Meist denkt man nur an das freigesetzte CO2. Es gibt aber noch viel mehr Probleme mit diesem ekligen Zeug.
"Ein weiteres verheerendes Problem des Erdöls ist die Verschmutzung unserer Flüsse und Meere. Pro Jahr gelangen im Durchschnitt 100.000 Tonnen Öl ins Meer. Dies passiert einerseits durch bereits verseuchte Flüsse, durch welche das Erdöl in den Ozean gelangt.
Eine weitere Ursache sind Unfälle von Öltankern. Da Erdöl weltweit importiert und exportiert wird, wird es mittels riesiger Tanker über die Weltmeere transportiert. Durch Lecks oder Unfälle gelangen dabei regelmäßig große Mengen an Öl in die Ozeane. Im Jahr 2011 beispielsweise flossen durch einen Unfall auf der Verladestation circa 5000 Tonnen Rohöl an der Küste vor Nigeria in den Golf von Guinea.
Auch Defekte direkt an einer Bohrplattform haben ökologische Folgen. Im Jahr 2010 stand zum Beispiel die Plattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexico in Flammen. Durch den Unfall gelangten über mehrere Monate insgesamt 500.000 Tonnen Erdöl ins Meer. Dies führte zu einer Ölpest mit katastrophalen Folgen für Natur, Tiere und den Menschen.
Die Ölmassen zerstören im Meer ganze Ökosysteme, insbesondere Korallenriffe. Tiere, wie Vögel, Fische und Meeressäuger haben schon bei einer einmaligen Berührung mit der zähen Substanz in der Regel keine Überlebenschance mehr."
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