Wolters Kluwer: Nach Geschäftsjahreszahlen 2013

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eröffnet am: 20.02.14 09:42 von: Mehr Wissen Anzahl Beiträge: 96
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29.01.26 15:37 #51 Nachkauf abgeschlossen
Ich habe gerade ebend über Xetra zu 79,50 Euro weitere Aktien ins Depot aufgenommen.
Eigentlich wollte ich die Order zu 80 stellen aber somit konnte ich noch 50 Cent rauskitzeln.
Damit bin ich sehr zufrieden.
 
03.02.26 11:43 #52 Shit...
Was ist denn bei Wolters schon wieder los heute??
Gibt's hier überhaupt keinen Boden?  
03.02.26 12:44 #53 Ich finde
auch (noch) keine Informationen zum krassen Absturz heute. Körbchen bei 70€ ist gestellt  
03.02.26 12:48 #54 KI
Der Markt spielt hier, wie auch bei vielen anderen Werten im Bereich Wissen das Szenario "in spätestens einem halben Jahr wird alles von KI übernommen und erledigt". Natürlich Quatsch, zumindest in dieser Dimension, aber im Moment läuft Einiges sehr merkwürdig. 33586128  
03.02.26 13:20 #55 Wolters Kluwer und Relx
Bei beiden Werte extrem schlechte Stimmung ohne konkrete News von den Unternehmen.
Habe mich bei (zu frühen) Nachkäufen auch schon vertan. Aber die Qualität der Unternehmen sollte außer Frage stehen. Irgendwann dürfte der Boden erreicht sein. Wolters Kluwer auf 5-Jahres-Tief, Relx ähnlich. Weitere Nachkäufe bei Erreichen der jeweils -25%-Schwelle :-)
 
03.02.26 13:40 #56 Noch ein Beispiel:
Teleperformance, erst die allgemeine Schwäche des Industriesektors und dann übernimmt die KI das Kundenkontakt Management (Call Center, etc.). 33586304  
03.02.26 14:57 #57 ich habe auch noch nichts gehört oder gelesen
Ich setzte auch eine Order bei 70 Euro.
Ich werde weiter verbilligen und bin überzeugt vom Unternehmen.
 
03.02.26 17:10 #58 Anthropic
Die Ursache liegt am KI-Unternehmen Anthropic.

Dieses hat heute den Start eines neuen KI-Produktivitätstools für Anwaltskanzleien bekanntgegeben, was die aktuelle Sorge um Disruption ganzer Geschäftsmodelle panisch anheizt.

So führte dies zu drastischen Kursabschlägen möglicherweise betroffener Unternehmen:
Wolters, Relx, Factset, Omnicom, Adobe u.v.m. sind hier die üblichen Verdächtigen.

Ich habe Wolters bei 69,60 Euro weiter aufgestockt; allerdings die (Buch-)Verluste summieren sich immer mehr....  
04.02.26 02:02 #59 NL0000395903 - Wolters Kluwer
Börse Express - Wolters Kluwer Aktie: Strategischer Fokus
Wolters Kluwer setzt vor der Bilanzvorlage auf Kapitaldisziplin und technologische Innovation. Das laufende Aktienrückkaufprogramm stützt den Kurs, während Zukäufe und KI-Integration die Zukunftsfähigkeit sichern.
 
04.02.26 08:00 #60 Nach SAP erreicht der KI-Fluch auch die ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Wolters Kluwer NV" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz bekommt eine neue, dunklere Seite. Nachdem zuletzt Softwarekonzerne wie SAP unter dem Vormarsch neuer KI-Modelle litten, geraten nun auch klassische Daten- und Informationsanbieter unter Druck. Auslöser ist ein Vorstoß des KI-Startups Anthropic.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Nach SAP erreicht der KI-Fluch auch die Deutsche Börse – Aktie bricht ein  
06.02.26 22:28 #61 NL0000395903 - Wolters Kluwer

Wolters Kluwer nach dem Kurssturz – halten ja, kaufen nein, nachkaufen nur mit Bauchschmerzen

Der Kurssturz bei Wolters Kluwer war heftig: rund 13 % Minus an einem Tag, der Kurs inzwischen weniger als halb so hoch wie vor einem Jahr. Für viele Anleger kam das überraschend, für andere war es eine überfällige Korrektur. Die Wahrheit liegt dazwischen. Wolters Kluwer ist weder ein Totalschaden noch der alte „sichere Hafen“, als den viele die Aktie jahrelang gesehen haben.

Operativ ist das Unternehmen weiterhin stark. Wolters Kluwer verfügt über robuste Marktpositionen in den Bereichen Recht, Steuern, Medizin und Compliance. Der Umsatz ist zu großen Teilen wiederkehrend, die Margen sind hoch, die Cashflows stabil. Das Geschäftsmodell funktioniert, und es gibt derzeit keine Anzeichen für einen operativen Einbruch. Wer behauptet, das Unternehmen sei plötzlich schlecht geführt oder wirtschaftlich angeschlagen, liegt daneben.

Das Kernproblem liegt nicht im operativen Geschäft, sondern in der Kapitalallokation der letzten Jahre. Zwischen 2021 und 2025 hat Wolters Kluwer eigene Aktien für rund 4,5 Mrd. Euro zurückgekauft – und das zu sehr hohen Bewertungen. In der Spitze lag das KGV bei 30 bis 35. Rückkäufe zu solchen Preisen sind kein Value-Management, sondern Kurskosmetik. Heute ist dieses Aktienpaket nur noch rund 2,7 Mrd. Euro wert. Der rechnerische Wertverlust von etwa 1,7 Mrd. Euro ist kein Meinungsstreit, sondern eine einfache Folge der Kursentwicklung.

Wichtig ist die Einordnung: Dieser Verlust ist bilanziell, nicht liquiditätswirksam. Das Geld wurde nicht „gestern verbrannt“, sondern über Jahre hinweg ausgegeben. Der Kursverfall macht den Fehler jetzt sichtbar. Er verursacht ihn nicht. Trotzdem bleibt es ein klarer Managementfehler, denn diese Mittel fehlen heute als finanzieller Puffer in einer Phase, in der neue Risiken auftauchen.

Ein Blick auf die Bilanz bestätigt das. Die Eigenkapitalquote liegt unter 10 %, ein großer Teil der Aktiva besteht aus Goodwill und immateriellen Vermögenswerten. Das sieht unangenehm aus, ist bei daten- und softwaregetriebenen Geschäftsmodellen allerdings nicht ungewöhnlich. Entscheidend ist die Schuldentragfähigkeit – und die ist aktuell noch gegeben. Die Nettoverschuldung liegt bei etwas mehr als dem Zweifachen des operativen Ergebnisses. Das ist nicht komfortabel, aber auch kein akuter Stressfall. Fett auf den Knochen hat das Unternehmen allerdings nicht mehr.

Hinzu kommt das KI-Thema. Künstliche Intelligenz ist keine kurzfristige Existenzbedrohung für Wolters Kluwer, aber ein strukturelles Risiko. Standardisierte Inhalte und regelbasierte Anwendungen werden mittelfristig unter Preisdruck geraten. Gleichzeitig sind die Kernkunden – Anwälte, Ärzte, Behörden – konservativ, risikoavers und träge. Disruption passiert hier langsam, nicht über Nacht. Entscheidend wird sein, ob Wolters Kluwer eigene KI-Lösungen schnell genug produktiv, rechtssicher und wirtschaftlich sinnvoll in die bestehenden Produkte integriert.

Was heißt das für Anleger?

Ein klares Buy ist die Aktie derzeit nicht. Nach dem Absturz ist Wolters Kluwer nicht billig, sondern eher fair bewertet – allerdings unter neuen Vorzeichen. Das frühere Argument „teuer, aber extrem sicher“ trägt nicht mehr. Die Visibilität des Geschäfts ist geringer, die Bilanz angespannter, die strukturellen Risiken höher.

Hold ist für Bestandsinvestoren vertretbar. Wer Wolters Kluwer wegen der operativen Qualität und der stabilen Cashflows hält, kann investiert bleiben. Wichtig ist aber, die alte Defensiv-Story innerlich zu streichen. Das ist kein Selbstläufer mehr. Positiv ist immerhin, dass weitere aggressive Aktienrückkäufe nach diesem Debakel unwahrscheinlich sind.

Nachkaufen würde ich nur sehr selektiv und unter klaren Bedingungen:
– bei deutlich tieferen Kursen, die eine echte Sicherheitsmarge bieten, oder
– bei überzeugenden Belegen, dass Wolters Kluwer KI erfolgreich monetarisiert, oder
– bei klaren Signalen für konservativere Kapitalallokation, etwa Schuldenabbau statt Finanzengineering.

Ohne eines dieser Kriterien ist Nachkaufen eher Hoffnung als Strategie.

Fazit: Wolters Kluwer bleibt ein gutes Unternehmen, hat sich aber strategisch angreifbar gemacht. Die Aktie ist von „überteuert und sorglos“ zu „fair mit Risiken“ geworden. Wer investiert ist, kann bleiben. Wer draußen ist, verpasst nichts. Wer aufstockt, sollte wissen, dass er keinen langweiligen Qualitätswert mehr kauft, sondern ein solides Unternehmen mitten in einem strukturellen Umbruch.

Autor: ChatGPT

 
06.02.26 22:34 #62 NL0000395903 - Wolters Kluwer
09.02.26 20:43 #63 NL0000395903 - Wolters Kluwer

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Strategische Neuausrichtung

"Das Management versucht indes aktiv gegenzusteuern und setzt auf die Integration eigener KI-Lösungen, wie etwa „Expert AI“. Um diesen Wandel zu beschleunigen, holte das Unternehmen bereits am 22. Januar Tejas Shah an Bord. Der ehemalige McKinsey-Partner, spezialisiert auf Software und KI, übernahm die Position des Chief Strategy & Innovation Officer.

Für die neue Führungskraft und das Unternehmen steht viel auf dem Spiel. Die dringlichste Aufgabe besteht nun darin, den Anlegern konkret aufzuzeigen, wie die eigenen Datenbanken durch KI-Integration an Wert gewinnen können, anstatt durch externe Technologie ersetzt zu werden."

Quelle ist hierunter verlinkt

Der Anbieter von Fachinformationen verliert stark an Wert, da Investoren die disruptive Kraft generativer KI für sein Geschäftsmodell fürchten. Das Unternehmen reagiert mit eigener KI-Strategie.
 
09.02.26 20:44 #64 NL0000395903 - Wolters Kluwer


Wolters Kluwer integriert juristische Inhalte für Deutschland
Wolters Kluwer Legal & Regulatory gibt bekannt, dass ab sofort die eigenen juristischen Inhalte im Libra by Wolters Kluwer Legal AI Workspace ("Libra") für den deutschen Markt verfügbar sind.
 
12.02.26 19:42 #65 Bin ausgestoppt worden
Leider ins fallende Messer gegriffen. Die Situation ist für mich schwierig einzuschätzen, inwieweit das Geschäftsmodell tatsächlich bedroht ist. Das kgv ist historisch betrachtet mit 12 brutal niedrig und steigen kann es entweder durch eine Kurserholung oder eben sinkende Gewinne. Mal die Zahlen abwarten zum Ende des Monats und wie sich die Geschäftsführung zur Zukunft äußert.  
14.02.26 00:42 #66 NL0000395903 - Wolters Kluwer
14.02.26 00:46 #67 NL0000395903 - Wolters Kluwer
ab min 37:50 geht es nochmal um Wolters Kluwer

 
14.02.26 00:49 #68 NL0000395903 - Wolters Kluwer
14.02.26 00:51 #69 NL0000395903 - Wolters Kluwer
14.02.26 00:56 #70 NL0000395903 - Wolters Kluwer

Ab min 17:05 geht es um Wolters Kluwer. Der Präsentator hat hier antizyklisch nachgekauft.  
22.02.26 22:42 #71 NL0000395903 - Wolters Kluwer
Ab min 00:04:30 geht es um den Software-Crash. Auch Wolters Kluwer wird erwähnt, ab min 6:45 spricht Lars Erichsen über sie - er findet, sie sei deutlich zu sehr unter Druck geraten.

 
22.02.26 22:44 #72 NL0000395903 - Wolters Kluwer
Der Informationsdienstleister Wolters Kluwer kämpft mit einem langwierigen Medizin-Journal-Skandal und sieht sich durch neue KI-Tools im Kerngeschäft herausgefordert. Die Aktie notiert nahe ihrem Jahrestief.
 
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