So langsam verstehe ich, warum Waltraud so selten Belege bringt. Und wenn sie dann mal kommen, konterkarieren sie seine Aussage (#56): Im ntv-link steht explizit: "Normalerweise sei es in der Mitte des antarktischen Winters etwa 20 Grad Celsius wärmer als jetzt. Der Kälterekord sei aber keine Erscheinung des Klimawandels, sondern ein regionales Wetterphänomen. [...] Der Kälterekord ist Ergebnis einer besonderen Wetterlage. "Ursache war das anhaltend wolkenfreie und windarme Wetter, das in der Region sehr selten ist", so König-Langlo. Unmittelbar über der Eis- und Schneedecke bildet sich dann extrem kalte Luft, während die Temperaturen nur 100 Meter darüber um 20 Grad höher sind: "Da reicht eine Windböe aus, um das Phänomen zu beenden."" Und daraus wird dann die Aussage "Minus 50 Grad ist der niedrigste Wert seit 29 Jahren. Normalerweise ist es dort 20 Grad wärmer!"
Ist das jetzt mangelnde Lesefähigkeit oder Böswilligkeit? Mal abgesehen davon, dass auch Daten vom AWI genommen werden, wenn sie in den Kram passen, ansonsten deren Forschungsergebnisse aber des Teufels sind... Gruß Talisker ----------- Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht. |