Photovoltaik-Preise im Sinkflug: systaic erweitert Produktion Standort Deutschland profitiert von wachsender Nachfrage
systaic nutzt steigende Nachfrage (Foto: systaic.de) München/Büttelborn (pte/27.03.2007/07:00) - Der durchschnittliche Preis bei Photovoltaik-Anlagen ist in Deutschland gegenüber den Preisen vom November 2006 um 3,6 Prozent gesunken, sodass die Nachfrage steigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. http://www.dgs.de , bei der 132 Fach- und Endkunden befragt wurden. Von der Preisbandbreite der Anlagen zwischen 3.700 und 9.500 Euro, die sich bei einem Großteil der Anlagen jedoch zwischen 4.200 und 5.200 Euro einpendelt, profitieren vor allem Solarstromunternehmen. So plant die systaic Deutschland GmbH http://www.systaic.de zum Jahreswechsel 2007/2008 ihre erste Produktionsstätte für Solarstromanlagen mit einer Jahreskapazität von 36 Megawatt.
Das europaweit tätige Unternehmen will am neuen Standort seine so genannten Energieeinheiten mit einem Investitionsvolumen von über 13 Mio. Euro herstellen und setzt dabei auf die tragenden Säulen Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service. Die Vorserie des Endprodukts, neuartige Systeme für alle Dacharten und -formen, soll bereits ab Mitte April in einer vorübergehend angemieteten Halle in einer ersten Produktionslinie realisiert werden. "Mit der eigenen Produktion werden wir unser einzigartiges Solarsystem dann in Serie fertigen und damit kosteneffizientere Prozesse ermöglichen", unterstreicht Hans-Jörg Hölzenbein, Director International Operations der systaic. Ebenfalls in Landsberg gefertigt werden, sollen Zubehörteile wie Blindeneinheiten und Abschlusskanten.
Geplant ist der Aufbau einer 3.700 Quadratmeter umfassenden, vollautomatischen und CO2-neutralen Produktionseinrichtung mit Hochtechnologie-Know-how aus der Automobilindustrie. "Die Entscheidung für Landsberg ist aufgrund des Standortfaktors und der Mitarbeiterqualität gefallen", so Hölzenbein. Dies sei dem Unternehmen wichtiger als potenzielle Fördermittel, sodass bis Jahresende acht neue Mitarbeiter eingestellt werden sollen. In der Folge plant systaic die Belieferung der firmeninternen Standorte im europäischen Ausland. Um Massentransporte quer durch Europa zu vermeiden, sollen bei einer Produktionsausweitung in Zukunft weitere Werke in Frankreich und Spanienetabliert werden.
Gruß DB
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