Ein Berufspendlerabzocker zum Kanzler wählen?

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neuester Beitrag:  09.08.13 15:48
eröffnet am: 09.08.13 12:33 von: Hepha Anzahl Beiträge: 75
neuester Beitrag: 09.08.13 15:48 von: jezkimi Leser gesamt: 8947
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09.08.13 12:33 #1 Ein Berufspendlerabzocker zum Kanzler wählen?
Kann man jemand zum Kanzler wählen, der vor Jahren nur durchs Verfassungsgericht abgehalten werden konnte, den Arbeitnehmern das Recht zu nehmen  Wegekosten zur Arbeit steuerlich geltend zu machen. Da hat er gezeigt, welchen Respekt er vor einfachen Malochern hat.  
09.08.13 12:48 #2 Warum sollen Penbler subventioniert werden?
Ist ökologisch und städtebaulich Unsinn (Treibstoffverbrauch, höhere Infrastrukturkosten im ländlichen Raum).

Und wer sagt, dass es gottgegeben ist, dass der Weg zur Arbeit in der hauseigenen Garage beginnt?
Anderswo beginnt Arbeit am Firmenportal  
09.08.13 12:50 #3 sorry, Penbler = Pendler
09.08.13 13:19 #4 @mal-zeit
Darauf hab ich gewartet. Mit diesen und vorgeheuchelten Öko-Argumenten hat man damals auch argumentiert. Dazu im Widerspruch wollte er die extremen Entfernungen von der Kürzung ausnehmen. Abmelken wollte er die ersten 20 Km, also ganz gewöhnliche unvermeidbare Entfernungen zum Arbeitsplatz.

Zu seiner lebensfremden und gegen gewöhnliche Menschen gerichteten Einstellung gehört auch seine Argumentation ums Ehegattensplitting, in dem er ein Geschenk des Staates an die Familien sieht, das Frauen abhielte zu arbeiten. Das Splitting gewährt nichts anderes, als dass Ehepaare steuerlich genau gleich behandelt werden, unabhängig davon, wie sie ihren Erwerb organisieren.  
09.08.13 13:23 #5 Ist eben so, dass die Pendlerpauschale
den Treibstoffverbrauch fördert.

Ist eben auch so, dass das Ehegattensplitting Frauen, besonders die der Besserverdienenden, weil die am meisten profitieren, vom eigenständigen Erwerb abhält.

Das ganze Splitting ist Plötsinn, weg damit und nur noch Förderung von Kindern, so lange die hilfsbedürftig sind.  
09.08.13 13:27 #6 @malzeit
Das genau stellt sich der Steinbrück und seine Gesinnungsgenossen auch so vor. Der brave Malocherehemann soll nicht mehr für sein Heimchen am Herd arbeiten, sondern für die Alleinerziehende und deren Kinder. Das ist dann wohl ein größerer 'Plötsinn' :)  
09.08.13 13:28 #7 @Malzeit
Für Kinder sollen die in erster Linie sorgen und arbeiten, die sie in die Welt gesetzt haben.  
09.08.13 13:29 #8 Genau man
Bauern und Deppen auf's Land in die Dörfer. Arbeiter und Intelligenz in die Großstädte. Der Beamtenladen kennt keine Veranlassung, den Job geografisch gesehen auch mal zu verlagern.
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Signatur? Nein Danke.
09.08.13 13:37 #9 jau, der wegfall des splittings
hat für mich grün-rot endgültig zum no-go gemacht.

wenns kracht, darf man finanziell für den ehepartner einstehen (unterhaltsverpflichtung,....), aber steuerlich wird das natürlich nicht berücksichtigt. statt dessen gehen milliarden an EEG-subventionen an die industrie.....macht alles sinn.  
09.08.13 13:45 #10 komisch, ich finde gerade die beiden punkte
überaus sinnig. warum soll ich die ehen fremder leute und den langen arbeitsweg irgendwelcher pendler finanzieren?

macht für mich wenig sinn.

gibt doch freie arbeitsplatz- und ehefrauenwahl hier oder nicht?

und wenn es für ein unternehmen xy schweirg wäre, mitarbeiter zu bekommen, weils im näheren umfeld keine wohnungen gibt und potenzielle arbeitnehmer pendeln müssten aber nicht wollen (weil finanziell ohne gescheke nicht lohnend), dann wird die firma mehr lohn zahlen müssen. das regelt der markt von allein.  da müssen nicht irgendwelche politktheoretiker umverteilen.

 
09.08.13 13:47 #11 #10 Doll!
09.08.13 13:48 #12 @gurkenfred
so schlimm sind sie dann doch nicht. Selbstverständlich kann man Unterhaltsverpflichtungen steuerlich geltend machen. Dazu braucht man auch nicht verheiratet zu sein. Das Splitting ist nicht mit Unterhaltsverplichtungen zu begründen - genau genommen resultiert es daraus, dass die Partner ihr Einkommen für sich gemeinsam erwirtschaften, d.h. dass sie es teilen - man könnte argumentieren, dass alle die ihr Einkommen teilen wollen, es auch tun können sollten. Das würde ermöglichen, dass man mehr Autonomie bekäme, für wen man gerne mitarbeiten möchte. Wieso eigentlich soll der Staat daran verdienen, dass sich Lebensformen verändern? Man sollte bei dem Thema wagen, in eine ganz andere Richtung zu denken.  
09.08.13 13:51 #13 Schaut euch die Vermögensabgaben-Pläne der G.
an...
Als Mittelständler kannst da deine Bude nur umgehend zumachen - there is no alternative  
09.08.13 13:53 #14 Und in den Städten wird Mietwucher subvention.
Durch Wohngeld und Mietzuschuss.  
09.08.13 13:54 #15 Ach, wie!? Fehlt dir internationalistischer Geist?
Mit der Vermögensabgabe sollen doch Schulden abgebaut und Infrastruktur verbessert werden.

Und indirekt auch der € gesichert/stabilisiert werden, dein Lieblingsprojekt  
09.08.13 13:55 #16 Noch ein paar schwarze von Roten und Grünen
her damit :)  
09.08.13 13:55 #17 Die Grünen haben keine Vorstellung von Familie
weil sie zumeist in patchworks leben - ist ja heute so modern.
Alleinerziehend, staatlich unterstützt.
Familie ist doch nur altmodscher Kram.
 
09.08.13 13:56 #18 15- stuss
09.08.13 13:57 #19 aber ich fahr ja auch mitm Auto für die Rente.
Alten - war auch ne Erfindung der Grünen (they call it "Ökosteuer"...)  
09.08.13 13:57 #20 Neuer Schwenk? € abschaffen?
Und Maastricht tappelt unbeirrt weiter?

Gut so, Mann  
09.08.13 13:58 #21 #15: #18 stimmt vollinhaltlich
09.08.13 13:59 #22 und drum ham mir auch immer noch die Sektst.
weil unser Kaiser Georg Friedrich I. demnächst ein neues Flottenbauprogramm auflegen will...

...diesmal aber auch mit Flugzeugträgern und so... (bei U-Booten simmer eh jetzt schon führend...)  
09.08.13 14:00 #23 #21 Also #18 ist vollinhaltlich Stuss?
Guter Mann, weg mit den Minimalisten  
09.08.13 14:02 #24 #22 Keiner kann so schön wie kiiwii
zwischen Sphären und Sektoren in Zeit und Raum jonglieren, dass ein Schleudertrauma wie Erholungsurlaub vorkommt  
09.08.13 14:02 #25 die deutsche Sprache kann sehr präzise sein...
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