Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass auch Republikaner bei der Energieversorung der USA unabhängiger vom Öl werden wollen. Denn die Ölreserven der USA sind im Vergleich zu Saudi-Abrabien deutlich begrenzt. Trotzdem ist es aber interessant, den Chart mal unter politischen Gesichtspunkten zu betrachten:
https://www.ariva.de/fuelcell_energy-aktie/...?t=all&boerse_id=40
Selbst wenn man in Rechnung stellt, dass der Verlauf im Nachhinein durch die Reverse Splits verzerrt sein dürfte, ist es doch interessant, dass man seitwärts leicht abwärts tendierte bis zum Jahresende 2016, als ein starker Absturz erfolgte: Zu genau diesem Zeitpunkt hatte Trump die Präsidentenwahl gewonnen. Dann dümpelte FCEL vor sich hin bis Ende 2019/Anfang 2020, als feststand, dass Joe Biden für das Präsidentenamt kandidieren würde (er war schon damals zweifellos im Gegensatz zu Bernie Sanders der Kandidat, der deutlich bessere Chancen hatte, Trump zu besiegen). Das gab den ersten Schub für die Aktie, und der zweite kam dann nach der tatsächlich gewonnenen Wahl im November 2020. Ich glaube kaum, dass das Zufall gewesen ist, denn FCEL soll ja Kraftwerke herstellen und liefern. Die Abnehmer derselben können nur Regierungen (innerhalb der USA in den Bundesstaaten unter freundlicher Anleitung durch die Bundesregierung) sein... In dieser Hinsicht ist es, denke ich, bedeutsam, dass Biden jetzt sein Corona-Hilfspaket durch den Senat gebracht hat. Das wird den Märkten Vertrauen geben, dass er tatsächlich "in charge" ist. Und der politische Wille zur Umstellung der Energieversorgung wird umso eher vorhanden sein, je besser die Wirtschaft insgesamt wieder läuft. Schaun wir mal... |