Jochen Steffens hat eine orginelle erklärung für den kurseinbruch des DAX (und damit auch der windbeuteligen Grammer), http://www.stockstreet.de/de/stockstreet-news/...er-aus-welchem-Grund : Während die institutionellen Anleger in den USA in diesem Jahr auf fetten Gewinnen sitzen, dürften den meisten Deutschland-Fonds lediglich (wenn überhaupt) ein kleiner Gewinn bleiben und zwar wann? Wenn der DAX in der Nähe der 10.000er Marke notiert! Nun stellen Sie sich vor, Sie wären Fondsmanager eines großen DAX-Fonds und haben es in diesem Jahr mit Ach und Krach geschafft, trotz des wirklich bescheidenen Marktes, ein kleines bescheidenes Plus zu generieren. Und dann sehen Sie, wie der Markt kurz vorm Jahresende abschmiert. Was werden Sie tun? Gemütlich im nächsten Café warten, bis der Sturm vorbei ist, so wie es Kostolany in solchen Situationen empfiehlt? Nein, sicher nicht, denn Sie müssen zum Jahresende Ihre Performance ausweisen und es sind nicht mehr viele Handelstage bis dahin. Also was werden Sie tun? Ich kann es Ihnen sagen: Sie fallen in eine gepflegte Panik und drücken wie wild den Verkaufen-Button, um wenigstens einen Teil der Performance zu sichern. Wenn das aber mehrere größere institutionelle Anleger tun, und das bei geringem Käuferinteresse, erklärt sich diese doch vergleichsweise hohe Verkaufsdynamik. |