Mit Staatsgeld gerettete Citigroup gibt 10 Millionen für Luxusbüros aus
Aktualisiert um 10:38 Uhr Bankchef Vikram Pandit darf sich auf noble Büroräume an der feinen Park Avenue mitten in New York freuen. Citigroup rechtfertigt sich: Mit der Investition wolle man eigentlich sparen.
Die amerikanische Öffentlichkeit ist empört über die Dreistigkeit der Bank: Citigroup hat einen Architekten beauftragt, die Büros im Hauptgebäude an der Park Avenue teuer herzurichten. Insgesamt 10 Millionen gibt die staatsunterstützte Citigroup für pompöse Räumlichkeiten ihrer Chefs aus, wie die Agentur Bloomberg schreibt. Und das, obwohl Citigroup 45 Milliarden Steuergelder erhalten hat. Insgesamt drei Mal fragte die Bank um Unterstützung an.
Die Bank rechtfertigt sich: Die Investitionen würden getätigt, um heute auf zwei Stockwerke verteilte Büroräume auf einem Stockwerk zusammenzubringen. «Unsere Topmanager ziehen in kleinere, einfachere Büros», schrieb die Bank in einer Stellungnahme, was der Bank 20 Millionen Dollar an Einsparungen bringe. Bloomberg schreibt nüchtern, das neue Projekt umfasse 17 Einzelbüros, jedes davon mit Platz für eine persönliche Assistenz, sowie zwei Konferenzräume und öffentliche Räume mit «weichen Sitzplätzen»
;-)))) ----------- An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten. |