Viermal Gold für Deutschland Nach dem Sieg mit der Mannschaft hat Vielseitigkeitsreiter Hinrich Romeike aus Nübbel auch in der Einzelkonkurrenz Gold gewonnen. Der 45-Jährige siegte mit Marius nach Dressur, Geländeritt und Springen mit 54,20 Punkten vor Gina Miles aus den USA (56,10). Bronze gewann die Britin Kristina Cook (57,40). Zuletzt hatten deutsche Vielseitigkeitsreiter 1936 in Berlin im Einzel und in der Mannschaft Siege gefeiert. Damals gewann Ludwig Stubbendorf die Einzelkonkurrenz. Für Deutschland war es am Dienstag in Peking die vierte Goldmedaille. Im Team hatte Romeike gemeinsam mit Ingrid Klimke (Münster) mit Abraxxas, Andreas Dibowski (Egestorf) mit Butts Leon, Frank Ostholt (Warendorf) mit Mr. Medicott, Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius und Peter Thomsen (Lindewitt) mit The Ghost of Hamish mit 166,10 Punkten vor Australien (171,20) und Großbritannien (185,70) triumphiert.
Grimm eröffnet Gold-Reig Slalom-Kanute Alexander Grimm hatte zuvor die erste deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking gewonnen. Der 21 Jahre alte Augsburger siegte im Finale im Einer-Kajak in der Gesamtzeit von 171,70 Sekunden vor dem Franzosen Fabien Lefevre, der auf 173,30 kam. Die erste olympische Medaille für Togo gewann der als Spitzenreiter ins Finale gegangene Benjamin Boukpeti als Dritter in 173,45 Sekunden. Vor acht Jahren in Sydney hatte in Thomas Schmidt aus Bad Kreuznach ebenfalls ein Deutscher in dieser Disziplin triumphiert. Für die deutschen Slalom-Kanuten war es die insgesamt 18. Olympia-Medaille. Jan Benzien (Leipzig) hatte zuvor das Finale der besten acht Canadier als Zwölfter verpasst.
Gold auch für Bischof Keine zwei Stunden später bescherte Judoka Ole Bischof dem deutschen Team die zweite Goldmedaille. Im Finale der Klasse bis 81 kg besiegte der Reutlinger den zweimaligen Asienmeister Kim Jaebum aus Südkorea mit einem 1:24 Minute vor Ende erkämpften Yuko (mittlere Wertung). Bronze erkämpften sich Weltmeister Tiago Camilo aus Brasilien und der Ukrainer Roman Gontjuk. Beide hatte Bischof auf dem Weg ins Finale besiegt. Anna von Harnier (Böblingen) schied dagegen im Halbmittelgewicht in der Hoffnungsrunde gegen die Slowenin Urska Zolnir vorzeitig nach 2:50 Minuten durch eine Festhalte aus.
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