ihr diskutiert das richtige, aber ich glaube etwas aneinander vorbei. ich habe schon mal geschrieben, madeleine sieht von ihrem geld nur etwas wieder, wenn arcandor erhalten bleibt, genau wie die anderen aktionäre hier. sie wird also darauf hoffen, das karstadt ab jetzt läuft und nicht verkauft wird und arcandor aus der insolvenz geholt wird. es macht für die gläubiger allerdings auch wenig sinn, karstadt zu "verschenken". wenn morgen einer kommt, der 500 mios hinlegt, bekommt jeder gläubiger nur einen bruchteil seiner forderungen. die 19 mrd sind zwar unfug, aber nehmen wir sie mal als grundlage. dann bekommt jeder gläubiger 2,6 % der forderungen. also würde jeder gläubiger einer weiterführung von karstadt bei arcandor zustimmen, in der hoffnung dann mehr zu bekommen. karstadt muß halt nur ab jetzt gewinn machen, aber wenn sie das nicht tun, will auch kein investor selbst die 500 mios bezahlen und wir brauchen auch nicht mehr groß zu spekulieren. es bleibt spannend, ich bin auf jeden fall mit dabei |