wie intellektuell erbärmlich muss man sein, um aus der "Multikultiwillichhaben"-Narretei heraus ein faschistoides Unterdrückungsinstrument wie die Vollverschleierung zu rechtfertigen der muslim.- Mann sichert damit seinen "Besitz" (wie er es sieht) ab - nämlich seine Frau. In manchen Ländern werden Frauen von selbsternannten "Religionswächtern" zusammengeschlagen wenn sie sich dem Diktat nicht beugen.
Natürlich stört so eine Steinzeitdemonstration an einem Europäischen Kulturort wie einer Oper. Es stört jeden der für die Freiheit und Menschenwürde ist. Wer das als Müll bezeichnet , der steht wohl für eine andere Gesellschaft als unsere. Ich glaube zwar nicht, dass so jemand noch lernfähig ist, versuche es aber trotzdem.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...in-kolumne-a-991888.html Deutlicher geht es wohl kaum noch - geschrieben von eienr Muslima. Was leistet sich Ariva für eine "Moderation" ..unglaublich.
Es ist schon immer so gewesen, dass ich mich als Marokkanerin in meinem Heimatland anders kleiden und verhalten muss, um nicht angespuckt, angefasst oder vergewaltigt zu werden. In Deutschland trage ich normale europäische Kleidung, aber in Marokko verlasse ich das Haus nicht ohne einen dünnen Sommermantel und oft auch nicht ohne Kopftuch. Je nachdem, wo ich mich gerade aufhalte.
Sie müssen den Code verstehen, nach dem gelebt und der von der Gesellschaft gefordert und erkannt wird. Es ist, als würde sich über die arabische Welt, die Sie als europäischer Mann wahrnehmen, ein Schleier legen oder eine Parallel-Welt öffnen, die nur wir muslimischen Frauen wahrnehmen: Es sind Blicke, Gesichtszüge, Bewegungsabläufe und Zuflüsterungen die Ihnen komplett entgehen. Das führt dazu, dass ich mich unwohl fühle und mich oft nur verkrampft durch die Stadt bewege.
Ich liebe meine Heimat, aber ich kann dort nicht leben, weil ich dort nicht frei bin. Diese Welt akzeptiere ich so, wie sie ist, und lasse sie dort, wo ich nichts dagegen ausrichten kann: in Nordafrika, hinter dem Mittelmeer.
Jetzt aber greifen diese Anmaßungen, Bedrängungen und Nötigungen aus Ländern, die ich meinte, hinter mir gelassen zu haben, in mein wunderbares Deutschland. Herr Augstein, Sie irren, wenn Sie von ein paar Leuten in Wuppertal sprechen: Diese Jungs sind auch in Düsseldorf angekommen. Genauer gesagt: in Düsseldorf-Oberbilk. Ich persönlich wurde von dreien von Ihnen angesprochen mit den Worten: "Schwester, worauf wartest du? Warum trägst du kein Kopftuch? Du bist doch auch Muslimin. Schämst du dich nicht so herumzulaufen?"
|