..das der freundlich bebilderte Artikel von RussiaToday ausstrahlt - ein Bedauern darüber, dass in Russland trotz der ausnahmslos demokratischen und von exorbitanter Weltoffenheit auch in solch delikaten Dingen geprägten Einstellung Putins und auch Medwedews so etwas wie in Norwegen oder Berlin nicht möglich ist.
Als verantwortungsvoller Herrscher kann Putin nicht darüber hinwegsehen, dass die Homosexuellen Teil eines demografischen Problems Russlands sind, und dass seine Regierung in Moskau Gesetze gegen Schwulenpropaganda, die in manchen russischen Regionen verabschiedet werden, kaum beeinflussen kann. Das verunmöglicht natürlich auch die an sich erwünschte Öffnung von Moscheen. Bekanntlich besteht Putin darauf, dass keinerlei Rechte sexueller Minderheiten in Russland beschnitten werden, denn sie „genießen alle Freiheiten und Rechte wie die übrigen Bürger Russland". Aber ihm sind eben vielerorts die Hände gebunden, und er musste auch schon vor Jahren eingestehen, dass die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in Russland undenkbar ist, denn das könnte etwa in Tschetschenien Tote geben. Daran wird sich in nächster Zeit bedauerlicherweise kaum etwas ändern.Russlands Präsident Wladimir Putin sorgt sich um die Rechte der Homosexuellen. In Moskau löst das Unverständnis und Heiterkeit aus. |