Dass seit 2022 verstärkt auf liquide(re) und weniger auf Nebenwerte zurückgegriffen wird, ist doch nicht nur bei der WFA offensichtlich. Viele wollen offensichtlich kaum Risiken eingehen und flexibel bleiben. Und wenn es dann wie bei WFA noch ein etwas "schwierigeres" Geschäftsmodell ist (da man so gesehen nichts "produziert" bzw. auch nicht jeder Absatzmärkte und auch eventuelle Chancen etc. einschätzen kann) - woher soll dann in so einer Phase die große Kaufnachfrage kommen? Und ja, wenn es dann eine Börsenphase wie jetzt gibt, in der politische Unwägbarkeiten "morgen" gleich mal wieder die Welt untergehen lassen, dann drückt halt immer mal wieder einer auf den Verkaufsknopf. Und schon sind mit 1000 oder 2000 Stücken mal wieder minus 10 bis 20 Prozent drin. Obwohl sich fundamental nicht wirklich was geändert hat. Aber es ist halt einfach doch "die Gesamtsituation", die sich nach unten schneller und stärker auswirken kann als in die andere Richtung.
Mir persönlich ist das aber schlicht egal. Ich hatte immer mal wieder sukzessive nachgekauft und warte jetzt einfach ab. Denn ich bin der Auffassung, dass der Artnet-Deal und die sich dadurch ergebenen Veränderungen noch weit mehr bewirken können als man sich das heute vielleicht vorstellen mag. Und Herr Weng ist ja anzunehmend auch nicht ganz untätig geworden - ich vermute eher das Gegenteil ;-) |