Procter & Gamble, fast 52Wochen Tief, kaufen?
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neuester Beitrag: 13.04.26 10:18
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| eröffnet am: | 17.08.09 11:59 von: | TheBroker | Anzahl Beiträge: | 356 |
| neuester Beitrag: | 13.04.26 10:18 von: | Eidolon | Leser gesamt: | 312473 |
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Der Aktienkurs ist fast auf dem 52 Wochen tief, also wäre jetzt der richtige einstiegspunkt. Oder?
Was denkt ihr dazu?
Procter & Gamble BeatsProcter & Gamble (PG) reported 3rd Quarter March 2023 earnings of $1.37 per share on revenue of $20.1 billion. The consensus earnings estimate was $1.32 per share on revenue of $19.3 billion. The Earnings Whisper number was $1.35 per share. Revenue grew 3.5% on a year-over-year basis.
The company said it now expects fiscal 2023 earnings to be at the lower-end of its previous guidance range of $5.81 to $6.04 per share and expects revenue of approximately $80.99 billion. The company's previous revenue guidance was $79.39 billion to $80.19 billion and the current consensus earnings estimate is $5.84 per share on revenue of $80.58 billion for the year ending June 30, 2023.
Procter & Gamble Co provides branded consumer packaged goods. It markets its products in about 180 countries through mass merchandisers, grocery stores, membership club stores, drug stores, department stores among others.
Consumer Staples vs Consumer Discretionary
Die Preissensitivität der Kunden steigt aufgrund der hohen Inflation. Viele Konsumenten steigen inzwischen auf Gattungsmarken (no-names; white-label) um. Darunter würde kurzfristig P&G leiden.
Procter & Gamble Ergebnisse für das vierte Quartal übertreffen die Erwartungen und profitieren von Preiserhöhungen
Heute um 16:02
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(MT Newswires) -- Procter & Gamble (PG) hat am Freitag ein höheres Ergebnis für das vierte Quartal vorgelegt, das die Erwartungen der Wall Street übertraf, da der Konsumgüterhersteller von höheren Preisen profitierte.
Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 1,21 Dollar im Vorjahr auf 1,37 Dollar und lag damit über dem von Capital IQ ermittelten Konsens von 1,32 Dollar. Der Nettoumsatz für das am 30. Juni zu Ende gegangene Quartal stieg um 5% auf 20,55 Mrd. $ und lag damit über der Erwartung der Börse von 19,99 Mrd. $.
"Das April-Juni-Quartal war ein sehr starker Abschluss für das Geschäftsjahr 2023", sagte Chief Executive Jon Moeller in einer Erklärung. "Das Team hat in einem schwierigen operativen Umfeld und trotz erheblichem Gegenwind auf der Kostenseite unsere Planungen für Umsatz, Ergebnis und Liquidität erfüllt oder übertroffen."
Der Hersteller von Konsumgütern wie Crest-Zahnpasta und Pampers-Windeln meldete einen Anstieg der Preise um insgesamt 7%, der teilweise durch einen Rückgang des Versandvolumens um 1% ausgeglichen wurde. Die Umsätze im Bereich Schönheitspflege stiegen im Jahresvergleich um 8% auf 3,75 Milliarden Dollar, während die Umsätze im Bereich Baby-, Damen- und Familienpflege um 7% auf 5,16 Milliarden Dollar zulegten. Der Bereich Textil- und Haushaltspflege verzeichnete ein Umsatzwachstum von 5%, während die Bereiche Körperpflege und Gesundheitspflege jeweils 3% zulegten.
Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet das Unternehmen einen Gewinn je Aktie zwischen $6,25 und $6,43, verglichen mit der Analystenschätzung von $6,38. Der Umsatz soll um 3 % bis 4 % steigen, was einer Steigerung von 2 % für das Geschäftsjahr 2023 entspräche. Das organische Wachstum soll sich jedoch von 7 % im Jahr 2023 auf 4 % bis 5 % verlangsamen.
"Wir werden im kommenden Geschäftsjahr zweifellos mehr Volatilität erleben", sagte Chief Financial Officer Andre Schulten laut einer Abschrift von Capital IQ auf einer Telefonkonferenz am Freitag. "Und während die Lieferketten und die Inputkosten zu Beginn des Geschäftsjahres (2024) stabiler geworden sind, sind die Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, vielfältig: wirtschaftliche, geopolitische und gesellschaftliche Faktoren, die das Verbrauchervertrauen und die Haushaltsbudgets unter Druck setzen."
Schulten erwartet, dass sich das Wachstum des Marktwerts in den Kategorien von Procter & Gamble "in Richtung einer Spanne von etwa 4 % abschwächen wird", wobei die Preisgestaltung an Bedeutung verliert und das Volumen zu einem moderaten Wachstum zurückkehrt. Dennoch sollte das Unternehmen über dem zugrundeliegenden Marktniveau wachsen und seinen globalen Marktanteil ausbauen, sagte er den Analysten.
Kurs: 156.16, Veränderung: +4.04, Prozentuale Veränderung: +2.66
https://www.finanznachrichten.de/...len-beim-dividendenkoenig-486.htm
P&G Announces Fiscal Year 2024 First Quarter Results
https://pginvestor.com/financial-reporting/...er-Results/default.aspx
Wie ist eure Einschätzung zu den Zahlen?
Konsumgüterkonzern Procter & Gamble wächst weniger schnell als erwartet
Am 23. Januar 2024 um 14:24 Uhr
CINCINNATI (awp international) - Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble ist im zweiten Geschäftsquartal beim Umsatz etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. In den drei Monaten bis Ende Dezember steigerte das Unternehmen seinen Erlös aus eigener Kraft - also ohne Wechselkurseffekte und Zukäufe - um vier Prozent auf 21,4 Milliarden US-Dollar (19,64 Mrd Euro), wie es am Dienstag in Cincinnati (US-Bundesstaat Ohio) mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit etwas mehr gerechnet. Dabei profitierte Procter & Gamble von Preiserhöhungen. Procter & Gamble ist für Marken wie Ariel, Pampers und Oral-B bekannt.
Unter dem Strich schrumpfte der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 12 Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar. Der Konsumgüterkonzern begründete dies mit einer Wertminderung für Gillette-Produkte sowie höheren Restrukturierungskosten in nicht zum Kerngeschäft gehörenden Bereichen. Bereinigt um Sondereffekte kletterte das Ergebnis je Aktie (EPS) auch dank günstigerer Rohstoffe um 16 Prozent auf 1,84 Dollar. Das war mehr, als Analysten erwartet hatten.
Für das laufende Geschäftsjahr hob Procter & Gamble das untere Ende der prognostizierten Gewinnspanne an und rechnet nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 6,37 bis 6,43 Dollar nach 5,90 Dollar im Jahr zuvor. Organisch peilt das Unternehmen weiter ein Umsatzplus von vier bis fünf Prozent an. Ein Jahr zuvor lag der Konzernerlös bei 82 Milliarden Dollar./mne/men/jha/
https://pginvestor.com/financial-reporting/...er-Results/default.aspx
Gewinnprognose angehoben, aber beim Umsatz enttäuscht. Was sagt Ihr zu dem Ergebnis?
Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble hat zum Abschluss des Geschäftsjahres 2023/24 (per Ende Juni) einen nahezu stagnierenden Umsatz verzeichnet. Er betrug im vierten Quartal 20,5 Milliarden US-Dollar (rund 18,9 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Cincinnati mitteilte. Dabei belasteten negative Währungseffekte. Das organische Wachstum, bei dem Wechselkurseffekte sowie Portfolioveränderungen herausgerechnet sind, lag bei zwei Prozent. Analysten hatten sich hier deutlich mehr erhofft. Die enttäuschenden Umsätze ließen die Aktie im vorbörslichen US-Handel um fast drei Prozent sinken.
Dabei wuchs der Absatz mit organisch zwei Prozent überraschend stark, Marktexperten hatten hier nur ein kleines Plus erwartet in der Annahme, dass Verbraucher sich mit Ausgaben zurückhalten. Dagegen machten Preiserhöhungen einen geringeren Teil des organischen Wachstums aus als prognostiziert. Höhere Restrukturierungskosten, die durch die Aufgabe der Geschäfte in einigen Märkten wie etwa Nigeria zustande kamen, drückten auf den Gewinn. Unter dem Strich verdiente Procter & Gamble mit rund 3,1 Milliarden Dollar (Dollarkurs) sieben Prozent weniger. Das bereinigte Ergebnis je Aktie legte um zwei Prozent auf 1,40 Dollar zu, Analysten hatten hier etwas weniger erwartet.
Für das laufende Jahr stellte Procter & Gamble ein weiteres Wachstum in Aussicht. Der Umsatz soll organisch um drei bis fünf Prozent zulegen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wird um fünf bis sieben Prozent höher bei 6,91 bis 7,05 Dollar erwartet. Von Bloomberg befragte Analysten haben ein Wachstum von 3,86 Prozent sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 6,96 Dollar auf dem Zettel.
Quelle: dpa-AFX
https://www.pginvestor.com/financial-reporting/...esults/default.aspx
Ich würde sagen ein durchwachsenes Ergebnis oder wie ist Eure Meinung dazu?
https://www.sharedeals.de/...er-gamble-aktie-ein-opfer-der-us-politik
Im Gesamtjahr blieb der Umsatz mit 84,3 Milliarden US-Dollar unverändert. Während Preiserhöhungen für einen leichten Anstieg sorgten, bremste der stärkere US-Dollar die Entwicklung. Organisch legte der Umsatz um zwei Prozent zu. Der verwässerte Gewinn je Aktie stieg um acht Prozent auf 6,51 US-Dollar. Der Kerngewinn je Aktie wuchs um vier Prozent auf 6,83 US-Dollar.
P&G erzielte einen operativen Cashflow von 17,8 Milliarden US-Dollar und schüttete über 16 Milliarden US-Dollar an Aktionäre aus – davon 9,9 Milliarden in Dividenden, ergänzt durch Aktienrückkäufe in Höhe von 6,5 Milliarden.
Auch im Schlussquartal (April bis Juni) zeigte sich der Konsumgüterriese robust. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 20,9 Milliarden US-Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie legte um 17 Prozent auf 1,48 US-Dollar zu – bereinigt lag das Plus bei sechs Prozent. Grund dafür waren vor allem Restrukturierungskosten aus dem Vorjahr, insbesondere im Zusammenhang mit dem Rückzug aus Nigeria.
P&G schloss im Juli 2024 eine Umstrukturierung seines Marktportfolios ab, darunter die weitgehende Aufgabe des Geschäfts in Argentinien. Im Juni 2025 kündigte das Unternehmen zudem einen Restrukturierungsplan an, der Einsparungen und eine Fokussierung auf das Kerngeschäft vorsieht. Bis Ende des Geschäftsjahres 2027 sollen bis zu 7.000 Stellen im nicht-produzierenden Bereich wegfallen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt P&G ein Umsatzwachstum von ein bis fünf Prozent an. Organisch soll das Plus zwischen null und vier Prozent liegen. Beim Gewinn je Aktie erwartet das Unternehmen ein Plus zwischen drei und neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Belastend wirken höhere Zölle in Höhe von rund einer Milliarde US-Dollar sowie gestiegene Rohstoff- und Finanzierungskosten. Unterm Strich rechnet P&G mit einem Kerngewinn je Aktie von 6,83 bis 7,09 US-Dollar.
Die Free-Cashflow-Produktivität soll bei 85 bis 90 Prozent liegen. Auch für 2026 plant der Konzern Dividenden in Höhe von rund 10 Milliarden US-Dollar und Aktienrückkäufe im Umfang von rund 5 Milliarden. Die Dividende wurde im April zum 69. Mal in Folge erhöht.
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Lesen Sie den ganzen Artikel: Fünf unterbewertete Qualitätsaktien trotz Börsenrally: Wo sich ein Blick lohnt
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Der Konsumgüterhersteller und Dividendentitel Procter & Gamble hat am Donnerstag ein schwaches Quartalsergebnis vorlegt. Die Aktie steht weiter unter Druck.
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CINCINNATI (dpa-AFX) - Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) will die enttäuschende Erlösentwicklung im vergangenen Quartal schnell abschütteln. Der Umsatz sollte sich in den kommenden sechs Monaten erholen, sagte Finanzchef Andre Schulten am Donnerstag bei der Präsentation von Geschäftszahlen. Das vergangene Quartal habe schwierige Vergleichswerte gehabt, da die Konsumenten in den USA im Vorjahreszeitraum aufgrund eines Hafenstreiks Vorräte an lebensnotwendigen Gütern und Waschmittel angelegt hätten. Zudem habe der Teil-Shutdown der US-Regierung und die vorübergehende Aussetzung der Lebensmittelhilfe belastet. Die Prognose für das noch bis Ende Juni laufende Geschäftsjahr 2025/26 bestätigte Procter & Gamble.
Anleger schlossen sich dem Optimismus der Unternehmensführung an. Der Aktienkurs legte zuletzt um 2,6 Prozent zu.
Im zweiten Geschäftsquartal war P&G aufgrund einer mauen Nachfrage kaum gewachsen. Einem leichten organischen Plus in den Bereichen Kosmetik sowie Health Care stand eine schwache Nachfrage nach Produkten aus dem Bereich Babypflege, Damenhygiene und Haushaltswaren gegenüber.
In den drei Monaten per Ende Dezember stiegen die Erlöse um ein Prozent auf 22,2 Milliarden US-Dollar (rund 19 Mrd Euro). Bereinigt um Wechselkurs- und Portfolioeffekte stagnierte das Wachstum sogar. Analysten hatten hingegen ein kleines Plus erwartet. Unter dem Strich verdiente der Konsumgüterkonzern im Quartal mit 4,3 Milliarden Dollar sieben Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) lag mit 1,88 Dollar auf Vorjahresniveau und damit leicht über den Erwartungen von Analysten./err/tav/mis/he
© 2026 dpa-AFX
Stand 13. April 2026 ist Procter & Gamble für mich vor allem eines: ein erstklassiges Qualitätsunternehmen, aber keine offensichtliche Schnäppchenaktie. Der letzte verfügbare Kurs aus dem Marktdatentool lag am 10. April 2026 bei 145,16 US-Dollar. Die jüngsten offiziell vorliegenden operativen Zahlen sind die Ergebnisse des zweiten Geschäftsquartals 2025/26 vom 22. Januar 2026; die Zahlen zum dritten Quartal will P&G erst am 24. April 2026 veröffentlichen. Das ist wichtig, weil man die Aktie im April 2026 nicht auf Basis einer frischen Q3-Meldung beurteilen kann, sondern auf Basis von Q2, der Jahresprognose und des Geschäftsjahrs 2024/25. (Procter & Gamble)
P&G ist ein sehr altes, sehr diszipliniert geführtes Konsumgüterhaus. Das Unternehmen geht auf das Jahr 1837 zurück und wurde von William Procter und James Gamble in Cincinnati aufgebaut. Früh kamen genau die Dinge hinzu, die P&G bis heute stark machen: Markenaufbau, Forschung, Konsumentenverständnis und Prozessdisziplin. Ivory wurde 1879 zur Kultmarke, 1890 eröffnete P&G sein erstes Forschungslabor, 1946 kam Tide, 1961 Pampers. Diese Geschichte ist nicht bloß Folklore, sondern erklärt den Burggraben: P&G ist stark, weil es über Jahrzehnte gelernt hat, Alltagsprodukte technologisch, marketingseitig und vertrieblich besser zu skalieren als viele Wettbewerber. Heute verkauft der Konzern seine Produkte in rund 180 Ländern und Territorien.
Genau darin liegt die Qualität des Geschäftsmodells. P&G verkauft keine aufregenden Produkte, aber Produkte, die ständig nachgekauft werden: Waschmittel, Windeln, Rasierer, Zahnpflege, Hautpflege, Papierprodukte. 2025 kamen 36 Prozent des Umsatzes aus Fabric & Home Care, 24 Prozent aus Baby, Feminine & Family Care, 18 Prozent aus Beauty, 14 Prozent aus Health Care und 8 Prozent aus Grooming. Regional ist das Geschäft breit verteilt, mit 52 Prozent Umsatzanteil in Nordamerika und 22 Prozent in Europa; E-Commerce machte im Geschäftsjahr 2025 bereits 19 Prozent des Konzernumsatzes aus. Das ist kein Modegeschäft, sondern ein global diversifizierter Cashflow-Apparat mit starker Markenmacht, hoher Regalpräsenz und einer Lieferkette, die nur wenige in dieser Qualität nachbauen können. (Procter & Gamble)
Die Fundamentals sind entsprechend stark. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte P&G 84,3 Milliarden US-Dollar Umsatz, 20,5 Milliarden operatives Ergebnis und 16,0 Milliarden Nettogewinn; die Nettomarge lag bei 19,1 Prozent. Das verwässerte Ergebnis je Aktie betrug 6,51 Dollar, das bereinigte Ergebnis je Aktie 6,83 Dollar. Der operative Cashflow lag bei 17,8 Milliarden Dollar, der bereinigte Free Cashflow bei 14,6 Milliarden Dollar, die Adjusted-Free-Cash-Flow-Produktivität bei 87 Prozent. Auf der Bilanz standen zum 30. Juni 2025 rund 9,6 Milliarden Dollar Cash, 34,9 Milliarden Dollar Gesamtverschuldung, 125,2 Milliarden Dollar Gesamtvermögen und 52,3 Milliarden Dollar Eigenkapital. Das ist keine makellose Bilanz, aber für ein Unternehmen dieser Stabilität absolut tragfähig. P&G ist hoch verschuldet genug, dass man es nicht ignorieren darf, aber weit entfernt von einer Bilanz, die mir Sorgen machen würde. (Procter & Gamble)
Akut ist das Bild etwas gemischter. Im zweiten Quartal 2025/26 stieg der Umsatz nur um 1 Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar, organisch stagnierte er sogar. Das bereinigte EPS lag mit 1,88 Dollar nur auf Vorjahresniveau. Positiv ist: Das Geschäft bricht nicht ein. Negativ ist: Der Konzern wächst im Moment sichtbar langsamer. Dazu kommen Gegenwinde durch Zölle, ungünstigen Mix und Reinvestitionen; allein höhere Zollkosten bezifferte P&G für das laufende Geschäftsjahr zuletzt auf etwa 400 Millionen Dollar nach Steuern. Trotzdem hielt das Management im Januar die Prognose für organisches Wachstum von 0 bis 4 Prozent und für das bereinigte EPS von 6,83 bis 7,09 Dollar aufrecht; außerdem sollen rund 10 Milliarden Dollar Dividenden und etwa 5 Milliarden Dollar Aktienrückkäufe erfolgen. Das zeigt zweierlei: operativ ist P&G robust, aber aktuell nicht in einer Phase dynamischer Beschleunigung. (Procter & Gamble)
Für die Aktie ist genau das entscheidend. Auf Basis des letzten verfügbaren Kurses von 145,16 Dollar und des Management-Mittelpunkts für 2025/26 von 6,96 Dollar liegt das Forward-KGV bei rund 20,9. Auf Basis des aktuellen, zuletzt im Januar 2026 bestätigten Quartalsdividenden-Satzes von 1,0568 Dollar je Aktie ergibt sich eine laufende Dividendenrendite von rund 2,9 Prozent; die Ausschüttungsquote auf Basis des Gewinn-Mittelpunkts liegt bei gut 61 Prozent. Das ist für ein Unternehmen dieser Güte vertretbar, aber billig ist es nicht. Der Markt bezahlt hier Stabilität, Markenmacht und Verlässlichkeit. Meine eigene 12-Monats-Bewertung liegt deshalb in einer Spanne von 125 bis 170 Dollar, mit einem fairen Basisszenario um 150 Dollar. Unter 130 Dollar würde ich die Aktie klar attraktiv finden. Um 145 bis 150 Dollar ist sie für mich solide, aber nicht günstig. Oberhalb von 165 bis 170 Dollar wäre sie mir für das aktuelle Wachstum zu teuer. (Procter & Gamble)
Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre bleibt P&G aus meiner Sicht dennoch ein sehr gutes Unternehmen. Der Konzern braucht keine spektakulären Innovationssprünge, um Wert zu schaffen. Es reicht meist schon, Marktanteile in Kernkategorien zu halten, Preise diszipliniert durchzusetzen, Produktqualität zu verbessern, Produktivität herauszuholen und die Kapitalallokation sauber zu halten. Genau das hat P&G über lange Zeit bewiesen. Der neue CEO Shailesh Jejurikar ist seit dem 1. Januar 2026 im Amt; die operative Handschrift des Konzerns dürfte sich dadurch eher evolutionär als revolutionär ändern. Ich erwarte hier kein Wunderwachstum, aber ein ordentliches Langfristprofil: moderates Umsatzwachstum, etwas schnelleres Gewinnwachstum, kontinuierliche Dividendensteigerungen und ergänzende Rückkäufe. Das spricht eher für ein ruhiges Compounder-Profil als für einen Kursraketen-Fall. (Procter & Gamble)
Mein Fazit ist deshalb klar: Procter & Gamble ist eines der besten defensiven Konsumgüterunternehmen der Welt. Wer ein robustes, vorhersehbares, cashflowstarkes und aktionärsfreundliches Unternehmen sucht, ist hier fundamental sehr gut aufgehoben. Wer aber auf zweistellige Umsatzsprünge, starke operative Hebel oder eine offensichtlich unterbewertete Aktie hofft, schaut derzeit auf das falsche Papier. P&G ist für mich eher ein Qualitätsanker als ein Rendite-Überflieger. Für konservative Langfristinvestoren bleibt die Aktie interessant. Für renditehungrige Käufer ist sie auf dem aktuellen Niveau eher „gut, aber nicht billig“. (Procter & Gamble)
Autor: ChatGPT
Dafür brauche ich aber das Forum nicht. ChatGPT kann jeder selbst befragen.
Schreibst du das jetzt in jeden Thread hier?: https://www.ariva.de/forum/...rappeln-sich-382913?page=69#jumppos1733


