bin zwar alles, bestimmt aber kein börsenexperte, kann dir dennoch auf deine fragen antworten.
die spekulationssteuer wurde anfang 2009 eingeführt und alle aktien, welche zuvor gekauft wurden und jetzt oder in weiter zukunft, wenn überhaupt......, mit gewinn veräußert werden obliegen KEINER spekulationssteuer. die haltefrist für aktien betrug vor 2009 12 monate.
http://de.wikipedia.org/wiki/...s_Ver%C3%A4u%C3%9Ferungsgesch%C3%A4ft
vermutlich hast du bzw. deine kollegen so wie ich nur 1 depot für aktien und dann greift leider das fifo prinzip, d.h. first in first out. mit anderen worten bedeutet das, dass jene aktien, welche du zuerst gekauft hast auch als erstes veräußert werden. in deinem falle wären dies wohl leider die teuer ersteigerten.
"profis" umgehen dies oft indem sie mehrere depots haben und jonglieren dann entsprechend. ich für meinen teil habe mehrere aktien und verkaufe dann halt aktien, welche evtl. mit verlust zu buche stehen. so umgehe ich ebenfalls die spekulationssteuer und kann mit diesen 25% weiter spekulieren. am liebsten ist mir jedoch, wenn ich diese zahlen muss............ - wobei 25% für kleinanleger schon heftig sind. m.m.n sollte diese ähnlich nach der lohnsteuer progressiv sein, oder evtl. gestaffelt je nach höhe des % tualen gewinns. auch müsste die dauer des investiert sein wieder berücksichtigt werden.
gruss weltumradler, der mit der hälfte seiner anteile jedoch long bleiben möchte..... Long heisst für mich 2015. |