HELP: wer kennt die WKN von den Indexaktien

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neuester Beitrag:  31.08.01 12:51
eröffnet am: 31.08.01 11:23 von: monique Anzahl Beiträge: 16
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31.08.01 11:23 #1 HELP: wer kennt die WKN von den Indexaktien
auf DAX und Nemax?

Also nicht die WKN vom Index und nicht von Indexzertifikaten,
sondern vom Index, der an der Börse wie als Aktie, ähnlich den Zertifikaten, aber ohne begrenzte Laufzeit gehandelt wird?

Wer kann helfen?  
31.08.01 11:26 #2 Daxex - Anteile WKN 593393 o.T.
31.08.01 11:31 #3 @monique
Hallo,

schau Dir mal das an:

http://www.geldidee.de/fonds/01427/index.shtml

Grüsse,
Tyler Durdan

P.S. Nemax ist nicht dabei, aber ich suche noch.  
31.08.01 11:47 #5 Danke Tyler, danke Maxperf.
Ihr habt mir sehr geholfen!

Nemax-Aktie: 593397

Tyler: in der Tabelle von Geldidee steht: Verwaltungsgebühr von 0,5 %

Wie wird die abgerechnet?  
31.08.01 11:52 #6 Bei den Indexaktien handelt es sich um Fonds!
Exchange Traded Funds(Indexaktien)

Noch recht neu auf dem Markt der Indexprodukte sind die Exchange Traded Funds, die an der Deutschen Börse im Segment XTF gehandelt werden. Zurzeit gibt es nur zwei dieser Indexaktien: Einen für den Dow Jones Euro Stoxx 50 und einen für den Dow Jones Stoxx 50(Stand 2000). Das Prinzip: Die irische Kapitalgesellschaft European Exchange-Traded Fund Company legt zwei Portfolios an und kauft hierfür die in den Indizes enthaltenen Aktien entsprechend ihrem Gewicht. Die Anteile an diesen Sondervermögen kann der Anleger an der Börse dann kaufen.

In den USA sehr beliebt, führen diese Indexaktien hierzulande bislang ein Schattendasein. „Sie bieten gegenüber den Zertifikaten keinen wirklichen Vorteil“, meint ein Banker hinter vorgehaltener Hand. Einziges Plus: Sie haben keine Laufzeitbegrenzung. Der Erfolg der Indexaktien in den USA begründe allein sich daraus, dass es dort keine Indexzertifikate gibt.

Indexaktien werden steuerlich wie normale Investmentfonds behandelt

Dennoch will die Hypo-Vereinsbank gegen Ende des Jahres neue Index-Aktien auf den Dax, MDax und dem Nemax All Share auflegen. Steuerlich werden die Indexaktien wie normale Investmentfonds behandelt, d.h. Kursgewinne sind nach einem Jahr steuerfrei, laufende Erträge müssen versteuert werden. Indexfonds haben den Nachteil, dass sie nie zu 100 Prozent den Indexnachbilden können, was zum Beispiel an gesetzlichen Hürden scheitert. So darf ein Fondsmanager in Deutschland nie mehr als fünf Prozent seiner Gelder in einen Wert investieren – die Deutsche Telekom bringt es im Dax schon auf gut neun Prozent Gewicht. Mit einem Index-Fonds läuft der Anleger also Gefahr, die Wertentwicklung des Index zu verfehlen, was aber auch heißen kann, dass der Fonds besser als der Index läuft.

Für Kleinanleger kann ein Indexfonds trotz der oben genannten Punkte interessant sein. Denn für Indexfonds lassen sich bei vielen Anbietern Sparpläne anlegen mit geringen Sparraten. Oft ist dabei auch dann auch das Depot umsonst.  
31.08.01 11:57 #7 Verwaltungsgebühr
Hallo,

nach meinen Informationen werden Verwaltungsgebühren bei Fonds wie folgt abgerechnet:

Die jährliche Verwaltungsgebühr wird auf den Handelstag heruntergerechnet und jeweils vom Kurswert (bzw. Fondsvermögen) abgezogen. Finde jetzt keinen Beleg dafür und ob das bei Indexaktien auch so ist, kann ich nicht sagen.

Grüsse,
Tyler Durdan  
31.08.01 12:27 #9 DANKE, hier werden Sie geholfen!
Danke für die guten Links, Infos und WKN an Woody, Tyler, Maxperf.!  
31.08.01 12:29 #10 Jaha...
Hallo,

manchmal gibt es hier sogar etwas mit Informationswert nachzulesen. Selten zwar...

Gern geschehen.

Grüsse,
Tyler Durdan  
31.08.01 12:30 #11 Monique
Mein letzter Stand war, daß Indexaktien nicht wie Fonds, sondern wie Optionsscheine (mit Laufzeit!) behandelt werden. Termingeschäftsfähigkeit ist Voraussetzung.  
31.08.01 12:34 #12 @estrich
Hallo,

soweit ich weiß, gilt das nur für Indexzertifikate mit beschränkter Laufzeit. Da Indexaktien ja endlos laufen, würde das vom rein logischen Standpunkt keinen Sinn machen. Aber auch hier hilft ein Anruf bei der depotführenden Bank weiter.

Grüsse,
Tyler Durdan  
31.08.01 12:34 #13 @estrich
Seit dem 11. April werden an der Frankfurter Börse Indexaktien auf die Börsenbarometer Euro Stoxx 50 (WKN: 935 927) und Stoxx 50 (WKN: 935 926) gelistet. Sie stellen ein Hundertstel des jeweiligen Index dar. Wenn der Euro Stoxx 50 bei 4.815 Zählern steht, so kostet die Index-Aktie 48,15 Euro. Der Kurs ist also einfach nachvollziehbar. Im Gegensatz zu Indexzertifikaten laufen sie unbegrenzt, was für Langfristanleger interessant ist. Neben den Kaufspesen fallen höchstens 0,5 Prozent jährliche Verwaltungsgebühr an. Damit sind sie viel preiswerter als Indexfonds.  
31.08.01 12:36 #14 @woody w
Hallo,

na, auch ein interssierter Leser der Frauenfinanzseite ?

Grüsse,
Tyler Durdan  
31.08.01 12:40 #15 Guter Link zum Thema:
03.08.2001, 22.00 Uhr

Der Name klingt langweilig, doch das Produkt dahinter hat Pfiff: Indexaktien. Denn die Papiere verbinden die Vorteile von Aktien mit denen von Fonds. Mit diesem Zwitter können Anleger für wenig Geld Dax, Nemax-50 oder Dow Jones komplett nachkaufen

Indexprodukte bieten eine Reihe von Vorteilen: Eine Investition darin erspart die aufwändige Suche nach Aktien mit dem höchsten Kurspotenzial oder nach dem vielversprechendsten Investmentfonds. Aktiv verwaltete Fonds verursachen zudem für Management und Transaktionen zusätzliche Kosten, die der Anleger durch entsprechende Ausgabeaufschläge oder Gebühren mitbezahlen muss. Und viele Fondsmanager erzielen nicht mal eine bessere Rendite als der Index, mit dem sich dieser Fonds misst (Benchmark). Auch deshalb gewinnen so genannte passive Anlageformen wie Indexprodukte immer mehr an Bedeutung.  

 Mit Indexprodukten kauft man sozusagen einen ganzen Markt oder eine ganze Branche: So gibt es Papiere auf den Deutschen Aktienindex Dax, den Neuer-Markt-Index Nemax-50 oder einen Subindex, wie den Nemax-Biotechnology-Index.

Es gibt drei Indexprodukte zur Auswahl: den indexnahen Fonds, das Indexzertifikat und seit kurzer Zeit auch die Indexaktie (ETF, Exchange Traded Funds). Indexnahe Fonds orientieren sich an einem wichtigen Aktienindex, kaufen die darin enthaltenen Aktien, gewichten sie allerdings anders und versuchen dadurch eine bessere Wertentwicklung zu erzielen. Indexzertifikate bilden einen Index eins zu eins ab. Sie sind im Prinzip wie ein Fonds, der allerdings nicht verwaltet wird.  

 Indexaktien schließlich sind weiterentwickelte Indexzertifikate. Sie kamen in den Vereinigten Staaten erstmals 1993 auf den Markt. Seit April 2000 werden diese Produkte auch an der Deutschen Börse im so genannten XTF-Segment gehandelt. Eine echte Aktie ist eine Indexaktie allerdings nicht. Der Investor beteiligt sich nicht an einem Unternehmen, wie es der Aktionär tut, sondern er kauft sich in einen Korb von Aktien (den Index) ein. Dies entspricht im Wesentlichen dem Prinzip der Fonds und der Indexzertifikate.

Im Gegensatz zu den meisten gängigen Fonds und Indexzertifikaten werden Indexaktien aber fortlaufend gehandelt, in Deutschland börsentäglich von 9 bis 20 Uhr. Zudem haben Zertifikate in der Regel eine feste Laufzeit; häufig beträgt sie maximal fünf Jahre. Im Vergleich zu Indexaktien sind Indexzertifikate zwar oft die günstigere Alternative. Jedoch muss ein Anleger am Ende der Laufzeit des Zertifikates neu disponieren. Wer eine langfristige Anlagestrategie verfolgt, liegt deshalb tendenziell mit Indexaktien besser.

Zu diesem Laufzeit- oder Wiederanlagerisiko bei Zertifikaten kommt, zumindest theoretisch, auch das Emittentenrisiko: Wird eine ausgebende Bank zahlungsunfähig, verlöre das Zertifikat seinen Wert. Demgegenüber bilden Indexaktien (wie alle Fonds) ein Sondervermögen, das im Insolvenzfall nicht angetastet wird. Die Verwaltungskosten sind verhältnismäßig gering. Überdies hilft der rege Handel, die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs klein zu halten: In Einzelfällen liegt sie bei nur 0,06 bis 0,1 Prozent.  

 
 Der Preis einer Indexaktie entspricht in etwa dem Stand des jeweiligen Index, dividiert durch 100. Steht der Dax zum Beispiel bei 6000 Punkten, dann ist die Indexaktie etwa 60 Euro wert. So genannte Market Maker gewährleisten, dass Anleger jederzeit Indexaktien kaufen und verkaufen können.

Durch die Investition in einen ganzen Korb von Aktien mindert der Anleger sein Risiko, dass er einginge, wenn er in nur einige wenige Aktien investieren würde. Diversifikation nennen das die Experten. Außerdem bleibt dem Investor die Auswahl eines oder mehrere aussichtsreicher Unternehmen erspart: Er setzt einfach auf insgesamt steigende Kurse an der Börse. Nach einer ausgeprägten Baisse ist somit ein guter Zeitpunkt für den Kauf von Indexaktien. Während Indexaktien automatisch an Wert gewinnen, sobald der zugrunde liegende Index anzieht, muss das bei Aktien einzelner Unternehmen nicht der Fall sein. Auch, wenn wieder gute Stimmung an der Börse herrscht. Man vermeidet also mit der Indexaktie, auf das falsche Pferd zu setzen.  

  Aussichtsreiche Indexprodukte


 Kurs DWS US-Technoaktien Typ O

 Kurs DWS Asiatische Aktien Typ O

 DWS US-Technoaktien Typ O

WKN: 976 981

http://www.3sat.de/3satframe.php3?url=http://...boerse/magazin/18663/  
31.08.01 12:51 #16 Super Zusammenstellung ---Danke--- o.T.
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