Sberbank.

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eröffnet am: 27.06.11 16:13 von: brunneta Anzahl Beiträge: 2667
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21.02.15 17:58 #501 Schlechte Nachrichten
Samstag, 21. Februar 2015
S&P hat es bereits vorgemachtMoody's senkt Russland auf Ramschniveau

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...uf-Ramschniveau-article14559161.html


Kerry wirft Russland Landraub vor

Der US-Außenminister kündigt an, neue Sanktionen gegen Russland zu prüfen. Anlass ist offenbar ein möglicher Angriff der Rebellen auf die ukrainische Hafenstadt Mariupol.


http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/...ien-sanktionen-russland


 
21.02.15 18:16 #502 Schlechte Nachrichten?
Schlechte Nachrichten gibt es schon die ganzen letzen Wochen. Trotzdem hat sich der Sberbank-Kurs erholt. Die Abstufung von Moodys wird daran wenig ändern. Die Sanktionen verpuffen am Markt, weil diese weitestgehend sowohl im Rubel-Kurs als auch am russischen Aktienmarkt eingepreist sind. Genau so lässt sich der Dax nicht von den Griechenland-Problemen beeindrucken.
Das heißt nicht, dass die Kurse weiter volatil bleiben.
Europa realisiert, dass die Sanktionspolitik gegenüber Russland sinnlos ist (es darf nur keiner der Politiker zugeben)und Russland zeigt der Welt, wer die besseren Karten in der Ostukraine hat. Putin wird das Spiel des Hin und Her fröhlich weiter treiben und den Westen angrinsen. Gleichzeitig werden sich die Europäer und Amerikaner immer weiter zerstreiten und Russland wird wirtschaftlichen Schwerpunkte von Zentraleuropa weg hin zur Türkei, Iran, Indien, China und Asien ausrichten. Die Russen werden die paar Jahre Krise durchhalten und die Europäer werden die großen Verlierer des Welt-Macht-Spiels zwischen den USA und Russland sein. Das dürften allmählich auch Merkel und Hollande gemerkt haben, sie werden nur von den Amis erpresst, die bösen Russen zu bestrafen.  

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21.02.15 18:39 #503 Östereicher gegen Sanktionen
21.02.15 18:40 #504 Putin wäre gut beraten sich
mit dem zufireden zu geben, was erreicht ist.
Das war schon äusserst schwierig und die Sanktionen merkt Russland schon und die Bevölkerung auch.
Ihre Kaufkraft ist derzeit extrem tief, selbst ein Auslandsurlaub ist da schon sehr sehr teuer geworden.
Der Wiederaufbau der Ostukraine wird Milliarden an €, Dollar und Billionen Rubel verschlingen, allein schon die über 5km lange Brücke vom russischen Festland zur Krim (Baugenehmigung ist erteilt) kostet erheblich!
Die Devisen aus den Öl/Gasgeschäften fliessen nicht mehr stark und erste grosse russische Banken müssen rekapitalisiert werden, au.a auch die zweitgrösste Bank von Russland mit über 100.000 Angestellten braucht Geld vom Staat!!!
Sberbank auch bald???
Das wars mit Krieg in der Ostukraine, jetzt lodern noch die letzten Flämmchen!!
 
21.02.15 18:55 #505 Putin wäre gut beraten ...
Putin vertritt knallhart die Machtinteressen Russlands, genau so wie das die USA, China und nur bedingt Europa tuen.
Wenn man überlegt, wo die Amis weltweit völkerrechtswidrig Krieg geführt haben oder Staate destabilisieren, ist Putin fast ein Musterknabe. Mit der Aktion in der Ukraine sind die Amis und die Europäer aus Sicht Putins einen Schritt zu weit gegangen. In den letzten Jahren haben die Amerikaner Putin gezeigt, dass sie am längeren Hebel saßen. Jetzt kommt die Revanche von Putin, der weiß, dass er in der Ostukraine die stärkeren Karten hat. Putin wird diese Situation weiter auskosten und dem Westen eine lange Nase zeigen. Der Westen kann Russland zwar wirtschaftlich hart treffen, er wird Russland aber weder militärisch noch wirtschaftlich in die Knie zwingen, und das weiß Putin.
Ich weiß, das hört sich nach Kindergarten an. Das ist es aus meiner Sicht auch.
 

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21.02.15 19:05 #506 sind trotzdem schlechte nachrichten =)
 
21.02.15 20:22 #507 Re #503
"Sputniknews" ist nun wirklich keine brauchbare Quelle für Nachrichten über Österreich, die EU, oder überhaupt für irgendwas, was außerhalb von Putins Dunstkreis liegt. Worum es da gehen soll wird auch aus anerkannt neutralen Quellen schnell klar: http://de.wikipedia.org/wiki/Rossija_Sewodnja  
22.02.15 06:38 #508 Steht die Ukraine vor einem neuen Machtwech.
22.02.15 06:44 #509 Der Dollar-Thron wackelt.
22.02.15 07:00 #510 Verzweifelte Gedanken des Westens


 

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22.02.15 07:00 #511 Verzweifelte Gedanken - Quelle
22.02.15 07:25 #512 Ukrainische Armee in desolatem Zustand
Guckt Euch mal die Berichterstattung über die Ukraine auf dem EuroNews-Sender an.
Poroschenko bläst zwar die Backen dick auf, aber seine Armee ist total im Arsch und die Soldaten wollen keinen verlorenen Kampf kämpfen, sondern sind froh, dass sie noch leben. Die offizielle ukrainische Armee dürfte in einem Auflösungszustand sein.
Lange geht das nicht mehr gut, bis Poroschenko seine Macht verliert. Die radikalen rechten Kräfte, die von den USA unterstützt werden, dürften schon an einem Machtwechsel arbeiten.
Und dann steht der Westen genau so dumm da wie in Ägypten.  

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22.02.15 10:15 #513 Abzug schwerer Waffen beginnt
22.02.15 10:52 #514 Gewalt, Tote, Vertriebene, Elend und Hass
In der Ukraine dürfte es lange Zeit kein friedliches Zusammenlegen zwischen den Lagern geben.

https://www.youtube.com/watch?v=1s1FCosEmBc  

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22.02.15 12:16 #515 Die letzten Beißversuche der Amis
22.02.15 17:33 #516 Freiheitliche westliche Presse?
So stelle ich mir einen ausgewogenen und kritischen Artikel einer unabhängigen westlichen Presse vor.
Die Einschätzungen der amerikanischen Ratingagenturen sind doch das Papier nicht Wert, auf denen sie geschrieben sind.

http://www.welt.de/wirtschaft/article137714869/...tus-zur-Unzeit.html  

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22.02.15 18:43 #517 Total erwartet steigende Ölpreise
22.02.15 20:45 #518 Klartext
22.02.15 20:49 #519 Klartext 2
23.02.15 05:42 #520 Neuer großer Krieg?
23.02.15 08:35 #521 Rubel verliert Aktie steigt ? Komisch oder ?
 
23.02.15 09:32 #522 Bitter
da sieht man wie die großen der Finanzbranche Märkte steuern können. Ist ja lächerlich was die RatingAgenturen aufführen, aber unser eins Kleinanleger sieht tiefrote Kurse, nur weil die einen Furz geben...  
23.02.15 10:26 #523 Meldungen
Schaue mir die ganzen Meldungen schon gar nicht mehr an :D
Das kostet soviel Zeit und bringt meiner Meinung nach so gut wie nix, ausser man tradet die Aktie täglich oder hat zehntausende Sberbank Aktien im Depot :) Keines von beidem trifft auf mich zu. Deswegen, ruhige Kugel schieben, ab und an den Kurs verfolgen und einfach abwarten :)  
23.02.15 13:16 #524 Verkauf des Osteuropa-Geschäfts?
23.02.15 13:56 #525 Kursrückgang aufgrund Rubel-Schwäche
Der Kursrückgang ist heute ausschließlich aufgrund einer Abwertung des Rubels um ca. 4% begründet. In Russland notiert Sberbank unverändert.
Das dürfte nur ein kurzfristiger Effekt aufgrund der Moodys-Abstufung sein.
Habe gerade noch ein paar Stück nachgelegt zu 4,22.  

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