genau ansehen und nicht nur die Interpretation dieser Seite in Bezug auf die Studien.
Ich habe nur einen Test gemacht und direkt eine manipulative Falschinterpretation gefunden.
Z.B.: "Verändertes Sexualverhalten
Neben der Reduktion des sexuellen Empfindens und Vergnügens (Bensley & Boyle, 2001; Gemmell & Boyle, 2001; Immerman & Mackey, 1998; Milos & Macris, 1994; Money & Davison, 1983; O'Hara & O'Hara, 1999), führt die Beschneidung auch zu Veränderungen im Sexualverhalten. Beispielsweise stellten Laumann, Masi, and Zuckerman (1997) fest, dass die Beschneidung mit aufwändigeren sexuellen Verhaltensweisen vergesellschaftet ist. Es ist möglich, dass das verminderte Empfindungsvermögen manche beschnittene Männer dazu antreibt, aufwändigere Sexualpraktiken zu betreiben um sexuelle Befriedigung zu erlangen."
Hier wird auf Laumann et all referenziert mit der Behauptung, die Studie lege sexuell ungewöhnlichere Praktiken durch die Beschneidung nahe. Sieht man das Studienergebnis an, http://www.cirp.org/library/general/laumann/ , so findet man diesen Text: "Results. - We find no significant differences between circumcised and uncircumcised men in their likelihood of contracting sexually transmitted diseases. However uncircumcised men appear slightly more likely to to experience sexual dysfunctions, especially later in life. Finally, we find that circumcised men engage in a more elaborated set of sexual practices. This pattern differs across ethnic groups, suggesting the influence of social factors."
Die Stude kommt zur Erkenntnis, dass unbeschnittene Männer eher zu sexuellen Funktionsstörungen neigen als beschnittene. Es wurde festgestellt, dass beschnittene Männer eher außergewöhnlichere Sexpraktiken bevorzugen, aber diese Erkenntnis differiert über die verschiedenen ethnischen Gruppierungen, so dass der Einfluss von sozialen Faktoren vermutet wird.
Hier wurden direkt zwei wichtige Erkenntnisse außen vor gelassen. |