Ich bin seit 24 Jahren aktiver Börsianer und es war schon damals allgemein üblich ab März eines jeden Jahres mit dem vermeintlichen KGV des Folgejahres zu argumentieren (Börse-Online mit der Kennzahlenübersicht z.B.). In sofern hat das nichts mit Anfängertum, Narren oder unseriösen Analysten zu tun. Natürlich war der Durchschnitt der börsennotierten Unternehmen vor mehr als 20 Jahren solider und planbarer in den Geschäftszahlen aufgestellt, als später in der Millennium-Euphorie und der Dot.com-Blase bzw. bei Neuen-Markt-Emissionen mit teils völlig überzogenen Wachstumserwartungen. Das hat dazu geführt, das KGV-Betrachtungen für Folgejahre irrelevant bzw. häufig unseriös wurden. Bei Unternehmen mit planbaren Produktionen auf Grund langfristiger Absatzverträge, dazu zähle ich paragon, macht das aber durchaus Sinn! Oder wie willst Du das starke (Zahlen-) Argument bewerten, das ich auf Seite 18 des GB2015 rechts unten gefunden habe: Voraussichtlicher kumulierter Umsatz allein im Bereich Elektromobilität zwischen 2016 bis 2020 von 320 bis 400 Millionen Euro! Soweit ich mich erinnere übertrifft das die bisherige Prognose um weitere 100Mio€ in der Spitze und das bei aktuell geschätzten 15 Mio Umsatz für 2016!
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