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eröffnet am: 10.08.20 19:13 von: Fritz Pommes Anzahl Beiträge: 1494
neuester Beitrag: 24.03.24 22:41 von: Philipp Robert Leser gesamt: 414688
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19.08.20 15:58 #26 #11 und, schon durch??, muß ich weiterlesen?
19.08.20 22:38 #27 Hier ein Link zum slawisch-sprachigen
Zentrum in Heidelberg, das federführend für die Neuübersetzung war und die Erzählungen beim Hanser-Verlag mit zu "verantworten" hat.

Eine kurze Einführung wird akustisch im Link gegeben.

https://heidelberger-forum-edition.de/babel  
19.08.20 22:48 #28 # 27 betrifft 38downhills Tipp im post # 7
19.08.20 23:24 #29 #27. Die kurze Geschichte "Jesu Sünde"
bekommt man übrigens nach jener Einführung auch noch vorgetragen.
Das schmeckt bzw. klingt nach mehr, keine Frage.

Vorgemerkt. Es wird sich bestimmt lohnen, bei nächster Gelegenheit nicht nur nochmal nach dem Zimmermädchen zu sehen, das über eine erste Liebesnacht mit dem gottgesandten Engel Alfred nicht hinauskommt.  
19.08.20 23:29 #30 Ich rauche ja derzeit E-Zigarette
Mit einem schönen Dampfeisen lässt sich herrlichst sinnieren.  
19.08.20 23:51 #31 Ziehe Dampfbügeleisen vor, Sinnieren hin oder h.
Ist allemal gesünder und zudem effektiver.  
20.08.20 13:02 #32 38downhill und yurx

Isaak Babel hat seinen familiären Ursprung in Odessa -  wie auch die Familie Ephrussi.

Einer der Nachkommen, Edmund de Waal, erzählt von seiner Familiengeschichte in dem Buch, das vor einigen Jahren internationale Erfolge hatte.

Edmund de Waal: Der Hase mit den Bernsteinaugen
 
20.08.20 13:06 #33 ... oder auch Elisabeth de Waal
in ihrem Buch

Donnerstags bei Kanakis

das ebenfalls im Hanser Verlag vor einigen Jahren erschien  
20.08.20 14:51 #34 Elisabeth de Waal ist insofern interessant
mit dem Titel "Donnerstags bei Kanakis", weil sie nach dem Kriege aus dem Exil nach Wien zurückkehrte und in der österreichischen Hauptstadt ähnliche Erfahrungen machen musste wie so manch ein jüdischer Rückkehrer sie in Deutschland machte.....

Keiner wollte was gewusst haben
Keiner war (oder ist) braun gefärbt gewesen
Keiner hat die "Gunst der Stunde" genutzt, um sich in die richtige Position zu bringen

kurz: ein Volk von Heiligen
 
21.08.20 12:32 #35 In meiner Buchhandlung bestellt

habe ich mir von Paul Maar seine Autobiographie

Wie alles kam - Roman meiner Kindheit
(S.Fischer Verlag, 304 Seiten, Kosten 20,-- €]

in der er sich Rechenschaft ablegt über seine Kindheit in Schweinfurt, das Verhältnis zu seinem Vater (das dem Anschein nach sehr schwierig war) und wie er zum Autor von Kinderbüchern wurde.

Eine Besprechung ist in DIE ZEIT vom vergangenen Donnerstag nachzulesen.
 
21.08.20 12:46 #36 .... und es gibt auch einen Wiki-Eintrag zu Ma.

.... bei Interesse also bitte selbst googeln  
22.08.20 00:33 #37 38downhill - der Isaak Babel von Hanser

ist wirklich ein sehr schönes Buch, das Du da vorgeschlagen hast !

Lesefreundlich, mit genügendem Zeilenabstand,
auf dünnem Papier gedruckt,
gut verarbeitet

und was ich besonders zu schätzen weiss, (weil ich kein Russisch kann):
der Anhang mit detaillierten Erklärungen zur Übersetzung russischer Sprichwörter und anderer Wichtigkeiten, die für das Textverständnis sorgen.  
23.08.20 11:38 #38 Ein afrikanisches Sprichwort
das ich eben las und das den Umgang miteinander "regeln" könnte :

"Man weiss nie wie schwer die Last ist, die einer trägt"

 
24.08.20 17:34 #39 Carl Jakob Burckhardt: Begegnungen
aus dem Manesse Verlag
und leider nur noch antiquarisch zu bekommen.

Der Enkel des berühmten Historikers stammte aus einer alten  Basler Patrizierfamilie und war in seinen späteren Lebensjahren auch mit Marion Gräfin Dönhoff gut befreundet.

Er nimmt uns in seinem Buch mit auf einen Spaziergang in Basel, den er zusammen mit seinem Grossvater machte und erinnert sich auch an seine Internatszeit und da insbesondere an einen Lehrer, dem er sehr zugetan war und der ihn auf eindrückliche Weise beeinflusst hat.

Wer dieses handliche Bändchen - das gut in die Sakkotasche passt oder in eine Damenhandtasche - noch in einem Antiquariat finden sollte, wird an der Lektüre Freude haben.

 
26.08.20 15:50 #40 Ilija Trojanow: Weltensammler
Zum Autor:
Ilija Trojanow wurde 1965 in Sofia (Bulgarien) geboren und kam mit seinen Eltern 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland.
Er wurde Autor, Verleger und lebte zeitweise auch in Ostafrika, Indien - heute lt Wiki in Wien

Weltensammer ist eine fiktive Biografie von Sir Frances Robert Burton, einem britischen Staatsbürger in militärischer Funktion, der während seines Lebens (19.3.1831 - 20.10.1890) in vielen Ländern des damaligen Commonwealths arbeitete. Er hatte den Ehrgeiz, soviele Landessprachen wie möglich zu erlernen, um sich mit der jeweiligen Landeskultur auseinanderzusetzen - und schaffte es, am Hadsch teilzunehmen.

Eine sehr aktueller und ungewöhnlicher Lebenslauf für die damalige Zeit.  
27.08.20 00:42 #42 Brent Wicks
Brent Wicks-Trilogie über den Schatten. Ich rate allen, extrem gute Fantasie.  
28.08.20 12:28 #43 Sir Frances Richard Burton
und sein Lebenslauf wurden in einer der vergangenen Ausgaben (Spektrum der Wissenschaft) sehr ausführlich beschrieben..... Illija Trojanow hat für sein Buch "Weltensammler" genau die Reise im Selbstversuch noch einmal gemacht und auch einige Zeit in verschiedenen afrikanischen Ländern, als auch in Indien gelebt um nachzuvollziehen, worüber er schreibt.

https://www.spektrum.de/news/der-falsche-pilger/1589774  
30.08.20 23:31 #44 Kamel Daoud: Der Fall Meursault

Albert Camus und sein Buch "Der Fremde" sind allgemein bekannt.

Wie kommt es aber, dass Camus ein ganzes Buch über einen Mord schreibt, ohne den Namen des Ermordeten auch nur ein einziges mal zu erwähnen?

Er zeichnet ein eindringliches Psychogramm des Täters, der als gefühlskalt geschildert wird, als Einzelgänger, der nur dann die Fassung zu verlieren scheint, wenn er im Gefängnis mit dem Seelsorger spricht......

Kamel Daoud gibt nun dem Ermordeten Namen, Gesicht und eine Geschichte.
Ich habe das Buch mit grossem Interesse gelesen, denn Daoud wirft eine Frage auf, die auch heute brandaktuell ist: Wie halten wir es mit dem Kolonialismus und haben wir die Empathie, koloniales Denken zu überwinden ?

 
31.08.20 14:56 #45 Und hier ergänzend zu # 44 die Rezension der.
03.09.20 21:32 #46 John Edward Williams: Stoner
Williams wurde 29.8.1922 geboren und verstarb am 3.3.1994

Er war Enkel von Kleinbauern, meldete sich als Freiwillige zur US Air Force, wurde in Fernost eingesetzt und nach Ende des II Weltkriegs wurde er Hochschullehrer in Denver, Colorado

Sein Roman "Stoner"
dürfte autobiografische Züge nachbilden, was die Kindheit und Jugend des Titelhelden angeht. Auch Stoner wird zum Lehrenden an Hochschulen; trifft auf eine junge Frau aus "bürgerlichem Milieu", und erkennt diese Ehe als verfehlt. Seine einzige Tochter wächst in kalter, sprachloser Familienumgebung auf.

Eine bedrückende Lektüre.  
03.09.20 21:44 #47 # 46 "als FreiwilligeR" zur Air Force
03.09.20 21:46 #48 Demnächst
In meinem regal:
Was für die adventszeit.
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der dumme merkt nix, der schlaue sagt nix

Angehängte Grafik:
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03.09.20 22:09 #49 Hm, Juto
Rock und Hard Rock sind als Musikrichtung nicht so meins, das muss ich zugeben.

Was mich an Deinem Buch im # 48 aber definitiv stört, ist die Tatsache, dass es dem ersten Anschein nach nur über Amazon zu bekommen ist.

Unter uns: mit Amazon mach ich keine Geschäfte, also wird es bei mir auch nicht im Regal stehen. Was ich nicht über den Buch-Handels-Weg bekommen kann, findet keinen Zugang zu mir....

Das ist kein Werturteil, sondern mein ganz eigenes Prinzip.  
03.09.20 22:28 #50 Geb die recht
Dieses system“amazon“
Kann man gut und gerne kritisieren.
Meiner ansicht nach schläft da die politik,
Dass sie diese monopolisierung nicht reglementiert.
Eigeninitiative schön und gut,
Aber da sollte der staat mal agieren.
Der einzelne bürger ist doch machtlos.

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