Dazu fällt mir ein Buch ein, (passt auch in den o.t. Thread), : Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten.Verkürzt dargestellt, rechnet der Autor R.M. Pirsig darin mit den klassischen griechischen Philosophen ab, die unser Weltbild bis heute bestimmen. SEHR zu empfehlen. Kurzer Auszug aus Wiki... Kritik an den griechischen Klassikern
Die Philosophie im Werk Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten ist mit einer deutlichen Kritik an den dualistischen Philosophien der griechischen Klassiker verbunden (insbesondere Platon und noch mehr Aristoteles). Durch die Übernahme dieser klassischen Theorien wurde Pirsig zufolge „dieser Welt unsäglicher Schaden zugefügt“.[14] Pirsig kritisiert insbesondere die Abspaltung einer Vernunft (oder Rationalität) von den Dingen und auch von den platonischen Ideen und setzt als Alternative seine Sichtweise dagegen, in der ein handelnder Mensch (ein Beobachter) im Moment seines Handelns mit den Produkten seines Handelns verbunden ist. Als Mittelpunkt dieser Alternative kann der Qualitätsbegriff angesehen werden.[15] Im Zusammenhang mit der Kritik an den griechischen Klassikern steht zugleich eine Kritik an einem universitären Bildungssystem, in dem mehr Wert auf das Auswendiglernen der Klassiker und das Wiedergeben von Einteilungen und Listen als auf Problemlösung gelegt wird. In diese Kritik geht die persönliche Erfahrung Pirsigs als Lehrer an der Montana State University in Bozeman (Montana) ein. Diesbezüglich nennt Pirsig das „Great Books“-Programm, mit dessen Vertretern er sich an der Universität von Chicago auseinandersetzte.[16]
Man könnte sagen, es ist eines der wichtigsten Bücher, das ich je gelesen habe.
Dazu passt auch : Ich schraube, also bin ich.. https://www.focus.de/kultur/buecher/...keit-des-seins_aid_531092.html
Möglicherweise finden Menschen, die eher Kopfarbeiter sind, die beiden Bücher nicht so leicht verständlich.......
Rezeption (Wiki)
“I now regret that I lack the expertise in philosophy to put Mr. Pirsig's ideas to a proper test, for this book may very well be a profoundly important one – a great one even – full of insights into our most perplexing contemporary dilemmas. I just don't know. But whatever its true philosophical worth, it is intellectual entertainment of the highest order.”
„Ich bedaure jetzt, dass mir die Sachkenntnis in der Philosophie fehlt, um die Ideen von Herrn Pirsig auf eine echte Probe zu stellen, denn dieses Buch kann sehr wohl ein zutiefst wichtiges sein – ja ein großartiges sogar – voller Einblicke in unsere verblüffendsten gegenwärtigen Dilemmata. Ich weiß es einfach nicht. Aber was auch immer sein wahrer philosophischer Wert ist, es ist intellektuelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.“
– Christopher Lehmann-Haupt: The New York Times[17]
„Die einen liebten und verehrten das Buch. Die anderen quälten sich mit philosophischer Betrachtung von Luftfilterwechsel und Transzendenz der Ventileinstellung nur herum. Manches in der teilweise autobiographischen Beschreibung Pirsigs einer Motorradreise mit seinem Sohn Chris durch die USA der Hippie-Ära blieb unverständlich. Wer eine Abenteuergeschichte erwartet hatte, stellte sich oft eine andere als die von Pirsig gesuchte Sinnfrage – und gab nach einem Drittel der 450 Seiten auf.“
– Michael Schümann: Motorrad[18]
|