Warum ich bei GFT investiert bleibe: Eine Frage der Disziplin
Wenn ich nicht an GFT als Unternehmen glauben würde, hätte ich nicht investiert. So einfach ist das. Man kann Optimismus als Fehler sehen, aber vergessen wir nicht: Auch Pessimismus ist oft ein teurer Fehler bei der Geldanlage.
Ich orientiere mich hier an Peter Lynch, für den Optimismus keine bloße Stimmung ist, sondern eine notwendige mentale Disziplin:
Die Kosten des Pessimismus: Lynch betont oft, dass Pessimisten zwar klug klingen, aber am Ende kein Geld verdienen. Er sagte treffend: „Es wurde weit mehr Geld von Anlegern verloren, die sich auf Korrekturen vorbereiteten oder versuchten, diese vorherzusehen, als in den Korrekturen selbst.“
Faktenbasierter Optimismus: Hinter jeder Aktie steht ein Unternehmen. Lynch rät: „Finde heraus, was es tut.“ Wenn man sich die Fundamentaldaten von GFT ansieht, ist Optimismus die logische Folge.
Krisenfestigkeit: GFT hat in den letzten 20 Jahren trotz zahlreicher globaler Krisen kein einziges Geschäftsjahr mit einem Verlust abgeschlossen. Das ist eine Performance, die für die Qualität des Managements und des Geschäftsmodells spricht.
Für mich bedeutet Optimismus hier die Fähigkeit, kurzfristige Kursrückgänge (die Lynch als „herannahende Stürme“ bezeichnet) schlichtweg auszusitzen, weil sich Qualität langfristig immer durchsetzt.
Mein Vorschlag: Spart euch die Zeit für pessimistische Grundsatzdiskussionen und wartet wenigstens die Zahlen am 5. März ab, bevor ihr hier weiter Energie verschwendet. Dann sprechen die Fakten für sich. |