Eine Lösung wäre ja vielleicht, wie in Deutschland nach dem Krieg der wirtschaftlichen Einheit die nationale Einheit folgen zu lassen. Ein Europa, ein Nationalstaat. Fehlt ja nur noch eine von drei "Staatsgewalten". Dann gäbe es auch keinen "Staatsbankrott" mehr.
Der Staatsbankrott droht in Griechenland ja nur desweg, weil die die Löhne für die Staatsbedienstenden nicht mehr zahlen können. Fallen die Staatsbediensteten weg, fehlt es schlagartig an der Staatsgewalt und damit an wenigstens einer der drei völkerrechtlichen Voraussetzungen (Staatsgewalt, Staatsgebiet, und Staatsvolk), die einen Staat an sich ausmachen.
Das Gute ist ja für die Griechen (die einzelnen Bürger) noch, dass die keine eigene Währung haben, ansonsten würde die Geldentwertung der natuionalen Währung drohen (Kein Staat, keine Währung). Was dann auf dem Girokonto läge, wäre über Nacht wertlos. Folge Währungsreform. Zurück auf Start.
So droht nur das Ende der Nationalstaates Griechenland mit allem drum und dran. Fraglich ist allerdings, was mit den Schulden, die Griechenland hat, geschehn würde. Würde mich nicht wundern, wenn das juristisch die Folge hätte, dass die dann ausgelöscht werden würden, was dann wohl ziemlich schlecht für unser Finanzwesen wäre....
Eine weitere Frage ist wohl, was mit der EU passiert, wenn über Nacht ein Staat aus dem Verein verschwindet.
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