MPU heisst medizinisch psychologische Untersuchung.
Ich habe das 2000 hinter mich gebracht. Ich habe eine Alkoholfahrt mit 1,9 Promille verbrochen. Ich fahre unter Alkohol ja im Grunde besser als Nüchtern, aber dummerweise war ein Rücklicht defekt und der Bulle musste mir das ja unbedingt mitteilen und mich anhalten...
Bei der Gerichtsverhandlung wollte der Staatsanwalt auf Vorsatz pledieren, aber der Richter sagte es sei ja wohl mit 1,9 Promille unmöglich etwas vorsätzlich zu machen.
Der durch die Polizei durchgeführte Führerscheinentzug wurde bei der Verhandlung ein halbes Jahr später bestätigt, 4 Monate später sollte ich ihn zurück erhalten.
Aber ab 1,6 Promille schickt einen das Strassenverkehrsamt grundsätzlich zur MPU... Der Sachbearbeiter hat ein Gutachten mit doppelter Fragestellung gefordert. Einmal danach ob es zu Erwarten ist das ich nochmal Besoffen fahre und zum zweiten (da ich 8 Punkte hatte) ob ich ein Problem mit zu schnellem Fahren habe und daher überhaupt charakterlich geeignet sei.
Im Grunde genommen kommt es bei der eigentlichen MPU darauf an die Psychologin zu überzeugen das man an sich gearbeitet hat und ehrliche Einsicht zeigt und dies auch belegen kann und das auch wirklich Änderungen im Verhalten auffallen.
Ich habe eine Vorbereitung gemacht, die hat mir 1500 Euro gekostet (etliche Monate Gesprächsrunden), die MPU über 740 Euro weil es ja eigentlich zwei in einer waren.
Die MPU war positiv beim ersten mal. Eine scheiss Zeit war das ohne Lappen...
Die muss immer in die angesagte Tasche, ansonsten ist ein Treffer nur Glück und kein Können. Das ist beim Traden und beim Billard so! Grüße, Pepe |