in der Diskussion mit den Völkischen, mit einer emotionalen Emphase sprechen zu müssen, der nicht nur die Fäden in die Realität abgehen, sondern dass dieser Mangel auch überhaupt kein Problem darstellt und eben deshalb auch nicht mit Hinweisen auf empirische Evidenz oder kausale Zusammenhänge gekontert werden kann.
Sie empfinden sich einfach so, als Opfer einer Regierungsverschwörung, eines Systems, dass sie unbegrenzt ins Land geholten kriminellen Ausländern ausliefere und verwandeln folgerichtig jeden noch so sachlichen Widerspruch in einen Teil dieser Verschwörung.
Nicht nur darin sind sie ihrem nur scheinbaren Counterpart, den Islamisten ähnlich, sondern auch in der rein gefühlten Überzeugung, ein mächtiges und fraglos legitimes Kollektiv - das Volk, die Bürger, die schweigende Mehrheit - zu repräsentieren. Im Prinzip also eine Diskussion mit dem faktenresistenten religiösen Fanatiker, der alle Wahrheit aus seinem Glauben bezieht.
Einen Glauben, der weil offenbar einzige Quelle eigener Emotionalität, geradezu verzweifelt verteidigt wird. Ein ernüchterndes Resultat von 270 Jahren Aufklärung, die sie in unfreiwilliger Ironie dann auch noch selbst, als Verteidger des Abendlandes, im Munde führen. ----------- connecting the source |