Der Valneva-Impfstoff wird derzeit in Großbritannien in einer Phase-3-Studie untersucht. Ergebnisse erwartet der Konzern für Anfang des nächsten Quartals. Die Briten-Regierung bestellte bereits 100 Mio. Dosen für die Jahre 2021 und 2022.
Das Unternehmen peilt eine Zulassung in Großbritannien noch für dieses Jahr an, die EU-Genehmigung könnte bald darauf folgen. Valneva ist die erste Firma, die in der EU einen Antrag für einen Totimpfstoff gegen Corona einreichte.
Konzern-Boss Thomas Lingelbach sagte am Freitag zur „Berliner Zeitung“: „Ich hoffe, dass wir mit unserem Impfstoff jene zwei bis drei Prozent der Menschen adressieren können, die, aus welchen Gründen auch immer, Bedenken gegenüber den neuartigen Impfstoffen haben und damit einen Beitrag zur Durchimpfungsrate leisten.“
Ein weiterer Grund für den heftigen Aktien-Anstieg: Noch ist Valneva mit 1,6 Milliarden Euro deutlich weniger wert als andere Corona-Impfstoff-Entwickler. Deshalb können auch weniger Transaktionen für große Bewegungen sorgen.
Zum Vergleich: Biontech kommt zum Beispiel auf eine Marktkapitalisierung von 73,4 Milliarden, Moderna sogar auf fast doppelt so viel.
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