu.Wiesenkrankheit ich wünsch Dir#7
das nicht,ich war in Kötzting in der Klinik welche mit China medizin mir sehr geholfen
hat.Multiculti  
19.08.12 17:47 #11 Hi Rosalie
Erklär uns  bitte mal Homöopathie in Deinen eigenen Worten.
Besonders den Teil mit dem Verdünnen, bis kein einziges Molekül des orginalen Wirkstoffes (oder Gift, muss man vielmehr sagen) vorhanden ist, und das Wasser sich dann die Eigenschaften von dem nicht-vorhandenem Molekül "merken" kann.

Auf die Antwort bin ich schon mal gespannt!
LG  
19.08.12 17:48 #12 Bei all der "Wissenschaftlichkeit"
in der Schulmedizin und den ganzen Errungenschaften wundere ich mich, warum wir immer noch so viele chronische Krankheiten haben.

Die Todesrate bei metastasenbildenden Krebserkrankungen ist immer noch fast so hoch wie vor 25 Jahren - trotz neuester Chemotherapie, Mikrochirurgie, hochmoderner Diagnosegeräte wie MRT und CT oder exakt wirkender Bestrahlungstherapie.

Trotz der Einnahme von Mitteln gegen Cholesterin und Bluthochdruck bleibt die Anzahl der Herzinfarkte unverändert hoch.  Die Liste kann man beliebig fortsetzen: Asthma, Diabetes, Gelenkbeschwerden, Alzheimer, Allergien, Darmbeschwerden. Bei dem ganzen Geld, das in die Forschung und Entwicklung fließt, gepaart mit den Lösungen, die dort herauskommen sollten, dürfte eigentlich weit und breit kein Kranker mehr zu finden sein.  
19.08.12 17:50 #13 Zu #7-und 9 na ich hoffe, dass ich immer noc.
drauf bin, wenn ich dann wirklich vor den Schöpfer trete....  
19.08.12 17:56 #14 Niemand bestreitet, dass die Schulmedizin ihre
Grenzen hat,

das heisst noch lange nicht, das es ratsam ist diese mit Hokus Pokus wie Homöopathie und dem Rest der oben angeführten Liste zu ersetzen.
Ich würde immer noch gern von Dir hören, wie Du die Wirksamkeit der homöopathischen Substanzen in Deiner Sichtweise erklärst!

Bin mal gespannt, wie lange wir diese Discussion in einem zivilen Umgangston beibehalten werden.  
19.08.12 18:19 #15 Rosalie
... ich bin Risikopatient
und für mich sind aus Deiner Liste Kneippsche Anwendungen durchaus sinnvoll.
Und Chiropraktiker, die ihr Handwerk verstehen (!!!) weiß mein Knochengerüst seit meiner
Kindheit zu schätzen.

Bei metasthasebildenden Erkrankungen bin ich seeeehr skeptisch, was Deine Liste angeht. Und die Statistik hülfe mir, so ich betroffen wäre, nicht weiter.

Mir hat es in den vergangenen Jahren sehr geholfen, ein vertrauensvolles Patientenverhältnis zu den Ärzten zu entwickeln, die mich behandeln. Im Einzelfall hab ich schon mal den Arzt gewechselt, aber in toto bin ich mit meiner Wahl gut gefahren, weil meine Ärzte und ich eine gute Kommunikation haben und wir gegenseitig akzeptieren können, wenn im Zweifelsfall auch die <Meinung eines weiteren Behandlungspartners eingeholt werden kann.  
19.08.12 18:20 #16 Ice-bein
Bin mal gespannt, wie lange wir diese Discussion in einem zivilen Umgangston beibehalten werden.

Das dürfte an jedem selber liegen ,wieviel Respekt man selber für sich erwartet und seinem Gegenüber dann in einem zivilen Umgangston entgegen bringt .

Ebenso geht es hier nicht darum etwas zu *ersetzten* ,sondern einfach nur offen zu sein für noch mehr hilfreiche Methoden und sich auszutauschen ,denn wenn man  einem unvorhersehbaren Herzinfarkt erleidet, einen schweren Autounfall hat, einen Kaiserschnitt bei der Geburt durchgeführt werden muss oder man  Insulin benötigt, weil die  Bauchspeicheldrüse keines mehr produziert - in all diesen Fällen kann keine Medizin sie besser wiederherstellen, als unsere westliche "Apparatemedizin".  
19.08.12 18:26 #17 Rosalie
das hast Du richtig erkannt,

Die Leserschaft von diesem Thread möchte aber immer noch wissen, wie Deine oben angeführte Aufstellung eine echte Alternative sein kann, und auf welcher Basis.

LG  
19.08.12 18:28 #18 # 15 Bei metasthasebildenden Erkrankungen
bin ich seeeehr skeptisch, was Deine Liste angeht.

Sollte man auch immer sein ,denn es geht ja um das eigene Leben .

Aber warum sollte man die westl.Apparatemedizin und die alternative Medizin nicht kombinieren ,wenn es möglich ist

Habe aller,aller größten Respekt vor den Menschen die eine solche Diagnose gestellt bekommen .  
19.08.12 18:37 #19 Komplementärmedizin
ist der bessere Begriff.

(und die Vielzahl der psycho-somatischen Krankheiten nicht vergessen.
Die kennt aber mancher Schulmediziner nicht)

http://benewiki.de/de/komplementaermedizin.htm
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19.08.12 18:41 #20 mod, in HD denkt man in
der onkologischen medizin weiter und ist aufgeschlossen.

Allerdings bei  Neurologen, (meine Frau verzeihe mir, hört sie jetzt aber nicht *gg*) bei denen ist Hopfen und Malz verloren.
Entweder hilft Chemie oder nichts.  
19.08.12 18:44 #21 Pseudo Medizin waere der richtige Begriff,
wobei das Wort Medizin hier irrefuehrend ist.  
19.08.12 18:45 #22 objekt tief
Auf dem Gebiet der angewandten Psychologie sind
viele Neurologen schwach, da unausgebildet.
Da müssen Psychotherapeuten ran.

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapie#Deutschland
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19.08.12 18:47 #23 mod, Psycho und Neuro
haben wenig gemeinsam. Ähnlich wie Bäcker und Metzger. Sind total andere Ausbildungsgänge. Obwohl - wenn man weiterdenkt...  
19.08.12 18:48 #24 Homöopathie
wirkt, aber nicht immer, wie ich beobachten konnte.
Ist doch toll, wenn einigen geholfen wird oder?

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19.08.12 18:51 #25 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 20.08.12 08:54
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Löschung auf Wunsch des Verfassers

 

 
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