es reicht ein wenig Sensibilität Jule. Wobei,wenn dann die einschlägig bekannten Spezialisten auftauchen und von bpw. "gesellschaftlichen Eliten" oder auch "Blutsaugern" daher schwadronieren,dann ist es doch gar zu offensichtlich,da braucht man nicht mal mehr viel Sensibilität für um zu erkennen,wer seinen Ressentiments freien Raum gewährt und um welche Art von Ressentiments es sich handelt.
Am interessantesten ist doch immer die Vehemenz mit der sich nicht Betroffene in ein Thema wie dieses verbeissen, bei dem man mit dem Finger auf andere zeigen kann. Das lenkt nicht nur von den eigentlichen gesellschaftlichen Problemen ab,von den tatsächlichen und alltäglich erfahrenen Traumatisierungen von Mißbrauch und Gewalt, es befriedigt zugleich auch das Bedürfnis, "den Anderen" im scheinbar gesellschaftlichen Konsens endlich etwas vorwerfen zu können,was diese moralisch fragwürdig bis minderwertig erscheinen läßt.
Wenn dann die Politik und die Gesetzgebung andeutet einen Kompromiß finden zu wollen, der den eigenen Maßstäben von Moral und Gerechtigkeit nicht genügt,geifert man gegen die angeblichen,einflußreichen Eliten.
Keine antisemitischen Untertöne ? Das ich nicht lache. ----------- Proletarier Aller Länder vereinigt Euch !
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