Die größten Vermögensvernichter 2014 (Germany)

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neuester Beitrag:  18.08.14 20:02
eröffnet am: 07.08.14 16:06 von: Katjuscha Anzahl Beiträge: 41
neuester Beitrag: 18.08.14 20:02 von: Trendscout Leser gesamt: 7302
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07.08.14 16:06 #1 Die größten Vermögensvernichter 2014 (Germany.
Es ist schon ziemlich auffällig wie viele deutsche BlueChips, MidCaps und Nebenwerten dieses Jahr bereits mehr als ein Drittel vom Jahresanfang oder Jahreshoch verloren haben.

Postet hier mal bitte 6 Monatscharts von Aktien, die dieses Jahr mindestens 33% verloren haben!

Stellt sich die Frage, ob das für einen überhitzten Gesamtmarkt spricht, weil die Unternehmen nicht mehr die Zahlen liefern können, die der Markt vorher eingepreist hatte. Oder ob der Markt ganz im Gegenteil eher gesund ist, weil die Werte abgestraft werden, die nicht liefern und die Werte, die liefern weiter gut bis sehr gut performen. Wobei der nebenwertesektor eher für Ersteres spricht, da dort viele Aktien ungerechtfertigt fallen, was für die Angst vor einer größeren Finanz - oder KonjunkturKrise sprechen könnte. Nur ob die gerechtigt ist? Viele Unternehmen, sogar die meisten auf meiner Watchlist, liefern immernoch gute halbjahreszahlen ab und sind nicht hoch bewertet. Nur was nützt all das wenn die Gewinne bald einbrechen?
Wo liegt also die Wahrheit?

Wäre ganz cool hier mal einen Überblick von abgeschlachteten deutschen Werten zu bekommen, egal welcher Größe. Sei es um sie zu traden oder fundamental hinsichtlich des Marktes analysieren zu können. Ich fang gleich mal an.  
07.08.14 16:06 #2 Adidas
 

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07.08.14 16:06 #3 Dt. Bank
 

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07.08.14 16:07 #4 Lufthansa
da hätte auch der 3 Monatschart gereicht :)

 

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07.08.14 16:07 #5 Bilfinger
 

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07.08.14 16:07 #6 Aktien sind keine Vermoegensvernichter-
Das Vermögen hat nur ein anderer  
07.08.14 16:08 #7 QSC
 

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07.08.14 16:08 #8 is ja gut Lumbi, schön dass du dich auch hier z.
Wort meldest. Das war nötig.  
07.08.14 16:09 #9 Pfeiffer Vacuum
 

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07.08.14 16:10 #10 Jenoptik
 

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07.08.14 16:10 #11 sollte man wissen als alter Hase.
Aber Egal-den thread find ich super.

Adidas u. Lufthansa hab ich selbst im Auge.  
07.08.14 16:12 #12 Software AG
 

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07.08.14 16:13 #13 hab ich ja Anfang des Jahres mehrfach geschr.
Am besten abwarten. Es gibt jetzt wieder Schnäppchen.
 
07.08.14 16:13 #14 #11 is mir schon klar, du kleiner Krümelkacker .
Trotzdem vernichtet es Vermögen einzelner Anleger.

hab ja über einen besseren Threadtitel nachgedacht. Ist mir nur nix eingefallen. Geld vernichter wär genauso unsinnig gewesen.

Überschrift muss aber fetzen, um Aufmerksamkeit zu kriegen.  
07.08.14 16:15 #15 Ok, dann klar
07.08.14 16:15 #16 @11, Lufthansa könnt ich mir jetzt langsam ein.
Gegenbewegung vorstellen. Scheint mir zu stark gefallen für die fundamentale Lage, und bis zur nächsten Unterstützung wäre es einfach zu weit. Nach 10% up würd ich es aber auch wieder abstoßen. Nicht nachhaltig genug.

Adidas würd ich immernoch nicht anrühren. bei 51 € erste bessere Unterstützung, glaube aber, dass sie noch auf 43 € fallen kann.  
07.08.14 16:23 #17 Ich finde die
Entwicklung normal. Der Preis von Aktien wird ja wesentlich durch zwei Faktoren bestimmt. Dem Gewinn und den jeweiligen Gewinnmultiplen, die ihrerseits maßgeblich durch zukünftige Gewinnerwartungen und allgemeines Zinsniveau bestimmt werden. Aktuell werden hier eine Menge Informationen eingepreist wie etwa die bevorstehende Zinswende in den USA und die Rusllandkrise. Beides führt grundsätzlich zu sinkenden Gewinnerwartungen und damit sinkender Mutiple. Wenn Gewinne fallen und parallel die Multiple, befinden wir uns im Bärenmarkt. Hier sehe ich den Markt aber noch nicht. Aktuell gibt es negative Außreißer, aber das Gros der Firmen kann ihre Gewinne noch steigern. Da aber meines Erachtens die Gewinnmultiplikatoren sich nicht mehr ausweiten werden, wird sich der Markt in den kommenden Jahren bei niedriger Volatilität (bedingt durch das Zinsniveau) im einstelligen Prozentbereich nach Norden bewegen. Gefährlich wird es erst werden, wenn die Zinsen in Europa und den USA deutlich über 4% steigen werden...
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
07.08.14 16:24 #18 11
adidas hat unser experte lumberjack noch vor einigen wochen bei ueber 70 euro als klaren kauf empfohlen, da unterbewertet...-)...wenn ich das jetz mal ueberschlage, muessten bei dem kursniveau ja annaehernd krasse 100 prozent drinsitzen...-)  
07.08.14 16:30 #19 Lufthansa hat noch Potential nach unten.
Jedenfalls solange wie es in der Ukraine immer weiter gärt, na und Ebola und so ... Und so weit ist es bis zur nächsten Unterstützung (12 EUR) ja nun auch nicht mehr ;-)

In der Lage trau ich mich aber noch nicht richtig ran. Weder Short noch Long. Sollten die Russen in der Ukraine selbst eingreifen, dann brechen nochmals die Dämme.  
07.08.14 16:33 #20 Oha, ein Thread des Grauens
Wobei ich sagen muss: nur 33% Verlust ist doch was für Weicheier ;-)
 

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07.08.14 16:33 #21 Wegen der niedrigen Zinsen sollen ja viele Akt.
auf Pump gekauft werden, dass könnte noch zum Brandbeschleuniger werden.  
07.08.14 16:34 #22 @Fehltrader, ich hoffe doch nicht der Name ist
Programm?

:-)  
07.08.14 16:34 #23 stimmt, Ebola hatte ich noch gar nicht bedacht
Könnte für Fluggesellschaften ein Problem werden, auch wenn ich es aktuell nicht überbewerte.

Ukrainekrise sollte eigentlich längst in den Kursen drin sein, aber klar, wenn die Russen einmarschieren, ist es was ganz anderes. Ich kann mir das aber beim besten Willen nicht vorstellen. Ist mir zu viel NATO Propaganda dabei.  
07.08.14 16:38 #24 Drägerwerk
dürfte wohl bald weiter abrutschen

 

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07.08.14 16:40 #25 Bewertung
Momentan habe ich das Gefühl das weder Gewinnerwartung noch die Gesamtperspektive in die Bewertung rein spielen. Bzw. ob man gerade bei vielen Werten überhaupt von Bewertung sprechen kann. Für mich ist der größte Faktor bei der Preisbildung die Nachfrage die momentan zu wünschen übrig lässt. Ich glaube, zumindest wenn ich auf mein Befinden schließe, dass die Unsicherheit und das "was passiert als nächstes" einfach ziemlich groß sind. Bin keine Ewigkeiten dabei, dass ich so eine "unlogische" Phase schon mitgemacht hätte.  
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