Made in China !

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eröffnet am: 24.10.12 23:53 von: Base Anzahl Beiträge: 275
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25.10.12 22:21 #126 Der Name Bhutan fiel mir nicht ein, danke!
Bhutan: 40,9 Prozent sind schon glücklich | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
In einem Königreich im Himalaya gilt nicht das Wirtschaftswachstum als Maß der Dinge, sondern die Zufriedenheit seiner Einwohner.
wirklich interessant  
25.10.12 22:24 #127 #124
Sehr schöner Artikel
vom fünfte Drachenkönig der nach Nachhaltigen Glück strebt  
25.10.12 22:27 #128 -
Der junge König hat die Prämissen seines Vaters, die zu mehr Glück der Untertanen führen sollen, weitestgehend übernommen. Dazu gehört neben einer „guten Regierungsführung“ ein nachhaltiges und gerechtes Wirtschaftswachstum, der Erhalt der bhutanischen Kultur und Umweltschutz. 60 Prozent des Landes stehen unter Naturschutz, insbesondere die einzigartigen Himalayawälder, die in Nepal oder Tibet rücksichtslos abgeholzt wurden. Wer in Bhutan einen Baum fällt, muss zwei dafür nachpflanzen. Allerdings gab und gibt es auch viele Vorschriften: Zu offiziellen Anlässen müssen die Menschen traditionelle Kleidung tragen. Häuser dürfen nur im bhutanischen Stil gebaut werden. Rauchen, Werbung und Plastiktüten sind untersagt.

Nächstenliebe und Toleranz stehen seit jeher im Zentrum der Religion. Die Überwindung von Gier und anderen Schwächen soll zu innerer Ausgeglichenheit und Glück führen. Nach buddhistischer Vorstellung ist ein Zustand des Glücks sogar der ursprüngliche Zustand, in dem sich jeder Mensch befindet, der nicht von bösen Gedanken beherrscht wird. Durch Meditation und andere religiöse Praktiken kann er diesen Zustand wieder erreichen – als dauerhaften Zustand. Damit ist Glück nicht nur ein Moment kurzer Euphorie, wie wir uns im Westen dies meistens vorstellen. Der Besitz materieller Güter macht nach buddhistischen Vorstellungen nicht glücklich, wird aber auch nicht kategorisch abgelehnt. Vielmehr geht es darum, materielle und spirituelle Bedürfnisse in Einklang zu bringen.  
25.10.12 22:31 #129 Nicht immer alles Reinlassen
Heute sind sie Anziehungspunkt für Touristen – allerdings dürfen pro Jahr nur ein paar Tausend einreisen. Mit vielen Einschränkungen (täglicher Umtausch von rund 200 Dollar; Reisen nur in der Gruppe) versucht Bhutan, sich vor einem Massentourismus, wie er den Himalayastaat Nepal überrollt hat, zu schützen. Auch die Berge dürfen – anders als in Nepal – nicht bestiegen werden, denn sie gelten als Sitz der Götter.

Und Europa ist nicht China, deshalb beim Thema bleiben warum so viel Made in China ?  
25.10.12 22:34 #130 Der Staatshaushalt von Bhutan wird von Indien
zu 50 % finanziert. Da kann man leicht glücklich sein. Bhutan ist wie Griechenland....  
25.10.12 22:37 #131 pleiter als...
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An intellectual is a person who has discovered something more interesting than sex. (A.Huxley)
25.10.12 22:38 #132 sind die Griechen denn glücklich?
25.10.12 22:39 #133 btw. die Griechen sind auch glücklicher als wi.
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An intellectual is a person who has discovered something more interesting than sex. (A.Huxley)
25.10.12 22:41 #134 liegt das nicht vielleicht an uns?
Ich meine nicht an unserem Geld, sondern an unserer Mentalität.
German Angst  
25.10.12 22:45 #135 Über Bhutan weiß ich zu wenig,
ein unabhängiges Königreich, zu 50% von Indien finanziert?  
25.10.12 22:46 #136 Um das rauszufinden
Mußte man die Deutschen fragen: "Wie glücklich sie sind, und vor allem was sie glücklich macht"

Also bräuchte man auch so eine Art Bruttoinlandsglück.

Was meint ihr würde dabei rauskommen, wenn zb. ich euch mal interviuen würde und fragen würde: Bist du Glücklich. Und was macht die Glücklich ?  
25.10.12 23:14 #137 auf jeden Fall weniger als 40 Prozent
ich nehme an, höchstens 20 Prozent.
Dies ist ja ein Talkforum in einem Finanzportal, und da Geld nicht unbedingt glücklich macht, vielleicht nur 10 %...

Die sog. Glücksforschung hat herausgefunden, dass ein großes glückliches Ereignis weniger  glücklich macht als viele kleine glückliche Momente. Das kann ich mir gut vorstellen. Glück ist kein Dauerzustand, selbst Verliebtheit ist zeitlich begrenzt (hormonell bedingt).

Zum Beispiel hält das Glücksgefühl durch einen Lottogewinn, ein neues Auto usw. nur ca 14 Tage an, dann wird es alltäglich, das Auto ist nichts Neues mehr, man schaut schon nach dem neuen Modell. Ob das auch in der Liebe gilt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, es gibt sicher große individuelle Unterschiede.

Für mich ist es aber gut nachvollziehbar, dass Menschen glücklich sind, die sich öfter über kleine Dinge freuen können und das Staunen darüber nicht verlernen. Zum Beispiel wenn ich im Wald bin oder überhaupt in der Natur, gutes Essen, Musik, naja, ihr wisst wohl, was ich meine.  
25.10.12 23:35 #138 Irgendwie ist mir Bhutan sympathischer als Ch.
Tibet ebenfalls, jedenfalls vor den chinesischen Übergriffen.
Aber es ging ja um das Thema "made in China".

Dazu fällt mir eine Überleitung ein.

Die Glückskatze kommt zwar ursprünglich aus Japan, wird aber größtenteils in China hergestellt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Maneki-neko

 
26.10.12 10:08 #139 da scheint sich
aber weiter oben doch ein Fehler eingeschlichen zu haben

Nähmlich folgender: "Jeder ist seines Glückes Schmied " Und jeder so wie kiiwii schreibt ist Vollkommen selber für sein Glück verantwortlich. Und genau da liegt irgendwie ein Fehler.

Nähmlich das niemand auf die Idee kommt, für das Glück andere zu sorgen.
Das die Politiker nicht auf die Idee kommen, ok ich schauen mal so wie es Bhutan macht, das viele Menschen Glücklich sind.

So müßte es  heißen: Wenn man Glück machen kann, so machen viele Menschen damit Glücklich. Oder

Jeder ist seines Glückes Schmied, aber allein Glücklich sein ist ein Unglück.

Jeder ist für sein Glück selbst Verantwortlich, doch macht es nicht glücklich wenn man es auf Kosten andere Unglück bestrebt..... oder so...

Was ich damit sagen wollte ist, das es Egoistisch ist zu sagen jeder muß selber nach seinem Glück streben. Ich könnte gar nicht Glücklich sein wenn ich weiß das mein Glück darauf aufgebaut wäre, das viele andere dafür sorgen müßten....

Und da könnten die Politker und auch viele andere mal umdenken.  
26.10.12 10:43 #140 Zu Bhutan-sogar 60 % des Staatshaushaltes
26.10.12 11:19 #141 Z.B. Handel u. Finanzierung der Wasserkraftw.
das Potenzial der Wasserkraftwerke wird auf 300 Gigawatt geschätzt. Die Unterstützung geschieht sicher nicht uneigennützig.

"Kennzeichnend für die gesamte Wirtschaft Bhutans ist die starke Abhängigkeit in der
Entwicklungsfinanzierung wie auch im Außenhandel von  Indien.  Trotz  eines
vorsichtigen  Modernisierungskonzepts  wird  sich Bhutan in den nächsten Jahren
großen  Herausforderungen stellen müssen"

Nicht immer sind alle glücklich...

"Von Mitte Dezember 2003 bis Mitte Jänner 2004 fand daher im Süden
Bhutans die größte Militäraktion der jüngeren bhutanischen Geschichte statt. Die
bhutanischen  Streitkräfte  räumten die Militärlager der Separatisten schließlich mit
Waffengewalt.  Wie viele Opfer die Kämpfe mit der ULFA, der NDFB und der KLO
forderten ist nicht bekannt, offizielle bhutanische Stellen sprechen allerdings von einer
geringen Opferzahl auf beiden Seiten."

Mehr Informationen:
 
26.10.12 11:34 #142 Das ist der entscheidende Punkt
"Nähmlich das niemand auf die Idee kommt, für das Glück andere zu sorgen."

Da wir Menschen soziale Lebewesen sind, ist es eigentlich ganz klar.

Altruismus ist ein entscheidender Glücksfaktor, wer sich um andere kümmert und wem es gelingt, einen Sinn im Leben zu findet, wird mit Sicherheit selbst glücklicher sein.

Das egoistische Anhäufen von Besitz dient eigentlich nur dem unerfüllten Bedürfnis nach Anerkennung und Bewunderung, macht mit Sicherheit nicht glücklich.

Im Deutschlandfunk lief übrigens eine gute Sendung zum Thema "Glück", kann man bei dlf nachhören.

Eigentlich geht es mehr um Zufriedenheit, die glücklichen Momente sind sozusagen die i-Tüpfelchen, da sie nur von kurzer Dauer sind.  
26.10.12 11:57 #143 sollte es hier nicht um made in Germany gehe.
bitte mal #1 lesen und wieder zurück zur Sache kommen.
Danke.  
26.10.12 12:26 #144 Made in China - Macht, Gier oder Nachhaltigke.
Ich wage zu bezweifeln, dass China den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die Frage ist doch, ob der zunehmende "Wohlstand" wirklich bei der Bevölkerung ankommt. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander, es herrscht ein rücksichtsloser Raubtierkapitalismus extremster Ausprägung auf dem Boden eines postkommunistischen, autoritären sozialistischen Einparteiensystems. Das Ziel ist, möglichst reich zu werden und das auch zu demonstrieren. Großen Teilen der Landbevölkerung geht es nach wie vor miserabel, das Elend der Wanderarbeiter ist unbeschreiblich. Davon bekommt man als westlicher Tourist oder Manager in den Großstädten allerdings nicht viel mit. Die zunehmende soziale Ungleichheit muss zwangsläufig zu Spannungen und Aufständen führen. Wegen der schieren Größe des Landes werden die zu erwartenden Unruhen unbeherrschbar für ein zentralistisch regiertes Land sein. Das rasante Wirtschaftswachstum hat bereits zu irreparablen Umweltschäden geführt und wird einbrechen, da es nicht nachhaltig ist und auf rücksichtsloser Ausbeutung von Mensch, Natur und Umwelt basiert.

Wenn weiter oben behauptet wurde, dass dies alles zum Wohle der Menschen geschieht, so muss ich die Frage stellen, welcher Teil der chinesischen Bevölkerung damit gemeint ist.  
26.10.12 12:26 #145 Danke Wärna
Aber ist trotzdem interessant.
Im entdefekt läuft alles aufs gleiche hinaus.
Es dreht sich alles nur ums Geld.  
26.10.12 12:29 #146 Lesen will gelernt sein: made in China
26.10.12 12:31 #147 Made in China auf dem Weg zur Top-Marke
Produkte aus der Volksrepublik gelten als billig und minderwertig.
Doch das stimmt immer seltener.
Viele Konzerne setzen auf Qualität und wollen sich weltweit als Top-Label etablieren.

http://www.welt.de/wirtschaft/article108563568/...-zur-Top-Marke.html


Klar wird china zur weltmacht aufsteigen.
das problem ist nur das wir dann völlig abhängig davon sind.
wenn china bei krisen die türen schließt dann gibt es nichts mehr.
und bei der riesigen bevölkerung und rohstoffknappheit wird bald
jedes land nur an sich denken müssen.  
26.10.12 12:31 #148 Im Endeffekt
"Es dreht sich alles nur ums Geld."

Hoffentlich nicht!  
26.10.12 12:41 #149 # 147 Das stimmt schon,
bei made in Japan  war es ähnlich, zuerst belächelt, dann gefürchtet und schließlich doch gekauft.

Aber die chinesische Industrie ist primär für die Massenproduktion ausgerichtet. Auch wenn sich das schnell ändern kann, wage ich zu bezweifeln, dass es einen Massenmarkt für hochwertige Qualitätsprodukte gibt. Zumal der Hauptvorteil (Niedrigpreise durch niedrige Lohnkosten) dann nicht mehr existiert.  
26.10.12 12:42 #150 Schöne Bilder
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